Wurfgenau und zielsicher auch bei frostigem Wetter
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Wem es zu kalt wurde, wärmte sich in den Spielpausen am Feuer des freistehenden Heizofens auf. Originell daran ist der patentverdächtige Kugelwärmer, den Günther Desch, Begründer des Frammersbacher Bouletreffs, konstruiert hat.
Die Regeln des Boulespiels sind einfach; die Spielidee ist vergleichbar mit der des Eisstockschießens. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an die Mittelkugel zu gelangen. Zur Taktik gehört es, die Kugel des Gegners aus der Nähe des Ziels zu schießen. Zunächst werden Mannschaften gebildet, was jedoch am Ende zählt, ist die Einzelwertung.
In Frammersbach wurde zur geselligen Turnierform „Supermelée“ in jeder der vier Runden ein neuer Partner zugelost. Die Startgebühr (drei Euro pro Person) ging als Preisgeld an die Besten. 22 Spieler im Alter von neun bis 78 Jahren aus Frammersbach, Lohr, Rothenbuch, Gelnhausen, Saalmünster und Külsheim maßen sich in Wurfgenauigkeit und Zielsicherheit.
Dass das Geschicklichkeitsspiel an der frischen Luft auch im Alter fit hält, bewies der älteste Teilnehmer Hubert Ehmes (78) aus Rothenbuch, der bereits vor einigen Jahren den Sprung vom Freizeitvergnügen zum Aktivensport wagte. Egal, ob Mann oder Frau, jung oder alt: Der französische Volkssport fördert Konzentration und Beweglichkeit.
Gewinnerin des Tages wurde Marianne Kurkowski mit vier Siegen. Auf die Plätze zwei und drei spielten sich Kurt Lindner und Fabian Bonsignore. Gertrud Desch, die mit ihrem Mann Günther das Turnier organisiert hatte, kam auf Rang vier. Die Plätze fünf bis sieben erreichten Ruthard Krampf, Paul Kurkowski und Siegfried Schubert (alle Frammersbach). Jacques Maffini (Lohr) und Karl Amrhein (Frammersbach) teilten sich Platz acht. Die Ränge neun und zehn gingen an Otto Pahl (Külsheim) und Gustav Breitenbach (Frammersbach).





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