aktualisiert: 20.06.2011 10:17 Uhr
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BAD KISSINGEN
Festival feiert Silberhochzeit
Kissinger Sommer: Staatsempfang nach dem Eröffnungskonzert im Weißen Saal
Es war wohl die kürzeste Rede von Intendantin Kari Kahl-Wolfsjäger beim Kissinger Sommer überhaupt: „Ich habe die ehrenvolle Aufgabe – das Buffet ist eröffnet.“ Eingeladen dazu hatte der Bayerische Ministerpräsident, der von Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, vertreten wurde.
Eck outete sich in seiner Ansprache als echter Unterfranke: „Wir sind stolz auf unsere Heimat und unser liebenswertes Frankenland, deshalb begrüßen wir gern Gäste aus der ganzen Welt zum Fest der Extraklasse.“ Dieses Lob galt dem Kissinger Sommer: einzigartig, Weltklasse. Respekt, Dank und Anerkennung für diese großartige Leistung gebühre vor allem der Intendantin, die dem Festival ihren Stempel aufgedrückt habe. 25 Jahre Kissinger Sommer, und er hat „nichts an Attraktivität verloren“. Dazu brauche es Beharrlichkeit, Kontinuität und ein Stück Herzblut, so Eck.
Lob verteilte der Staatssekretär auch für das wunderbare Ambiente der Stadt mit seinen Blumenlandschaften. Nicht zuletzt gab es auch Eigenlob. Knapp 35 Millionen Euro habe der Freistaat in die Sanierung des Kissinger Wahrzeichens, dem Regentenbau investiert. Der Große Saal mit seiner edlen Kirschbaumholz-Vertäfelung gehöre auch heute noch zu den 20 besten Konzertsälen in Europa.
Viel Prominenz unterwegs
Die Qualität des Kissinger Sommers und seiner gastgebenden Stadt müsse erhalten werden, wandte sich Eck an den Finanzstaatssekretär Franz Pschierer. „Die Politik muss alles unternehmen, um in Bad Kissingen ein Fünf-Sterne-Hotel zu etablieren.“
Unter den geladenen Gästen bewegte sich viel Prominenz: Landtagspräsidentin Barbara Stamm und ihr Vorgänger Hans Böhm, Ex-Minister Harald Bötsch und Eberhard Sinner sowie aktive und pensionierte Bundestags- und Landtagsabgeordnete.
Natürlich standen auch die Künstler des Eröffnungskonzertes zeitweilig im Mittelpunkt: Dirigent Ivan Fischer und sein Budapest Festival Orchestra sowie der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes.
Ihnen galt auch der Dank von Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der Künstler und Gäste zur Silberhochzeitsfeier des Kissinger Sommers eingeladen hat: „Für die meisten Konzerte gibt es noch Karten. Sorgen Sie dafür, dass es bald nicht mehr so ist.“
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