Africa Festival

Würzburg, 25. - 28. Mai 2012
Africa Festival in Würzburg
    
publiziert: 03.06.2011 14:39 Uhr
aktualisiert: 05.06.2011 09:43 Uhr
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Karibische Rhythmen zum Auftakt des Africa Festivals

Würzburg ist seit Donnerstag vorübergehend das Mekka von Liebhabern afrikanischer und afroamerikanischer Musik. Zum Auftakt des 23. Africa Festivals tummelten sich nach Angaben der Veranstalter bereits einige Tausende Fans auf den Talvera Mainwiesen.

    
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Der erste Festivaltag stand dabei ganz im Zeichen karibischer Rhythmen. Bereits am frühen Nachmittag heizten mehrere Gruppen den Besuchern ein, darunter die Mangrove Steel Band aus Trinidad und die aus Aruba und Curacao stammenden Musiker der Caribbean Brass International. Die Gruppe Candela lud mit mitreißenden Salsa-Klängen zum Tanzen ein.

Als erster Höhepunkt des viertägigen Festivals galt der Auftritt der „Königin des Calypso“ am Donnerstagabend, der aus Trinidad und Tobago stammenden Musikikone Calypso Rose. Später sollten vor allem Reggae-Fans auf ihre Kosten kommen: Zu Gast war Bob Marleys Sohn Julian mit seiner Uprising Band.

    
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Afrikafestival
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Abendkonzerte Do
Würzburg
03.06.2011
    


Offiziell eröffnet wurde das Festival von dem Kultusminister von Trinidad, Winston Peters. Bereits seit dem frühen Vormittag boten Händler eines Basars an 270 Ständen überwiegend afrikanisches Kunsthandwerk an. Daneben informierten mehr als zwei Dutzend Initiativen Festivalbesucher über ihre Arbeit, darunter die Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International.

Der ganz große Ansturm blieb aber nach Angaben der Veranstalter am ersten Festivaltag noch aus. „Am ersten Tag ist es meist noch etwas ruhiger, aber das Festivalgelände füllt sich langsam“, berichtete Veranstalter-Sprecherin Sabrina Betz.

Insgesamt wollen bis zum Sonntag mehr als 250 Musiker und Tänzer mit Latin- und Reggae-Rhythmen für karibische Lebensfreude in der Stadt am Main sorgen. Erwartet werden hauptsächlich Künstler aus Aruba, Trinidad und Tobago, Jamaika, Kuba, Curacao und von den Antillen.

An diesem Freitag steht das Festival ganz im Zeichen kongolesischer Musik, an diesem Samstag laden die Veranstalter zur „Noche Latin“ ein. Nach Angaben der Organisatoren ist die viertägige Veranstaltung in Würzburg das größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. An den Festivaltagen werden etwa 100 000 Besucher erwartet.
(lby)
    
    

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