publiziert: 14.03.2010 09:46 Uhr
aktualisiert: 16.06.2010 08:54 Uhr
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Gaststätte wallstreet brannte: Eine Viertel Million Euro Schaden

Keine Verletzten – 150 Feuerwehrleute und Hilfskräfte des Rettungsdienstes im Einsatz
  • brand wallstreet Beim Brand in der Gaststätte wallstreet waren am Sonntag über 150 Rettungskräfte im Einsatz.
    Peter Rauch
Bild von

(rp) Bei einem Feuer in einem dreistöckigen Gebäude in Bad Kissingen entstand am Sonntagmorgen hoher Schaden. Es wurde niemand verletzt, teilt das Polizeipräsidium Unterfranken mit.

Dem Polizeibericht zufolge hatte ein Anwohner gegen 3.45 Uhr Brandgeruch bemerkt und eingefallene Scheiben an der benachbarten Gaststätte "wallstreet" (bis vor kurzem: Ipanema) in der Hemmerichstraße festgestellt. Er setzte umgehend einen Notruf ab.

Als die alarmierten Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen, qualmte es stark aus dem Anwesen. Auf der Rückseite schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern des Erdgeschosses.

    
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wallstreet-Brand
Bad Kissingen
14.03.2010
    

In dem Gebäude befanden sich keine Personen. Die Gaststätte im Parterre war geschlossen, in der ersten und zweiten Etage befanden sich Büros.

Aufgrund der Brandentwicklung wurden zehn Bewohner aus Nachbargebäuden vorübergehend in Sicherheit gebracht. Eine ältere Dame wurde vorübergehend vom Rettungsdienst betreut.

Die Feuerwehr war mit 126 Einsatzkräften vor Ort. Nachdem die höchste Brand-Alarmstufe 3 ausgerufen worden war, rückten nach den Feuerwehren Bad Kissingen, Winkels und Reiterswiesen auch die Feuerwehrleute aus Arnshausen, Hausen und Nüdlingen aus. Der Rettungsdienst war mit neun Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften im Einsatz.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Nach Auskunft der Kissinger Feuerwehr war das Feuer vermutlich im Küchenbereich der Gaststätte ausgebrochen. Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Schaden etwa 250 000 Euro.

    
    

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