WÜRZBURG/HAMMELBURG
Sell und Zölibat: Christen fordern vom Bischof Reformen
Unterschriften übergeben - Bistum bremst
Nach der Suspendierung des katholischen Pfarrers Michael Sell wegen Missachtung des Zölibats haben Christen erneut den Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann zu Reformen aufgefordert.
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Ein Sprecher Hofmanns bekräftigte, der Bischof halte am Zölibat fest. Wie das Bistum am Montag mitteilte, hatte der Aktionskreis „Kirche in Bewegung“ in Hammelburg (Kreis Bad Kissingen) am vergangenen Freitag der Diözese 7103 Unterschriften überreicht. Die Initiative fordert eine Weiterbeschäftigung von Priestern in der Kirche, die sich gegen den Zölibat entschieden haben.
Das Aktionsbündnis war nach der Suspendierung des Hammelburger Pfarrers Michael Sell im vergangenen Oktober gegründet worden. Sell war seiner Aufgaben entbunden worden, weil er heiraten will und mit seiner Lebensgefährtin bereits ein Kind hat.
Gegen die Suspendierung hatten Gemeindemitglieder heftig protestiert, es hatte aber auch Zustimmung gegeben. Bei seiner Diakonen- und Priesterweihe vor mehr als zehn Jahren hatte sich Sell noch für die in der römisch-katholischen Kirche geltende Lebensform des Zölibats entschieden.
Ein Nachfolger für den Pfarrer ist bisher noch nicht gefunden. Bischof Hofmann hatte zuletzt zwar eingeräumt, dass die Lebensform des Zölibats für viele Menschen ein Zeichen des Widerspruchs, manchen vielleicht sogar ein Ärgernis sei. „Ich halte sie jedoch nicht für überholt und unzeitgemäß, wie es immer wieder betont wird.“ Die gelebte Ehelosigkeit sei keine Wertminderung der Ehe, sondern ein Zeichen für die Ganzhingabe an Gott.
Ein Bistumssprecher sagte am Montag, der Bischof werde das Thema in der Bischofskonferenz sicher ansprechen, aber nicht für eine Abschaffung des Zölibats plädieren.
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von robiner
am 10.02.2010 19:41
Zöllibat - eheloser Jesus???
Zum Thema: Eheloser Jesus!?
Da gab es eine Maria Magdalena.
Also - wer weiß!
Da gab es eine Maria Magdalena.
Also - wer weiß!
von robiner
am 10.02.2010 19:40
DER SPIEGEL Nr. 6/8.2.10 Die Scheinheiligen
Kauf Dir den neuen Spiegel Nr. 6 vom 8.2.10. Da kannst Du alles nachlesen über die SCHEINHEILIGEN. Die katholische Kirche und der Sex. Bzw. Zöllibat.
In einer Kirche, die kaum noch Priester findet, vor allem wegen der Ehelosigkeit, ist die Auswahl so klein und die Zahl der richtigen Kandidaten so gering geworden, daß es von den falschen schnell zu viel gibt.
Früher haben sich viele Homosexuelle in die katholische Kirche geflüchtet, weil da konnten sie sich drin verstecken, weil man von einem "normalen" Mann erwartet hat, daß er heiratet. In der Kirche kamen sie drum herum, weil sie ja nicht heiraten durften.
Was sie ja auch nicht wollten. Heute gibt es viele Möglichkeiten für Homosexuelle, als Friseur, bei einer Fluggesellschaft, im Reisebüro, im Modebereich, zu arbeiten. Und sie können sich outen. Mit aus diesem Grund gibt es in der katholischen Kirche
immer weniger Priester.
Wäre Herr Sell offiziell zu seinem Kind nicht gestanden, so hätte er in der Kirche weiterhin bleiben können und hätte noch
2 weitere Kinder zeugen können. Aber unter dem Deckmantel.
Er konnte aber offiziell dazu stehen, weil auch seine Frau
Lehrerin ist, und somit auch ein Grundeinkommen vorhanden ist.
Es wäre gut, wenn die katholische Kirche endlich dem Pfarrer
offiziell eine Frau zustehen lassen würde.
