publiziert: 30.01.2011 18:55 Uhr
aktualisiert: 30.01.2011 18:55 Uhr
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Gemeinderat segnet Saaletal-Marathon ab

Kaum Begeisterung für Blumenschmuckwettbewerb

(chw) Der Gemeinderat genehmigte die Ausrichtung des Saaletal-Marathons, der heuer zum zweiten Mal stattfindet. Der Bayerische Landessportverband wird im kommenden Jahr erneut Ausbildungslehrgänge des Landkreises in Ramsthal durchführen. Für die Nutzung des Sportheims wird die Gemeinde keine Kosten berechnen. Die ZF-Sachs Frankenclassics wird am Pfingstsamstag Station in Ramsthal machen. Die weithin bekannte Oldtimer-Rallye wird im Weindorf eine Präsentation und Prüfung der Oldtimer durchführen. Für dieses Ereignis wird die Hauptstraße am Nachmittag gesperrt werden.

Einen Wintergartenanbau und eine Aufstockung genehmigte das Ratsgremium für das Bauvorhaben Agnes Keller. Dort soll mit dem Anbau eine Überdachung zwischen Wohnhaus und Scheune entstehen. Bürgermeister Franz Büttner wies darauf hin, dass Ramsthaler Eltern häufiger ihre Kinder in anderen Kindergärten anmelden würden. Er zeigte sich erstaunt, dass dies rechtlich unangreifbar ist. Gründe dafür seien beispielsweise, dass Eltern eine andere pädagogische Ausrichtung wählen würden wie beispielsweise im Montessori-Kindergarten. Dafür, dass ein Ramsthaler Kind den Sulzthaler Kindergarten besuche, habe er jedoch keine Erklärung.

Ein freiwilliger Nutzungstausch von Äckern, bei dem kleinere Flächen zu größeren zusammengefasst werden, wird momentan in Ramsthal betrieben. Davon seien auch gemeindliche Äcker betroffen, berichtete Büttner. Für den Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft, bei dem die Gemeinde inzwischen auf Bezirksebene beteiligt ist, wollte Büttner einen Blumenwettbewerb ausschreiben. Große Begeisterung konnte er jedoch nicht damit ernten.

Man solle eine Möglichkeit finden, die jüngeren Bürgerinnen und Bürger einzubinden, schlug Karin Schmitt vor. Ein Fragebogen, der die Wünsche der Ramsthaler abfragt, wäre hierfür eher geeignet. Bernhard Gössmann-Schmitt schlug eine Veranstaltung vor, bei der Interessierte ihre Vorstellungen und Ideen einbringen könnten. Büttner befürwortete diese Vorschläge, wollte jedoch seine Idee des Blumenschmuckwettbewerbs noch nicht gestorben wissen. Ein Flugblatt solle in den Haushalten schon im Voraus auf die Bestrebungen zum Wettbewerb aufmerksam machen. Ob bis dahin der „Seniorenspielplatz“ verwirklicht werden könne, sei noch ungewiss, so Büttner.

    
    

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