publiziert: 12.10.2011 17:12 Uhr
aktualisiert: 13.10.2011 15:12 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text MASSBACH
Aufbruchstimmung macht sich breit

Projektfonds zur städtebaulichen Entwicklung Maßbachs erwacht zum Leben – Erste Ergebnisse deuten sich an
  • Derzeit eher unscheinbar: Der Marktplatz in Maßbach soll künftig mehr in den Blickpunkt rücken, mit Veranstaltungen und Bewirtschaftung FOTO E. Beudert
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Den Projektfonds zur städtebaulichen Entwicklung des Marktes Maßbach mit Inhalten auszustatten, war das Ziel des Bürgerarbeitskreises am Montag in der Mittelschule Maßbach. Knapp 30 Interessierte diskutierten mit Bürgermeister Johannes Wegner, Bertram Wegner und Andreas Hacke als Vertreter des Planungsbüros Geoplan (Veitshöchheim) sowie mit dem Landschaftsarchitekten Valtin Dietz aus Engenthal – und am Ende war eine ansteckende Aufbruchstimmung zu spüren.

Vor allem die Gestaltung des Marktplatzes mit Ergebnissen der vorausgegangenen Arbeitskreise, das Umfeld mit Bushaltestellen, sowie die Ideen an diesem Abend sollten für das weitere Vorgehen gesammelt, diskutiert werden – aufgeteilt in investive, nicht investive oder vorbereitende Projekte.

Startvorgabe

Deren Machbarkeit soll nun noch personell ausgestattet werden, als lebendiges Konstrukt, wie es Andreas Hacke bezeichnete, das ergänzt oder reduziert werden kann. Laut Wegner soll sich diese „Initiativgruppe“ zusammensetzen aus Mitgliedern der Verwaltung, Dienstleistern, Vertretern der Vereine und Einzelpersonen. „Mit welchen Projekten gehe man am besten an den Start“, verdeutlichte Bertram Wegner als Zielsetzung für diese Gruppe.

Dazu gab es an diesem Abend gleich mehrere Ideen. Kurt Heim schlug vor, mit einem Faltblatt unter dem Motto „Maßbach ist attraktiv!“ zu starten. Darin könnten Vorstellungen ausgebreitet werden, wie der Projektfonds den Markt unterstützen soll. Zugleich könne das Faltblatt Bürger und Gäste informieren über Baubeginn, Dauer und Inhalte, mit Hinweisen auf Geschäfte, Kultur, Parkmöglichkeiten und als Besucherlenkung.

Josef Reichert sah in einem einheitlichen Marktmobiliar der Marktstände eine Werbeeffekt, Susanne Ziegler verspricht sich durch Spielecken für Kinder an verschiedenen Stellen im Ortszentrum einen Anreiz für Belebung.

Pflegemaßnahmen im Schlosspark, gemeinschaftliche Veranstaltungen und die Einbeziehung der Ortsteile und Gründung eines Initiativkreises waren weitere Ideen, den Projektfonds mit Leben zu füllen.

„Wir sind auf einem guten Weg“, zeigte sich Bertram Wegner angetan, als er die Projekte auf der Pinwand verglich. Dort war auch die Idee von Hermann Dünisch festgehalten, den vorgesehenen Wasserlauf am Marktplatz symbolisch mit Lauer und Ortsteile als verbindendes Element herauszuheben.

Bürgermeister Johannes Wegner stellte am Ende klar heraus: Es braucht Menschen, die sich beteiligen, den Projektfonds zu gestalten. Dazu werden nun Verbände, Vereine und Einzelpersonen angesprochen.

Als sicher gilt es bereits, dass die geplanten Bushaltestellen am Marktplatz eine Änderung erfahren: Die Linie nach Schweinfurt wird von der Weichtunger- in die Volkershausener Straße hinter dem Marktplatz verlegt. Beide Straßen werden nicht in das Projekt Marktplatz und Kirchplatz einbezogen.

Die Linien nach Bad Kissingen und Münnerstadt werden um den Block Rettungswache/Raiffeisenstraße eine Umkehrmöglichkeit erhalten. Eine Rampe wird barrierefrei den Eingang zum Gasthaus Krone begehbar machen. Die Wirtsgasse ist vorerst ebenfalls nicht im Projekt einbezogen.

Dietz stellte einige gestalterische Ideen am Marktplatz vor. Marktbeschickung und Beleuchtung, Ruhezonen und Sponsormöglichkeiten, sowie Gestaltung des Kirchplatzes mit Festplatz waren weitere Themen.

Mit Sammlung und Ausarbeitung dieser Ergebnisse wird sich das Planungsbüro bis zum nächsten Termin auseinandersetzen, um Fördermöglichkeiten und Beginn von Maßnahmen im Jahr 2012 abzuklären.

Von unserem Mitarbeiter Erhard Beudert
    
    

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