Spielend Gott entdecken
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„Staunen, fragen, Gott entdecken“ heißt es bei der Pfarreiengemeinschaft St. Martin östliches Grabfeld seit Januar, denn es läuft der von Gemeindereferentin Angela Stein organisierte Kurs für Eltern von Kindergarten- und Vorschulkindern unter dem Motto „Kess erziehen“.
Noch bis 17. Februar treffen sich die Teilnehmer jeweils mittwochs, um gemeinsam mit der Dekanatsfamilienseelsorgerin Eva Warnke mehr über die religiöse Erziehung zu lernen. Selbstbewusst und wertorientiert sollen die Kinder durch die Welt gehen.
Der Kurs soll Eltern ermutigen und Wege aufzeigen, damit die Fragen der Kinder ernst genommen und sie auf ihrem eigenen Glaubensweg gestärkt werden. Wie unterschiedlich die Vorstellungen von Gott sind, zeigte die Referentin an einem der fünf Kursabende mittels Bildern auf, die Kinder aus verschiedenen Altersstufen gemalt haben. Thema war „Wie ich mir Gott vorstelle“.
Von explosiver Energie über ein weibliches graziles Fantasiewesen bis zu dem alten Mann auf einer Wolke waren viele unterschiedliche Vorstellungen zu Papier gebracht worden.
Kinder suchen Antworten in ihrem Erfahrungsbereich auf Fragen wie „Wer hat den Menschen gemacht?“ und „Was passiert wenn wir sterben?“. Wie Eva Warnke riet, sollten die Eltern in die Welt der Kinder einsteigen, sich auf ihre Fragen einlassen und das entdeckende Lernen fördern.
Religiöse Symbole und Riten wie zu Weihnachten und Ostern helfen dabei, Fragen zu besprechen und Antworten zu geben. Aus vielen Eindrücken, Erlebnissen, Liedern und Gefühlen entsteht ein Gottesbild, es liegt auch in der Hand der Eltern, ob es ein positives von einem liebenden und unterstützenden oder ein negatives von einem zürnenden und strafenden Gott ist.
Wie man den Kindern biblische Geschichten gut vermitteln kann, zeigte die Referentin mit Hilfe von Spielpuppen, mit denen sie die Geschichte von Jesus und dem Zöllner Zacharias nachspielte.





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