Weil - inoffiziell mußte er dann halt Verlaub nehmen
mit seiner Haushälterin.
Pfarrer Sell wird aus der Kirche geworfen.
Weil er ein Kindlein der Liebe gezeugt hat.
Kinderschänder, die Leben zerstört haben in Richtung
seelische Verwüstung, die dürfen bleiben und
werden dann halt einfach versetzt.
Dort treiben sie dann weiter ihr Unwesen.
Die katholische Kirche möchte den Anspruch auf
höchste moralische Instanz.
Aber - der menschliche Trieb läßt sich nur schwer
einer päpstlichen Enzyklika unterordnen.
Auch nicht bei Priestern.
Deswegen - hebt das Zöllibat auf - und schmeißt die
Kinderschänder hochkant raus bzw. setzt sie da ein,
wo sie keinen Schaden mehr anrichten können,
z.B. in der Küche oder zum Schrubben.
In einer Kirche, die kaum noch Priester findet, vor allem wegen der Ehelosigkeit, ist die Auswahl so klein und die Zahl der richtigen Kandidaten so gering geworden, daß es von den falschen schnell zu viel gibt.
Früher haben sich viele Homosexuelle in die katholische Kirche geflüchtet, weil da konnten sie sich drin verstecken, weil man von einem "normalen" Mann erwartet hat, daß er heiratet. In der Kirche kamen sie drum herum, weil sie ja nicht heiraten durften.
Was sie ja auch nicht wollten. Heute gibt es viele Möglichkeiten für Homosexuelle, als Friseur, bei einer Fluggesellschaft, im Reisebüro, im Modebereich, zu arbeiten. Und sie können sich outen. Mit aus diesem Grund gibt es in der katholischen Kirche
immer weniger Priester.
Wäre Herr Sell offiziell zu seinem Kind nicht gestanden, so hätte er in der Kirche weiterhin bleiben können und hätte noch
2 weitere Kinder zeugen können. Aber unter dem Deckmantel.
Er konnte aber offiziell dazu stehen, weil auch seine Frau
Lehrerin ist, und somit auch ein Grundeinkommen vorhanden ist.
Es wäre gut, wenn die katholische Kirche endlich dem Pfarrer
offiziell eine Frau zustehen lassen würde.
Weil - inoffiziell mußte er dann halt Verlaub nehmen
mit seiner Haushälterin.
Pfarrer Sell wird aus der Kirche geworfen.
Weil er ein Kindlein der Liebe gezeugt hat.
Kinderschänder, die Leben zerstört haben in Richtung
seelische Verwüstung, die dürfen bleiben und
werden dann halt einfach versetzt.
Dort treiben sie dann weiter ihr Unwesen.
Die katholische Kirche möchte den Anspruch auf
höchste moralische Instanz.
Aber - der menschliche Trieb läßt sich nur schwer
einer päpstlichen Enzyklika unterordnen.
Auch nicht bei Priestern.
Deswegen - hebt das Zöllibat auf - und schmeißt die
Kinderschänder hochkant raus bzw. setzt sie da ein,
wo sie keinen Schaden mehr anrichten können,
z.B. in der Küche oder zum Schrubben.
von Berge
am 10.02.2010 19:08
Sapientia
Sapientia heißt bekanntlich Weisheit und die hat auch etwas mit objektivität zu tun als sofort die Konservativismuskeule zu schwingen.
Aber das selbstgewählte Etikett Reformer und progrssiv ist kein Werte-
maßstab. Denn richtig und gut stehen oftmals auf einem anderen Blatt.
