aktualisiert: 30.01.2012 15:27 Uhr
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THUNDORF
Heiße Debatten über die geplante Festscheune
Gemeinderat kommt bei seiner Entscheidungsfindung nur mühsam voran
Drei heiße Eisen beschäftigen derzeit den Gemeinderat Thundorf. Da sind zum einen der Bau des Windparks in Rothhausen und die Beitragsbescheidzustellung im Dezember für die Anlieger der Ortsdurchfahrt in Thundorf. Aber auch die Diskussion über die weitere Vorgehensweise zum Bau einer neuen „Festscheune“ am ehemaligen Forsthaus steht an.
Zuletzt beschäftigte sich der Gemeinderat in der Sitzung vom 24. November mit diesem Thema, nachdem die alte Scheune abgebrochen war. Gemeinderat Martin Knapp hatte seinerzeit die Forderung erhoben, zunächst ein aussagekräftiges Konzept mit der Berechnung der Bau- und Unterhaltskosten, der Wirtschaftlichkeit und eines Finanzierungsplanes zu erstellen. Außerdem wurde in Erwägung gezogen, neben dem Münchner Architekten Karl-Heinz Röpke, der vorab schon eine Planskizze als Entscheidungshilfe erstellt hatte, weitere Architekten einzubinden.
Letztendlich kam man damals überein, dem Antrag von Gemeinderat Martin Heusinger (FW) zu billigen, den Röpkeentwurf als Diskussionsgrundlage an alle Thundorfer Vereine, als eventuelle spätere Nutzer zu verschicken, damit diese auch ihre Stellungnahme zum Bau abgeben können.
Mit diesen Reaktionen beschäftigte sich im Vorfeld der Sitzung der vom Gemeinderat bestellte Arbeitskreis „Haus der Vereine“, dem neben den sechs Thundorfer Gemeinderäten auch Bürgermeister Anton Bauernschubert und Martin Knapp aus Theinfeld angehören. In einer ersten Sitzung wurden die Stellungnahmen und Vorschläge von acht Vereinen und drei Privatpersonen für die Grundlagen diskutiert.
Die Vorstellung des ausgearbeiteten Konzeptes übernahm Knapp. Er erläuterte die Sicht des Arbeitskreises über die Nutzung des Hauses und dessen funktionale Eigenschaften in drei Bereichen: „Gebäude allgemein, Nutzung des Gebäude und Nutzungsgebühren“.
Es kam zu einer sehr lebhaften Diskussion, bei der es um die Platzkapazitäten ging. Bauernschubert macht auch deutlich, dass das Haus der Vereine und das ehemalige Forsthaus zwei von einander getrennte Objekte mit verschiedenen „Fördertöpfen“ sind. Auf die Frage von Bauernschubert „wie geht es weiter“ entbrannte zum Thema Architektenausschreibung eine hitzige Debatte. Diskutiert wurden eine Ausschreibung über die Architektenkammer, ein Wettbewerb mit Mehrfachausschreibung und die Vergabe an einen bestimmten Architekten.
Der stellvertretende Bürgermeister Alfons Gundelach gab zu bedenken, dass in der Gemeinde noch einige Baustellen und deren Abrechnung erledigt werden müssten, bevor man ein neues Projekt beginnen solle. Wenn man nicht wisse, wohin der Weg finanziell führe, könne man nicht über eine Ausschreibung abstimmen. In die gleiche Kerbe schlug Markus Stürmer, der sicher sein will, dass die Gemeinde das Objekt auch schultern kann. „Schließlich geht es um 200 000 bis 250 000 Euro.“
Schließlich beschloss der Gemeinderat die eingeebnete Fläche auf jeden Fall wieder zu bebauen. In der Architektenfrage gab es keine Fortschritte, aber den Hinweis, dass auf dem Grundstück das Parken nicht erlaubt ist.
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Buerger1 (50 Kommentare) am 01.02.2012 18:22
In Stadtlauringen denkt man lange schon weiter...In Stadtlauringen werden Seniorengerechte Wohnungen lange schon geplant. Und bald auch gebaut.
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unbekannt (50 Kommentare) am 31.01.2012 08:47
Feierfreudiges Völkchen7 Vereins- und Festheime reichen den Thundorfern noch nicht. Sie wollen noch mehr feiern!Passt aber in die wirre Gemeindepolitik. Was wird denn mit dem Ritterkeller? Der Platz eröffnet einen wunderbaren Blick auf die Schlossanlage und würde den Innenort aufwerten. Wäre auch ein schöner Eingang für den Weihnachtsmarkt. Wenn der bau- und feierfreudige Bürgermeister unbedingt was tun will, sollte er lieber an seniorengerechtes Wohnen denken. Auch Thundorfer werden immer älter und würden bestimmt gern in der Nähe der Kirchen ihren Lebensabend verbringen. Aber an den Bürger wird in diesem Gremium ja nicht gedacht und an die älteren schon gar nicht! |
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