publiziert: 30.05.2010 15:10 Uhr
aktualisiert: 30.05.2010 15:14 Uhr
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Jetzt hat auch die Burghausener Wehr ein Auto

Feuerwehr investierte 6000 Euro und viel Arbeit – Die Stadt Münnerstadt kommt für den Unterhalt auf
  • Mit Gottes Segen: Mit dem umgebauten Fahrzeug ist der Feuerwehr Burghausen nun zeitgemäß ausgerüstet.
    Foto: Arnold Nöth
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(arno) Sie ist mittlerweile eine Vorzeige-Feuerwehr, an der sich andere messen können. Nicht genug damit, dass die Feuerwehr im kleinen Ortsteil Burghausen im vergangen Jahr ihr in vorbildlicher Eigenleistung erbautes Gerätehaus einweihte. Am Sonntag nun wurde – wiederum im Rahmen eines kleinen Wochenendfestes – das mit eigenen Mitteln finanzierte Fahrzeug gesegnet. Die Feuerwehrleute hatten es nach dem Vorbild der Nachbarwehr in Reichenbach umgerüstet.

Mit Abordnungen und Fahne waren die Wehren aus dem Stadtgebiet sowie aus Nüdlingen gekommen und mit einer Kirchenparade zum Gottesdienst in die St. Michaelskirche eingezogen. Pater Jakob Olschewski ging in seiner Predigt auf die hohen Werte und Ziele der Feuerwehren ein und zitierte dazu den bedeutungsvollen Satz: „Es gibt keine größere Liebe unter den Menschen, als wenn einer sein Leben einsetzt und opfert für seine Freunde“.

Nach dem Gottesdienst wurde das Fahrzeug vor der Kirche gesegnet, umrahmt von den Klängen der Trachtenkapelle Burghausen, einem eindrucksvollen Spalier von Fahnenträgern sowie Männern und Frauen der Wehren.

Während der Segnung nieselte es nur ein wenig. Danach jedoch öffneten sich die Schleusen des Himmels. Da half nur noch die Flucht ins nahe Festzelt, wo Kommandant Christian Kuhn unter den Gästen auch Kreisbrandrat Benno Metz, Kreisbrandinspektor Edwin Frey, Ortssprecher Claus Görlinger, den städtischen Referenten für das Feuerwehrwesen, Wolfgang Brust, den Ehrenvorsitzenden Alfred Klemm und den Ehrenkommandanten Willi Beck willkommen hieß. Auch einige Stadträte waren gekommen. Für 6000 Euro hat die Feuerwehr das Auto selbst gekauft. Die Unterhaltskosten trägt die Stadt Münnerstadt.

Lob gab es in den Grußworten von Metz sowie der Patenwehr Haard. Ortssprecher Görlinger hob hervor: „Nach 131 Jahren ihres Bestehens hat Burghausen nun sein erstes Fahrzeug. Das ist schon des Feierns wert!“

Beim Frühschoppen und dem anschließenden Mittagessen mit Festbetrieb und einer Bilderschau von der großen Leistung des Gerätehausbaues war den Gästen Unterhaltung geboten: es spielten auf die Trachtenkapelle Burghausen und die Steinacher Musikanten.

    
    

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