Es gibt tausend Gründe für oder gegen einen Zölibat. Die Protestanten
haben ihn nicht und die Kirchen sind fast leer und eine hohe Anzahl
der Pastoren sind geschieden. Es sollte sicher wenn die Zeit dazu
reif ist, auch für Verheiratete bewährt in Beruf, Familie und christ.Gemeinde den Zugang zum Priestertum geben, aber Wesentliches
braucht man sich nicht davon erwarten. Wenn die Volle Hingabe an
die biblisch sehr wohl begründete Nachfolge Jesu um des Himmelreiches willen freigestllt würde, würde dies gleichsam einer
Abschaffung gleichkommen. Wer könnte als junger Priester außer im
Mönchtum wie in der Ostkirche noch zölibatär leben, ohne nicht in
den Verdacht zu kommen schwul zu sein. Ein gewisser Teil in der
deutschen Kirche immer wieder angeheizt von bestimmter Seite auch
innerhalb der Kirche(Wir sind KIrche, Publik forum etc) kommt
aus dieser Falle vermeintlicher Reform nicht mehr heraus und
hat keine Überzeugungskraft mehr für wichtige Probleme, z.B. Weiter-
gabe des Glaubens an die nächste Generation, die weithin in geist-
licher Orientierungslosigkeit einer säkularisierten Welt im Hedonis-
mus versinkt und von einem Event zum anderen jagt und teilweise
wieder für vereinfachende Parolen anfällig wird, sicher nicht alle!
Im Bereich der Weltkirche schaut man zwar bewundernd auf das soziale
Engagement der Kirche in Deutschland, aber mit Kopfschütteln auf
die inneren Zustand:Zitat" Holt ihr in Deutschland wohl jetzt die
Revormation nach. Warum quellen außer im glaubensschalgewordenen
Europa die Kirchen und Priesterseminare Über? Holland und die Schweiz haben haben die sog, Zukunftsreformen bereits hinter sich.
Was ist der Erfolg davon. Leere KIrchen,keine Priester mehr.
Die Kirche bedarf ständig der Reform, aber die erwächst aus dem
Evangelium, z.B.Franziskus,Cluny, Taize etc.
Aber das selbstgewählte Etikett Reformer und progrssiv ist kein Werte-
maßstab. Denn richtig und gut stehen oftmals auf einem anderen Blatt.
Es gibt tausend Gründe für oder gegen einen Zölibat. Die Protestanten
haben ihn nicht und die Kirchen sind fast leer und eine hohe Anzahl
der Pastoren sind geschieden. Es sollte sicher wenn die Zeit dazu
reif ist, auch für Verheiratete bewährt in Beruf, Familie und christ.Gemeinde den Zugang zum Priestertum geben, aber Wesentliches
braucht man sich nicht davon erwarten. Wenn die Volle Hingabe an
die biblisch sehr wohl begründete Nachfolge Jesu um des Himmelreiches willen freigestllt würde, würde dies gleichsam einer
Abschaffung gleichkommen. Wer könnte als junger Priester außer im
Mönchtum wie in der Ostkirche noch zölibatär leben, ohne nicht in
den Verdacht zu kommen schwul zu sein. Ein gewisser Teil in der
deutschen Kirche immer wieder angeheizt von bestimmter Seite auch
innerhalb der Kirche(Wir sind KIrche, Publik forum etc) kommt
aus dieser Falle vermeintlicher Reform nicht mehr heraus und
hat keine Überzeugungskraft mehr für wichtige Probleme, z.B. Weiter-
gabe des Glaubens an die nächste Generation, die weithin in geist-
licher Orientierungslosigkeit einer säkularisierten Welt im Hedonis-
mus versinkt und von einem Event zum anderen jagt und teilweise
wieder für vereinfachende Parolen anfällig wird, sicher nicht alle!
Im Bereich der Weltkirche schaut man zwar bewundernd auf das soziale
Engagement der Kirche in Deutschland, aber mit Kopfschütteln auf
die inneren Zustand:Zitat" Holt ihr in Deutschland wohl jetzt die
Revormation nach. Warum quellen außer im glaubensschalgewordenen
Europa die Kirchen und Priesterseminare Über? Holland und die Schweiz haben haben die sog, Zukunftsreformen bereits hinter sich.
Was ist der Erfolg davon. Leere KIrchen,keine Priester mehr.
