Internet als Fundgrube für Filmfans
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(dpa/sr) Für Filmfans hat sich das Netz zu einer Fundgrube voller Kostbarkeiten entwickelt. Kinostarts, Filmarchive, Trailer und Kritiken sind nur der Grundstock an Informationen, die sich blitzschnell abrufen lassen. In Zeiten von Web 2.0 gehen einige Seiten weiter: Sie vernetzen Cineasten untereinander, geben Tipps zum besten Kino oder schlagen Filme vor, die auf die Vorlieben des jeweiligen Nutzers zugeschnitten sind.
So schafft es die Community moviepilot.de, auf Basis von mehr als 3,5 Millionen Filmbewertungen für jedes Mitglied ganz persönliche Tipps zu erstellen – für Kino, Fernsehen oder DVD-Verleih. Das erspart das Recherchieren nach Filmkritiken und macht mitunter auf Streifen aufmerksam, auf die man ansonsten gar nicht gekommen wäre. Auch wer nach einem bestimmten Film oder Schauspieler sucht, wird fündig: Trailer, Rezensionen und die Liste der Mitwirkenden gehören bei moviepilot.de zum Standard. Selbst bei Klassikern wie „Frühstück bei Tiffany“ gibt es Original-Trailer – das bieten nicht viele Portale.
Auch moviemaze.de zeigt zu unzähligen Filmen der vergangenen Jahrzehnte alle nötigen Informationen an und wartet mit einer großen Auswahl an Starporträts auf. Darüber hinaus können Nutzer auf eine laut den Betreibern etwa 15 000 Titel umfassende Trailer-Datenbank zurückgreifen. Cineasten lesen bei moviemaze.de zudem die neuesten Nachrichten aus der Filmwelt: Welcher Schauspieler dreht gerade was, welcher Regisseur verfolgt welches Projekt? Wer mit anderen Fans über Filme diskutieren will, kann das in einem der zahlreichen Foren tun. Die Navigation durch die Moviemaze-Seiten ist einfach, nur das Webdesign ließe sich noch verbessern.
Für das Auge ansprechender ist cinema.de – die Seite einer der größten Filmzeitschriften Deutschlands. Neustarts und Vorschauen, Trailer, Kinocharts aus Deutschland und den USA, dazu Neuigkeiten bietet das Portal. Das Archiv umfasst 43 000 Filme, eine Suche nach Genre und Erscheinungsjahren macht es besonders interessant. In der „Community“ können sich Cineasten vernetzen. Darüber hinaus zeigt die Seite das Programm fast aller Kinos in Deutschland.
Eine bundesweite Programmkino-Suche gibt es bei kino-zeit.de. Die Seite bietet Infos zu Streifen abseits der Massenproduktionen. Auch hier finden Surfer ein großes Archiv, Porträts von Schauspielern und Regisseuren, Trailer und Neuigkeiten aus der Independent-Film-Szene. Zudem stellt die Rubrik „Bücher“ Gedrucktes vor.
Auf deutsche Produktionen ist filmportal.de spezialisiert. Mehr als 72 000 Filme und 155 000 Personen werden vorgestellt, und es gibt Artikel zur deutschen Filmgeschichte sowie Trailer und Rezensionen. Filmschaffende können sich über neueste Fördermöglichkeiten und Ausbildungswege informieren und finden eine Liste der Verbände und Interessengemeinschaften des hiesigen Films.
Ein Offline-Nachschlagewerk ist das Filmlexikon vom Verlag United Soft Media (USM) auf DVD. Die neueste Version ist soeben erschienen und kostet 30 Euro. Die Datenbank listet mehr als 170 000 Filme auf und bietet Infos und Kritiken zu rund 100 000 Streifen.







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