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Verbrechen gegen die Mitmenschlichkeit!
am 13.12.2012 05:03
Die 434 Abgeordneten, welche das Beschneidungsgesetz besiegelten, haben krass gegen die „Goldene Regel“ der Menschenrechte verstoßen: „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andren zu!“ Sie wollen ja sicher auch nicht, dass bei ihnen ohne ihre ausdrückliche Zustimmung eine risikoreiche und nicht umkehrbare Operation mit kurz- und langfristigen Schädigungen vorgenommen wird!Diese klar verfassungs- und menschenrechtswidrige Erlaubnis zur Misshandlung (=absichtliche Körperverletzung) wehrloser kleiner Jungen ist für mich höchst skandalös: Gerade wegen der extrem inhumanen Nazizeit wäre ein sehr striktes Verbot jeglicher Misshandlung äußerst notwendig!
Menschenrechte sind stets wichtiger als Religionen!
am 30.06.2012 05:56
Bei diesem umstrittenen Urteil geht es hauptsächlich darum, was wichtiger sind: die Menschenrechte oder religiöse Überzeugungen und Traditionen.Zunächst einmal: Nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder sind Menschen. Daher genießen Sie alle gleichermaßen(!) den Schutz der auf der ganzen Erde geltenden Menschenrechte, welche z.B. jedem Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit zubilligen.
Somit ist es weder Eltern noch durch sie beauftragte andere Personen erlaubt, bei ihrem minderjährigen Jungen eine Beschneidung durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Denn sie ist eine nicht mehr korrigierbare körperliche Verletzung, welche auch mit Nachteilen verbunden ist (z.B. verminderte Erektionsfähigkeit wegen höherer Unempfindlichkeit der Eichel). Folglich ist es verständlich und mitmenschlich, dass solch eine bedeutsame risikobelastete Operation bei einem Kind nur dann erlaubt sein darf, wenn sie medizinisch notwendig ist!
Gauck missbraucht religiöse Freiheit.
am 25.03.2012 21:51
Gaucks Antrittsrede fand ich zu 99% gut bis sehr gut.Jedoch ist für mich sein letzter Satz – zum Teil – überhaupt nicht in Ordnung: "Gott und den Menschen sei Dank."
Denn hierbei unterstellt er realitätsfern, dass "Gott" genauso real ist wie die "Menschen". Er ignoriert die sicher auch ihm bekannte unbestreitbare Tatsache, dass es wissenschaftlich weder möglich ist zu beweisen, dass es so etwas wie einen "Gott" gibt, noch, dass es so etwas nicht gibt. Darum gibt es eben auch einen sehr großen Anteil der Bevölkerung Deutschlands, welcher – völlig gleichberechtigt! – nicht an einen Gott glaubt und sich darum nun durch Gaucks Worte ausgeschlossen, diskriminiert fühlt.
Gauck übt unterschwellig – wie ein Missionar – Druck aus, "Gott" als Realität zu akzeptieren. Hiermit missbraucht Gauck die Freiheit eines jeden Menschen, welche stets dort aufhören muss, wo die Freiheit des anderen (z.B. Nicht-Gottesgläubigen) anfängt.
Als oberster Repräsentant Deutschland ist er jedoch sogar am meisten verpflichtet, sich an die Richtlinie vom Bundesverfassungsgericht zu halten, dass der deutsche Staat weltanschauungsneutral sein muss, da es nur dann möglich ist, dass Deutschland eine "Heimstatt" für alle sein kann, wo man sich wohl fühlen kann, egal welche religiöse oder nichtreligiöse Weltanschauung man hat.
Wenn „Mitbürger“ Gauck also wahrhaftig sozial gerecht sein will, hätte er z.B. klar sagen sollen: "Allen religiösen und nichtreligiösen Menschen sei Dank." Dies hätte alle Menschen geeint statt nun durch die Bevorzugung von Gottesgläubigen zu spalten.
„Friedensfest“ statt Konsum- oder Religionszwang!
am 16.12.2011 04:30
Beide Weltanschauungen wollen mit Macht dominieren: die materialistische wie die christliche (wenn letztere mit dem üblichen - menschenrechtswidrigen - Absolutheitsanspruch verbunden wird und nicht mit der - menschenrechtskonformen - christlichen Nächstenliebe). Beide Ideologien trennen somit, ja spalten die Bevölkerung. Daher sollte so bald wie möglich das Weihnachtsfest durch ein „Friedensfest“ abgelöst werden, welches die Menschen der verschiedensten (ca. 4000) gleichberechtigten religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen friedvoll verbinden könnte - bei gegenseitigem Respekt vor der jeweils anderen Weltanschauung. Nur bei solch einem weltanschaulich neutralen, sozial positiven Fest könnte Deutschland eine wirkliche „Heimstatt“ für alle(!) Bürgerinnen und Bürger werden, wie es das Bundesverfassungsgericht schon seit vielen Jahren fordert!
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