Die Kirche bedarf ständig der Reform, aber die erwächst aus dem
Evangelium, z.B.Franziskus,Cluny, Taize etc.
von sapientia
am 10.02.2010 17:09
Berge...
es geht doch gar nicht um die Abschaffung des Zölibates. Natürlich gebührt denen, die den Zölibat glaubwürdig und überzeugt leben (und das sind weiß Gott nicht alle, die ihn nach außen vor sich hertragen!!), allen Respekt und alle Achtung. Es geht um die Koppelung des Priesteramtes an die Lebensform des Zölibates. Das eine ist nicht zwangsläufig für das Andere notwendig, sondern kirchengeschichtlich aus verschiedenen Gründen im 11. Jahrhundert so festgelegt worden.
Die Forderung, diese Koppelung aufzuheben, wird längst wesentlich weniger emotional in oberster Kirchenebene diskutiert wie hier - aber man ist sich der nüchternen Konsequenzen bewusst: Die Priester sind nicht mehr so abhängig von oben, die Familien und Ehefrauen bringen ein Korrektiv mit in die Arbeit, Sichtweise und Pastoral. Das ist einfach nicht erwünscht, weil es Abhängigkeiten aufheben würde, die gewollt sind.
Es bringt definitiv nichts, so etwas mit Konservativen und Traditionalisten zu diskutieren - die einen schauen halt nach hinten, romantisch verklärt, die anderen mit Sorge in die Zukunft. Wenn die Kirche sich nicht bewegt, Schritte in die Zukunft geht, anstatt sich wieder ins Mittelalter zurückzuziehen, wird es zu weiteren Kirchenspaltungen kommen, denn die Christen sind heute längst nicht mehr so duldsam und obrigkeitshörig, wie in den letzten Jahrhunderten. Oder sie treten einfach aus, weil sie es satt haben, dass Menschlichkeit und Menschenrechte, Diskriminierungsverbote und Jesu Botschaft mit Füßen getreten werden.
Die Kirche sollte froh sein über jeden, der noch IN der Kirche kämpft - wider alles bessere Wissen und gegen die vielen Stimmen, die einem sagen, dass es eh nichts bringt ...
Die Forderung, diese Koppelung aufzuheben, wird längst wesentlich weniger emotional in oberster Kirchenebene diskutiert wie hier - aber man ist sich der nüchternen Konsequenzen bewusst: Die Priester sind nicht mehr so abhängig von oben, die Familien und Ehefrauen bringen ein Korrektiv mit in die Arbeit, Sichtweise und Pastoral. Das ist einfach nicht erwünscht, weil es Abhängigkeiten aufheben würde, die gewollt sind.
Es bringt definitiv nichts, so etwas mit Konservativen und Traditionalisten zu diskutieren - die einen schauen halt nach hinten, romantisch verklärt, die anderen mit Sorge in die Zukunft. Wenn die Kirche sich nicht bewegt, Schritte in die Zukunft geht, anstatt sich wieder ins Mittelalter zurückzuziehen, wird es zu weiteren Kirchenspaltungen kommen, denn die Christen sind heute längst nicht mehr so duldsam und obrigkeitshörig, wie in den letzten Jahrhunderten. Oder sie treten einfach aus, weil sie es satt haben, dass Menschlichkeit und Menschenrechte, Diskriminierungsverbote und Jesu Botschaft mit Füßen getreten werden.
Die Kirche sollte froh sein über jeden, der noch IN der Kirche kämpft - wider alles bessere Wissen und gegen die vielen Stimmen, die einem sagen, dass es eh nichts bringt ...
von Durante
am 10.02.2010 16:34
nochmal "Kritikresistenz"
Und wieder sind die Menschen schuld, wenn Sie die Kirche nicht verstehen (siehe Berge: "...kann kein Verständnis aufbringen für ein Leben, das sich Zeitlebens und ausschließlich dem Dienst an Gott und den Menschen bindet...")!
Wieso ist Selbstkritik so ein Tabu in der Kirche? Ich kann doch (aus Sicht der Kirche) nicht immer den anderen dafür die Schuld geben, wenn ich nicht verstanden werde. Vielleicht verhalte ich mich nicht glaubwürdig? Vielleicht stelle ich die falschen Forderungen? Vielleicht rede ich mit der falschen Sprache? ...
