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„Sie waren hier zuhause, gerade so, wie wir es heute sind.“ Bad Kissingen hat am Freitag einen weiteren Schritt im Gedenken an ehemalige Mitbürger getan, die durch die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten ihr Leben verloren. 13 neue Stolpersteine verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig. Insgesamt fordern in Bad Kissingen nun bereits 20 dieser kleinen, in den Boden vor dem letzten freiwilligen Wohnsitz von Nazi-Opfern eingelassenen Gedenktafeln, zum Nachdenken über die deutsche Geschichte auf. mehr ...
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(far) Sieben Stolpersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig im Juni in Bad Kissingen verlegt. Im Januar und nächsten September sollen weitere folgen. Das teilt die Bürgerinitiative Bad Kissinger Stolpersteine mit. Sie ist die treibende Kraft hinter der örtlichen Aktion. Vorbereitet werden sollen die mit Demnig bereits abgesprochenen Termine in einer öffentlichen Plenumssitzung der Bürgerinitiative am Mittwoch, 14. Oktober, ab 18.30 Uhr im Rathaus. Das Treffen ist nach Angaben der Initiative offen für weitere Interessenten, die erst jetzt in die Mitarbeit einsteigen wollen. mehr ...
Das „gigantische Verbrechen der Entrechtung, Verfolgung und Vernichtung von Menschen, „die nicht in die rassischen, religiösen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber passten“ zu „entmassen“, das formulierte die Stadt Bad Kissingen als wesentliches Ziel der vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten Stolpersteine. Die Stolpersteine „wollten namenlosen Opfern wieder eine Identität geben, ihre Identität zurückgeben“, sagte OB Kay Blankenburg dazu bei der Verlegung der ersten Steine. Wesentliches Element dieser „Personalisierung der Opfer“ sind Biografien, welche die örtliche Initiativgruppe eigens für die Aktion Bad Kissinger Stolpersteine recherchiert und aufgeschrieben hat. Diese Biografien dokumentiert die Main-Post von heute an in einer Serie. mehr ...
Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten zu verlegen, findet Peter Jordan, sei ein guter Gedanke. Über die Steine zu stolpern, erinnere daran, „was damals passiert ist“. Jetzt gibt es diesen Ansatz, Erinnerung wach zu halten, auch im Trottoir der Maxstraße und am Marktplatz, in der Erhardstraße und am Rathausplatz. Jordans Großeltern Clara und Lazarus Frank gehören zu den ersten Kissinger Opfern der Nazis, derer mit Stolpersteinen gedacht wird. mehr ...
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