aktualisiert: 22.07.2008 13:20 Uhr
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BAD KISSINGEN
David Lomeli: Erfolgreich bei seinem ersten Auftritt in Europa
Luitpoldpreis für David Lomeli
Er ist 27 Jahre, Mexikaner, lebt in San Francisco und trat das erste Mal in Europa auf – beim Kissinger Sommer. Hier glänzte er mit seiner Stimme so, dass er gleich den Luitpoldpreis des Fördervereins Kissinger Sommer bekam: der Tenor David Lomeli. Einen weiteren Geldsegen schüttete der Förderverein über Oberbürgermeister Kay Blankenburg aus: 80 000 Euro gab es vom größten Sponsor für das Festival.
Am Samstagabend gab es viele strahlende Gesichter. Ein hervorragendes Konzert endete mit frenetischem Beifall für den Dirigenten Philippe Auguin, das Russische Nationalorchester und den Cellisten Alban Gerhardt.
Am Ende überraschte der Vorstand des Fördervereins Kissinger Sommer das Publikum mit der Bekanntgabe des diesjährigen Luitpoldpreisträgers. Es ist der mexikanische Tenor David Lomeli. Er war selber nicht anwesend, obwohl er es laut Intendantin Kari Kahl-Wolfsjäger wohl kurz in Erwägung gezogen hatte.
Er kommt wieder
Verpflichtungen an der Oper in San Francisco hielten ihn jedoch zurück. Aber im nächsten Jahr werde er wiederkommen, versprach sie. Kurzfristig habe sie ein Konzert mit ihm noch ins Programm eingeschoben.
Strahlende Gesichter konnte man auch im Anschluss an das Konzert beim Empfang des Fördervereins Kissinger Sommer sehen. Einen dicken Scheck über 80 000 Euro überreichte Schatzmeister Bernd Müller an Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Das sind 10 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr, betonte der Vorsitzende Anton Schick senior in seiner Ansprache.
Starke Frau und starker Verein
Die Mitgliederzahl des Fördervereins liegt inzwischen bei über 1060, gab Schick bekannt. Ihnen und den Sponsoren galt in erster Linie der Dank des Vorsitzenden. Auch für die Unterstützung bei der Kissinger KlavierOlympiade, betonte Schick, denn die finde ohne städtische Mittel nunmehr zum sechsten Mal statt. Er appellierte an die Gäste, sich als Pate dafür zur Verfügung zu stellen.
Musik und Kunst könne man nicht messen, nicht sehen, nicht wiegen, und doch habe sie einen unermesslichen Wert, sagte Blankenburg, als er den Scheck entgegennahm. Das Programm brauche keinen Vergleich zu scheuen, lobte er die Intendantin. Und er freue sich, dass hinter dieser „starken Frau“ ein „starker Verein“ stehe.
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