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aktualisiert: 08.02.2010 10:37 Uhr
VEITSHÖCHHEIM

Horst Seehofers neues Lieblingslied

Traumquote für Fastnacht in Franken: 3,95 Millionen sahen TV-Prunksitzung
So losgelöst hat man Horst Seehofer selten gesehen: Beim Finale von „Fastnacht in Franken“ tanzte der bayerische Ministerpräsident auf der Bühne neben Michl Müller, machte dessen auf „Möchtegern-Popstars“ gemünzten Verrenkungen nach, schmetterte bei der Zugabe den Refrain von „Sex ist nicht alles, wär' aber schön“ feixend mit.
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Veitshöchheim
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 „Das ist mein neues Lieblingslied, das werde ich jetzt jeden Tag singen“, bekannte der CSU-Chef. Er habe viele Kilos abgenommen, die Fastnacht in Franken hingegen ordentlich zugelegt. „Ich war auch überrascht, wie sehr Horst Seehofer abgegangen ist, wie gelöst er war“, bekannte Michl Müller später beim Empfang im Haus der Begegnung.

  
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Fastnacht in Franken 1
Die Sendung 05.02.2010

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Fastnacht in Franken 2
Die Sendung 05.02.2010

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Fastnacht in Franken
Generalprobe 04.02.2010


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„Dreggsagg“ hielt das Niveau

Der „Dreggsagg“ aus der Rhön genoss die Anerkennung für seinen Auftritt. Schließlich hat es der 37-Jährige geschafft, nach zwei Top-Auftritten 2008 und 2009 nicht abzufallen, den voll besetzten Saal erneut aufzumischen. „Beim ersten Mal war er am Anfang, dann in der Mitte, jetzt am Schluss. Da ist es am schwersten, aber er hat wieder überzeugt“, freute sich Bernhard Schlereth, der Präsident des Fastnacht-Verbandes Franken.

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Die kritischen Bewertungen dieser Zeitung nahm der „Mister Fastnacht“ sportlich. „Es hat jeder das Recht auf seine Meinung. Ich habe sehr viel Zuspruch erfahren. Der Samstag war unruhiger als erhofft, weil mich viele Leute deshalb angerufen haben.“ Statt relaxen also telefonieren – nicht eben das Wunschprogramm nach einer Nachfeier bis morgens um halb acht. Durchgehalten bis zum Morgengrauen hat auch Barbara Stamm, die als „Zwergin“ verkleidete Landtagspräsidentin war bei Feiern wieder eine der „Großen“.

Gefreut hat sich Schlereth, als er die TV-Quoten erfuhr: „Am Freitag fast vier Millionen Zuschauer, am Samstag bei der Wiederholung bundesweit nochmal zwei Millionen, das spricht für unser Produkt.“ Der Bayerische Rundfunk hat seine Quote von 2009 nochmal getoppt: Das Faschings-Spektakel sahen bundesweit fast 3,95 Millionen Zuschauer (Vorjahr 3,55 Millionen), der Marktanteil betrug 13 Prozent (Vorjahr 12,1). Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der Sender 640 000 Leute, der Marktanteil von 5,7 Prozent liegt meilenweit über den dort üblichen ein Prozent. Gemischt war das Echo im Internet dieser Zeitung: Von „gratuliere zu Ihrem tollen Artikel, mit dem Sie mir voll aus dem Herzen geschrieben haben“ (K. Nickola) bis zur Frage, ob „die Autorin die gleiche Veranstaltung beschrieben hat, welche ich im Fernsehen gesehen habe“ (H. Kuhn), reichte die Bandbreite.

Die Schrecksekunden des Abends

„Dass wir Franken so viele Bayern zum Lachen gebracht haben, freut uns riesig“, war der Nürnberger Studioleiter Martin Wagner echt happy. Der gebürtige Würzburger, erstmals Gast in Veitshöchheim, lobte Mitwirkende und Helfer. „Die Sendung ist zum Hit geworden, weil die Politprominenz fränkisch, frech und frei auf die Schippe genommen wird.“

Zwei Schrecksekunden gab es an dem Abend: Erst half Rainer Kinzkofer (Bernd Händel: „der Jopi Heesters unter den Bürgermeistern“) Karin Seehofer mit zwei Sicherheitsnadeln aus – um einen Riss am Kleid zu reparieren. Dafür war Veitshöchheims Ortschef dann mit Hosenträgern gesehen. Und beinahe wäre die Altneihauser Feierwehrkapell'n zum Sondereinsatz gekommen, als sich der Hut von Thomas Rex' Gattin an der Tischdeko entzündete. Doch der Frankenschau-Chef griff beherzt zu, sodass sich die Oberpfälzer auf das besinnen konnten, was sie am liebsten tun: Lästern über die Franken!

  

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