aktualisiert: 03.02.2012 22:04 Uhr
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MÜNNERSTADT
Aufräumarbeiten an den Brandhäusern haben begonnen
Günter Schaub will die gesperrte Durchgangsstraße so schnell wie möglich wieder geöffnet sehen
„Das Wichtigste ist jetzt, dass die Straße wieder frei wird“, sagt Günter Schaub, dessen Anwesen in der Riemenschneiderstraße vor einer Woche bei einem Dachstuhlbrand schwer beschädigt wurde. Die gesperrte Straße sei für die Geschäfte eine große Blockade.
Genau eine Woche nach dem verheerenden Brand haben Firmen begonnen, ein Gerüst aufzustellen, von dem aus die Notsicherung des Daches bewerkstelligt werden soll. Damit soll verhindert werden, dass weiteres Wasser in die Wände eindringt. Gleichzeitig haben Firmen im Inneren des Gebäudes mit Trocknungsarbeiten begonnen. In einigen Räumen läuft auch wieder die Heizung. Große Sorgen bereitet Schaub der Frost, besteht doch die Gefahr, das durchnässte Mauerwerk könne weiteren Schaden nehmen.
In Münnerstadt kocht derweilen munter die Gerüchteküche. Unter anderem heißt es, die Feuerwehr habe im Hof zur angrenzenden Kelterhalle keine Fahrzeuge einsetzen können, weil der Zugang durch einen „Schwarzbau“ unmöglich gemacht wurde. „Das ist eine Frechheit“, sagt Schaub. Der Lückenschluss sei auf den ausdrücklichen Wunsch des Landesamtes für Denkmalpflege hin geschehen. Auch der Stadtrat hatte damals die Maßnahme begrüßt.
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