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aktualisiert: 09.02.2010 15:13 Uhr
HAUSEN

Stramm laufen und gut zielen

Dabei sein ist alles beim zweiten Häusemer Gaudi-Biathlon in der Lindbergloipe

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Reichlich Sonne und Schnee erfreute die Wintersportler am vergangenen Wochenende. Bei Winterwetter, wie es besser nicht sein konnte, fand also die zweite Auflage des Häusemer Spaß-und Gaudi-Biathlons statt, der auch in diesem Jahr wieder viele Sportler aus der Oberen Rhön begeisterte.

Dabei ging es den Teilnehmern nicht um Zeiten und Platzierungen, sondern hauptsächlich um den Spaßfaktor. Das sollte aber nicht bedeuten, das die Starter nicht alles versuchten, um vielleicht doch ein bischen schneller als die anderen zu sein. Deshalb wurden die Skier nochmals gewachst und über die richtige Lauftechnik für die Lindbergloipe gefachsimpelt.

Besondere Anziehungskraft übte natürlich der Schießstand auf die Teilnehmer aus. Hier musste mit Infrarotgewehren die Zielscheibe getroffen werden. Vor allem die Kinder nutzten die Gelegenheit, diese Gewehre, die natürlich absolut ungefährlich sind, einmal auszuprobieren. Auch der kleine Kristian Trabert versuchte mit Papa Wolfgangs Hilfe, ins Schwarze zu treffen, wobei die Herausforderung nicht das Gewehr selbst war, sondern eher, ein Auge geschlossen zu halten. Am Ende blieben entweder beide Augen auf oder eben beide zu. Im nächsten Jahr klappt das bestimmt schon viel besser.


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Während sich die Erwachsenen bereits in einer Trainingsrunde warmliefen, gingen die jüngsten Teilnehmer in ihrer Kategorie an den Start. Eine Runde Langlauf und einmal Schießen – souverän meisterten die Kinder diese Herausfordrung.

Immer in der Nähe waren auch bei dieser Veranstaltung die Helfer vom Roten Kreuz, die glücklicherweise keine Erste Hilfe leisten mussten, denn so manche Abschnitte der Stecke waren doch ziemlich vereist und einige Stürze sorgten für Schrecksekunden bei Zuschauern und Fahrern.

Die Teilnehmer in der Kategorie „Just for Fun“-Biathlon mussten drei Runden mit jeweils 2,5 Kilometern auf Skiern oder joggend zurücklegen, nach jeder Runde ging es zum Schießen. Einige Fußballer des TSV Hausen joggten auf der Strecke, was Streckensprecher Georg Martin schmunzelnd als Straftraining bezeichnete. Den Jungs, die mit ihrem Trainer Peter Hippeli losliefen, sah man auf jeden Fall an, das ihnen das Ganze ziemlich viel Spaß machte. Mit dabei war natürlich auch wieder die Hausener Langlauflegende Werner Link. Er hielt auch mit über 70 Jahren noch gut mit.


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Die zahlreichen Zuschauer im Zielbereich hatten ihre Freude an der perfekt organisierten Veranstaltung, die in den Händen der Skiabteilung des TSV Hausen lag. Am Ende ging es dann zum Aufwärmen ins Sportheim, wo alle Teilnehmer eine Urkunde bekamen.

 
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