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aktualisiert: 17.04.2009 11:00
WÜRZBURG

In der Posthalle: Die intimen und lustigen Geschichten der Claudia Koreck

22-jährige Traunsteiner Sängerin bezaubert mit dreiköpfiger Band vor 250 Menschen in der Würzburger Posthalle
„Subba!“. Das ruft Claudia Koreck oft an diesem Abend. Und sie strahlt dabei, als wäre sie noch nie vor Publikum aufgetreten und könnte ihr Glück kaum fassen. Beim Gastspiel der bayerischen Sängerin und ihrer dreiköpfigen Band vor etwa 250 Zuhörern in der Würzburger Posthalle herrscht eine – für ein Konzert – intime Atmosphäre.

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„Viele sitzen auf den bereitgestellten Kisten, andere stehen nahe an der Bühne.
Die Atmosphäre wird noch intimer durch die persönlichen Geschichten, die die 22-jährige Traunsteinerin zwischen ihren Liedern erzählt: Letztes Jahr war Koreck so verliebt, dass sie ihren Schwarm im Maus-Kostüm auf einem Faschingsball „den ganzen Abend angebaggert hat, was das Zeug hielt“.

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Claudia Koreck
Würzburg 16.04.2009

Nur um dann zu hören, dass eigentlich er sie hatte erobern wollen, nicht umgekehrt. Seitdem sie ihm einen Song gewidmet hat, sind die beiden ein Paar. Das erzählt sie im tiefsten bayrischen Dialekt, so freimütig, lustig und persönlich, als stünde sie nicht auf einer Bühne, sondern säße mit Freunden am Tisch. Und vor lauter Freude über ihr Liebesglück macht sie auch noch einen Luftsprung.

Claudia Koreck wirkt so nah, authentisch und ehrlich, dass man das Gefühl bekommt, eine gute Freundin vor sich zu haben – oder an diesem Abend eine gute Freundin gefunden zu haben. Ihre Musik ist eine Mischung aus Blues, Pop und Songwriting mit Texten komplett auf Bayrisch. Die Lieder hat sie alle selbst komponiert, wie ihr Bassist Andreas Otto Schellinger verkündet.

Als Koreck ihr „letztes Liadl für heit aufd Nacht“ ankündigt und das enttäusche „Oohhhhh“ des Publikums hört, kann sie nicht mal diesen kleinen Bluff durchhalten. Strahlend verrät sie sogleich, dass „Verloren“ nicht wirklich das letzte Lied ist. Nach den „Zugabe“-Rufen kommt sie mit einem Jauchzer zurück auf die Bühne, um noch drei Lieder zum Besten zu geben.

„Und da Dumme is der, der do sitzt und schweigt“, singt sie im Lied „Melodie im Kopf“. An diesem Abend nicht: Alle, die einfach nur da saßen und zuhörten, wurden mit einem zauberhaften Konzert belohnt.

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