publiziert: 09.02.2012 17:22 Uhr
aktualisiert: 09.02.2012 17:24 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text HASSENBACH
„Altehrwürdiges Schmuckstück“

Gemeindehaussanierung genießt Akzeptanz
  • Mittlerweile viel gelobt: Das frisch renovierte Gemeindehaus im Oberthulbaer Ortsteil Hassenbach.
    Foto: Gerd Schaar
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Das frisch sanierte Gemeindehaus stand im Mittelpunkt der Hassenbacher Bürgerversammlung, zu der Ortsbeauftragte Gabriele Pentenrieder die Anwohner und den Gemeinderat im Sportheim begrüßte. Bürgermeister Gotthard Schlereth rannte mit seinen Ausführungen über dieses Haus in der ansonsten recht kurzen Diskussion offene Türen ein.

Nein, längst schon erheben sich keine kritischen Stimmen mehr gegen das gewaltige Sanierungsprojekt. Ganz im Gegenteil: Als Schlereth voller Überzeugung verkündete, „Nicht nur die Hassenbacher sondern auch der Markt Oberthulba und der Landkreis Bad Kissingen können stolz auf dieses altehrwürdige Schmuckstück sein!“, erntete er zustimmenden Applaus im Saal.

Da brauchte der Bürgermeister gar nicht mehr seine Gegenrechnung der Kosten aufmachen: „360 000 Euro der 600 000 Euro sind Förderzuwendungen. Hätten wir das denkmalgeschützte Gebäude rein theoretisch gesehen abgerissen – was ja nicht erlaubt wäre – dann wäre nach Abzug der Abrisskosten von 100 000 Euro eine verfügbare Summe von lediglich 140 000 Euro übrig geblieben.“ Dafür hätte Oberthulba ein Haus der Begegnung nicht neu bauen können“, so Schlereth.

Inzwischen nimmt die Innenraumgestaltung im Erdgeschoss Gestalt an. Der attraktive Kaminofen hat seine Kacheln aus historischem Bestand erhalten. Auch die hölzernen Bänke und Tische stehen schon dort. Die Küche wird zurzeit gerade ausgestaltet. Frohe Farben geben dem historischen Gebäude auch an den Außenwänden ein freundliches Aussehen, was die Blicke aller Passanten magisch auf sich zieht.

Interessiert ist man auch über die zukünftige Außengestaltung. Schlereth dachte über eine Ensemblegestaltung im Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Platz am Backhaus nach. Die Schulstraße müsse wegen der Kanalerneuerung ohnedies irgendwann aufgerissen werden, führte er aus.

ghs
    
    

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