aktualisiert: 24.11.2011 17:54 Uhr
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MASSBACH
Forderung nach weiterem Radwege-Ausbau
Diskussionsrunde bei der Bürgerversammlung in Maßbach geprägt von vielen kleinen Anfragen
Nur eine knappe Stunde dauerte die Diskussionsrunde bei der Maßbacher Bürgerversammlung, bei der alle Fragen erschöpfend beantwortet werden konnten. Der Radwegebau und die Windkraft waren dabei die beherrschenden Themen.
Das Bankett am Radweg nach Rothhausen sei niedriger als der Asphalt, bemerkte Lothar Hart. Eine gewisse Differenz sei durchaus beabsichtigt, erklärte Bürgermeister Johannes Wegner, damit das Wasser ablaufen könne. Zu tief dürfen die Stellen aber nicht sein, damit abrutschende Radfahrer schnell wieder in die Spur finden können. Der Bauhof wird nachsehen.
Als noch dringender erschien dem Versammlungsteilnehmer die Fortführung des Radweges von Volkershausen nach Madenhausen, zumal ab dort bis nach Schweinfurt auf befestigtem Weg gefahren werden kann. Da der Weg über Privatgrund führen müsse und der Grundstückseigentümer sein Veto eingelegt habe, seien die Verhandlungen dazu ins Stocken geraten, gab der Bürgermeister an. Allerdings werde man in dieser Angelegenheit am Ball bleiben.
Barbara Bieber hat festgestellt, dass die neue Tür am Rathaus schwer zu öffnen ist, was Rollstuhlfahrer nicht bewältigen könnten. Deshalb forderte sie einen automatischen Öffnungsdrücker. Der Bürgermeister sah für dieses eher selten vorkommende Szenario die Türsprechanlage als ausreichend an. Außerdem wollte Barbara Bieber wissen, ob die Renovierung der Gaststätte „Zur Krone“ zeitlich konform zur Marktplatzumgestaltung läuft. Dies sei das Ziel in den Gesprächen mit dem Brauhaus Schweinfurt, antwortetet Wegner.
Frage nach Förderung
Rainer Dittmar kann nicht verstehen, dass die Heizung in den Bauhofräumen funktioniert, die im gleichen Haus befindlichen Feuerwehrräume aber unbeheizt sind. Das Problem ist dem Gemeinderat bekannt und soll schnellstens behoben werden.
Ob es für Ansiedlungswillige im Innenort Förderungen gebe, wollte Wolfgang Frank wissen. Das kommunale Förderprogramm innerhalb der Städtebauförderung sehe lediglich 5000 Euro vor, führte der Bürgermeister aus. Der Gemeinderat könne sich aber durchaus Gedanken machen, ob und inwiefern die Gemeinde von sich aus noch was dazu gibt. Zudem gebe es eine Datenbank des Landkreises im Internet, in der die Leerstände nachgesehen werden können. Der Markt Maßbach könne auf jeden Fall nicht alle Leerstände aufkaufen, betonte Wegner.
Des Weiteren informierte der Bürgermeister über den angestrebten Anschluss an die Allianz Schweinfurter Oberland. Die traditionelle Ausrichtung nach Schweinfurt, aber auch die gute Zusammenarbeit mit Stadtlauringen und Üchtelhausen im Wasserzweckverband seien dafür gute Voraussetzungen.
Außerdem bat Wegner um Verständnis, dass die Gemeinde keine Flächen für Schneeablagerungen ausweisen könne. Die Baustruktur in Franken sei einfach nicht für Jahrhundertwinter wie im Vorjahr ausgelegt, bei der alle unter den Verhältnissen zu leiden hatten. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass übermäßige Schneemengen nicht von Privatgrund auf die Straße geschippt werden dürfen.
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