Meiner Meinung nach steht am Anfang jeder Problembewätltigung die Ursachenanalyse und da muß auch Selbstkritik in den Reihen der Kirche geübt werden. Das heißt nicht von vornherein die Schuld der Kirche zuzuschreiben, ABER: ohne Vorbehalte deren Einstellung zu hinterfragen - nicht mehr und nicht weniger!
Bakunin (s.o) hat schon Recht, wenn er der Kirche Kritikresistenz unterstellt. Es kann kein Dialog aufkommen, wenn die Meinung von vornherein festgemauert ist.
Wieso ist Selbstkritik so ein Tabu in der Kirche? Ich kann doch (aus Sicht der Kirche) nicht immer den anderen dafür die Schuld geben, wenn ich nicht verstanden werde. Vielleicht verhalte ich mich nicht glaubwürdig? Vielleicht stelle ich die falschen Forderungen? Vielleicht rede ich mit der falschen Sprache? ...
Meiner Meinung nach steht am Anfang jeder Problembewätltigung die Ursachenanalyse und da muß auch Selbstkritik in den Reihen der Kirche geübt werden. Das heißt nicht von vornherein die Schuld der Kirche zuzuschreiben, ABER: ohne Vorbehalte deren Einstellung zu hinterfragen - nicht mehr und nicht weniger!
Bakunin (s.o) hat schon Recht, wenn er der Kirche Kritikresistenz unterstellt. Es kann kein Dialog aufkommen, wenn die Meinung von vornherein festgemauert ist.
von Berge
am 10.02.2010 13:55
Ehelosigkeit um der ungeteilten Nachfolge Jesu
Nicht allein der Zölibat ist in der Krise, in dem viele zu großer
selbstloser Liebe zu Gott und den Menschen herangereift sind und
in der Nachfolge des ehelosen Jesus Christus vorbehaltlos ihr Leben
eingesetzt haben, sondern noch vielmehr die Ehe. Warum wird fast jede dritte Ehe geschieden, warum die hohe Scheidungsrate bei protestantischen Pastoren und sog. Bischöfen und Bischöfinnen. Das
Problem liegt viel tiefer. Eine nie dagewesene Säkularisierung und
Relativierung aller Werte, einhergehend mit breitem Glaubensverlust
kann kein Verständnis aufbringen für ein Leben, das sich zeitlebens
und ausschließlich dem Dienst an Gott und den Menschen bindet. Ich
schlage vor, vor allem auch den Kirchenvolksbewegten,mit dem überholten Zölibat doch auch gleich die Abschaffung der lebenslangen
Ehe als fortschrittliche Reform zu fordern, damit es keine Zwangs-
ehe mit den entsprechenden Ehebrechern mehr gibt. Jesus weist aber
einen anderen Weg,als sich eine Kirche light nach eigenem Gusto zu
basteln.
selbstloser Liebe zu Gott und den Menschen herangereift sind und
in der Nachfolge des ehelosen Jesus Christus vorbehaltlos ihr Leben
eingesetzt haben, sondern noch vielmehr die Ehe. Warum wird fast jede dritte Ehe geschieden, warum die hohe Scheidungsrate bei protestantischen Pastoren und sog. Bischöfen und Bischöfinnen. Das
Problem liegt viel tiefer. Eine nie dagewesene Säkularisierung und
Relativierung aller Werte, einhergehend mit breitem Glaubensverlust
kann kein Verständnis aufbringen für ein Leben, das sich zeitlebens
und ausschließlich dem Dienst an Gott und den Menschen bindet. Ich
schlage vor, vor allem auch den Kirchenvolksbewegten,mit dem überholten Zölibat doch auch gleich die Abschaffung der lebenslangen
Ehe als fortschrittliche Reform zu fordern, damit es keine Zwangs-
ehe mit den entsprechenden Ehebrechern mehr gibt. Jesus weist aber
einen anderen Weg,als sich eine Kirche light nach eigenem Gusto zu
basteln.
von Bakunin
am 10.02.2010 01:47
Kritikresistenz...
...ist doch nichts Neues in der kath. Kirche.
