Eine Stadt voller Baustellen
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Das Jahr 2010 wird als ein Jahr der Baustellen in die Geschichte der Stadt eingehen. Mit Volldampf wird an vielen Stellen der Stadt gebaut. Erklärtes Ziel: Bis zum Start der Kleinen Gartenschau am 27. Mai 2011 soll so gut wie alles fertig sein.
Eine Übersicht über den Stand der Dinge lieferte Bauamtschef Manfred Janner in der jüngsten Stadtratssitzung. Alle vier Wochen, so Janner, werde künftig über den Sachstand informiert. Die Baustellen in der Übersicht:
D. Paul-Eber-Schule: Bei der Generalsanierung der Hauptschule, deren Schüler in die US-Schule in die Marshal Heights umgezogen sind, sind inzwischen 75 Prozent der Arbeiten ausgeschrieben. 50 Prozent der Bausumme ist verbaut. Die Kosten liegen laut Janner „noch im Rahmen“. Wenn inzwischen auch der eingebaute Zeitpuffer von zwei Monaten verbraucht ist, geht Janner davon aus, dass die Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres wieder an den Hindenburgring umziehen können.
Feuerwehrgerätehaus Repperndorf: Das neue Gerätehaus ist zu 99 Prozent fertig. Die letzten Arbeiten laufen, die Platzgestaltung ist in Planung. Ende Februar/Anfang März soll alles fertig sein und die Feuerwehr umziehen können. Die Kosten liegen im Rahmen.
Kindergarten Etwashausen: Auch hier sind die Kosten im grünen Bereich. Bis auf Restararbeiten ist der Umbau und die Erweiterung um eine Kinderkrippe so gut wie abgeschlossen.
Nordtangente: Hier laufen witterungsbedingt derzeit vor allem die Arbeiten an der Brücke auf den Eselsberg, wo die Widerlager fertig sind.
Brücke zur Mondseeinsel: Der Stadtrat hat gerade den Auftrag in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro vergeben. Der Neubau der Brücke soll im April beginnen. Ende 2010 soll die neue Brücke stehen und die alte (ab Herbst) abgerissen sein.
Mainpromenade: Erste Versorgungsleitungen sind verlegt. Der Ausbau soll im „zeitigen Frühjahr“ starten. Derzeit liegt bei den Ausschreibungen alles im Zeit- und Kostenplan. Ziel ist ein Abschluss der Arbeiten bis Ende des Jahres: Janner nutzte die Gelegenheit, um Bedenken einiger Anlieger auszuräumen: „Alle werden in ihre Garagen kommen.“
Friedrich-Ebert-Straße: Die Straße soll zusammen mit der Falterturmkreuzung bis Ende 2010 fertig sein. In der nächsten Sitzung des Finanzausschusses gibt es genaue Zahlen. Ein Problem: Bei Untersuchungen sind offenbar Teerreste gefunden worden, die entsorgt werden müssen.
Bahnhofsumfeld: Auf einem Teil der Kleingartenanlage und dem ehemals von der Bahn genutztem Gelände wird 2010 ein Provisorium entstehen. Die Gebäude werden abgerissen, Stellplätze werden entstehen.
Kleine Gartenschau: 75 Prozent der Bäume und Gehölze sind inzwischen gesetzt. Derzeit laufen vor allem die Stahlbauarbeiten für die Brücke über den Bimbach. Für die geplanten Stege am Main werden die Fundamente eingebracht. Sobald das Wetter es zulässt, wird der Belag für den Stadtbalkon aufgebracht, von dem aus man einen Blick auf die Schokoladenseite der Stadt hat.
Mainausbau: Zwar nicht in der Zuständigkeit der Stadt, aber nicht vergessen sollte man den noch laufenden Mainausbau. Vor allem auch im Bereich der Alten Mainbrücke sind noch einige Arbeiten zu erledigen.





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