Noch 38 Tage. Dann ist alles gut. Dann ist er endlich da, der Frühlingsanfang. Wer es gar nicht mehr abwarten kann: In Veitshöchheim – wo man durchaus mehr als nur Fasching machen kann – wartet bereits übernächste Woche „Pflanzen für alle Sinne“ auf uns. Am letzten Februar-Wochenende zeigt sich die Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) nämlich von ihrer duftenden Seite.
Mit dabei: Duft, Farben, Geschmack, exotische Pflanzen. Eben alles, was man nach einem harten Winter braucht. Und gestaunt werden darf auch: Über essbare Blüten. Über Chilli-Bier. Über den Duft der Zitruspflanzen und Orchideen. Über den Zauber der Frühjahrsblüher. Über die Schönheit mediterraner Pflanzen. Wer schon mal im Internet gucken will: www.pflanzenfuerallesinne.de
Ich persönlich freue mich ja besonders auf das Chilli-Bier. Aber das natürlich inoffiziell. Ganz offiziell werde ich mich nach Veitshöchheim aufmachen, um ein für alle Mal die alles entscheidende Frage zu klären: Stimmt es, dass sich Pflanzen miteinander unterhalten können. Und wenn das so ist: Gibt es eine Chance, dass auch ich mich mit ihnen unterhalten kann. Sozusagen als Pflanzenflüsterer.
Spaziergänge im Wald würden eine ganz neue Note bekommen: Was wäre das laut, ein Geschwatze und Gebrumme, ein Geschrei und Gepolter. Die Bäume würden sich in die Haare bekommen, die Kräuter über die Farne herziehen.
Was mich an einen unvergessenen Dialog erinnert, den sich zwei Gärtner vergangenes Jahr lieferten: Gärtner eins: „Es heißt ja, dass es Pflanzen gut tut, wenn man mit ihnen spricht.“ Gärtner zwei: „Wenn das so ist: Dann gehe ich jetzt nach hinten und beleidige das Unkraut!“





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