Der Dakota-Indianer steigt ab und geht zu Fuß, wenn sein Pferd tot ist. Bischof Hoffmann bleibt unbeirrbar auf seinem fahlem Schimmel sitzen und klammert sich mit zelotischer Verbissenheit und wider besseren Wissens an das Zölibat. Er meint: " Die gelebte Ehelosigkeit sei keine Wertminderung der Ehe, sondern ein Zeichen für die Ganzhingabe an Gott." Mit Verlaub Herr Bischof: Solch ein antiquierter Schmarrn kann nur aus einer reduzierten Wahrnehmung und Verleugnung der historischen Tatsachen resultieren. Die "Ganzhingabe" zu Gott nach Ihrer Lesart ist naturwidrig und somit gewiß nicht göttlich! Und umgekehrt wurde die monogame Ehe und das Zölibat gleichermaßen u.a. deshalb installiert, weil man den sexuellen Exzessen Herr werden wollte.
Die Opfer des Zölibats mit ihren teils psycho-pathologischen Folgen, wie sexuell deviantes Verhalten, Alkohol- und Drogenmissbrauch, werden dann u.a. im Hause "Recollectio" in Münster-Schwarzach therapiert.
Die Opfer des heiligen Sakraments Ehe hingegen leben mitten unter uns und sind nicht weniger zu bedauern...
Der Dakota-Indianer steigt ab und geht zu Fuß, wenn sein Pferd tot ist. Bischof Hoffmann bleibt unbeirrbar auf seinem fahlem Schimmel sitzen und klammert sich mit zelotischer Verbissenheit und wider besseren Wissens an das Zölibat. Er meint: " Die gelebte Ehelosigkeit sei keine Wertminderung der Ehe, sondern ein Zeichen für die Ganzhingabe an Gott." Mit Verlaub Herr Bischof: Solch ein antiquierter Schmarrn kann nur aus einer reduzierten Wahrnehmung und Verleugnung der historischen Tatsachen resultieren. Die "Ganzhingabe" zu Gott nach Ihrer Lesart ist naturwidrig und somit gewiß nicht göttlich! Und umgekehrt wurde die monogame Ehe und das Zölibat gleichermaßen u.a. deshalb installiert, weil man den sexuellen Exzessen Herr werden wollte.
Die Opfer des Zölibats mit ihren teils psycho-pathologischen Folgen, wie sexuell deviantes Verhalten, Alkohol- und Drogenmissbrauch, werden dann u.a. im Hause "Recollectio" in Münster-Schwarzach therapiert.
Die Opfer des heiligen Sakraments Ehe hingegen leben mitten unter uns und sind nicht weniger zu bedauern...
von vogelgrippe
am 09.02.2010 21:41
liebe sapientia
die schweizer verhältnisse sind für den, der sie kennt, eine reine katastrophe.die einheit der kirche kann man sich nicht erkaufen. einheit ist immer ein leben mit dem bischof und seinem presbyterium und das will erbeten und gelebt sein. wo die einheit mit dem bischof und die einheit in der eucharistie verloren geht, da braucht man auf den "zusammenbruch" nicht mehr lange warten. sell hat diese einheit verletzt. einmal indem er den bischof und auch die gemeinde vorsätzlich belogen hat. sell ist damit das denkbar schlechteste argument für die aufhebung des mit der priesterweihe verbundenen zölibats.
von arvid
am 09.02.2010 17:05
Der Bischof hat Besseres zu tun
Der Bischof hat bestimmt genug andere, vor allem wichtigere Sachen zu erledigen und sollte seine kostbare Zeit nicht auch noch mit diesen Sell-Hinterlassenschaften verschwenden. maincruiser kann ich nur voll zustimmen. Sollen die Hammelburger doch ihren Sell wieder holen und ihn samt Familie unterhalten. Hammelburg ist allerdings weder der Nabel der Welt noch der Nabel der katholischen Kirche. Daran sollte man donnerstagsabends gelegentlich mal erinnrn.
von sapientia
am 09.02.2010 14:23
Übereinstimmung mit printausgabe
Warum stimmt der ARtikel hier nicht mit der Printausgabe überein? Von Bischofsäußerungen ist in der Mainpost nicht die Rede ... Hat überhaupt jemand nach dem Artikel mit dem Bischof geredet?






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