publiziert: 22.09.2010 15:48 Uhr
aktualisiert: 22.09.2010 19:32 Uhr
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Gunter Demnig setzt 13 weitere Stolpersteine gegen das Vergessen

  • Gunter Demnig setzt 13 weitere Stolpersteine gegen das Vergessen (far) Gunter Demnigs Stolpersteine sind kleine Denkmale mit großer Kraft. Ins Trottoir eingelassen gemahnen sie zur Erinnerung an das Schicksal jener Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Am Montag setzte der Kölner Künstler in Zusammenarbeit mit der Initiative Bad Kissinger Stolpersteine um ihren Sprecher Sigismund von Dobschütz 13 neue Stolpersteine in der Stadt. Insgesamt liegen nun in Straßen und Gehsteigen 33 solcher kleiner Mahnmale. Für Oberbürgermeister Kay Blankenburg ist die Verlegung der Stolpersteine zunächst der Versuch, „den Opfern des Nationalsozialismus ihre Identität zurückzugeben“. Die Aufgabe dieser Boden-Denkmäler erschöpft sich für ihn aber nicht nur darin, ergreifende Schicksale in Erinnerung zu rufen, die jedes für sich immer wieder aufs Neue sprachlos machen. Dass an der inzwischen dritten Kissinger Verlegeaktion mit Demnig wieder Schüler teilnahmen, führte er als Beleg für die Eignung der Stolpersteine an, Jugendliche für die Auseinandersetzung mit den Schrecken der deutschen Geschichte zu interessieren. Aus den Lebens- und Leidensgeschichten der Verfolgten des Nationalsozialismus zieht Blankenburg zudem Lehren für die Gegenwart: Die Stolpersteine seien „eine Erinnerung daran, was passieren kann, wenn man zu lange wegsieht.“ Die Main-Post dokumentiert die Biografien der Bad Kissinger Opfer in der Zeitung und im Internet mit einer Serie.
    Foto: Siegfried Farkas
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Gunter Demnigs Stolpersteine sind kleine Denkmale mit großer Kraft. Ins Trottoir eingelassen gemahnen sie zur Erinnerung an das Schicksal jener Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

Am Montag setzte der Kölner Künstler in Zusammenarbeit mit der Initiative Bad Kissinger Stolpersteine um ihren Sprecher Sigismund von Dobschütz 13 neue Stolpersteine in der Stadt. Insgesamt liegen nun in Straßen und Gehsteigen 33 solcher kleiner Mahnmale.

Für Oberbürgermeister Kay Blankenburg ist die Verlegung der Stolpersteine zunächst der Versuch, „den Opfern des Nationalsozialismus ihre Identität zurückzugeben“.

    
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Stolpersteine
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Stolpersteine
Bad Kissingen
22.09.2010
    

Die Aufgabe dieser Boden-Denkmäler erschöpft sich für ihn aber nicht nur darin, ergreifende Schicksale in Erinnerung zu rufen, die jedes für sich immer wieder aufs Neue sprachlos machen. Dass an der inzwischen dritten Kissinger Verlegeaktion mit Demnig wieder Schüler teilnahmen, führte er als Beleg für die Eignung der Stolpersteine an, Jugendliche für die Auseinandersetzung mit den Schrecken der deutschen Geschichte zu interessieren.

Aus den Lebens- und Leidensgeschichten der Verfolgten des Nationalsozialismus zieht Blankenburg zudem Lehren für die Gegenwart: Die Stolpersteine seien „eine Erinnerung daran, was passieren kann, wenn man zu lange wegsieht.“

Die Main-Post dokumentiert die Biografien der Bad Kissinger Opfer in der Zeitung und im Internet mit einer Serie.

    
    

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Die neuesten Kommentare

voxpopuli (61 Kommentare) am 22.09.2010 21:25

Gunter Demnig setzt weitere 13 Stolpersteine gegen...

http://gavagai.de/korrupt/HHD32OG.htm
(0)
voxpopuli (61 Kommentare) am 22.09.2010 21:22

Gunter Demnig setzt weitere 13 Stolpersteine gegen...

klick auf die LINK:

http://www.youtube.com/watch?v=tvMX_eWsJG4&feature-player_emedded#at=19

und

http://www.jennycolombo.com/home/einzelansicht/article/wie-konnte-dies-geschehen-schreiben-von-karl-heinz-klaiber/21.html
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