publiziert: 03.02.2012 19:27 Uhr
aktualisiert: 05.02.2012 20:16 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text GARITZ
Michl Müller und das Hasenterzett

Der Garitzer stellt in einer eigenen Sendereihe die Geschichte der Fastnacht in Franken vor
  • Michl Müller ist das Maß der närrischen Dinge: Unser Bild zeigt den Garitzer Kabarettnarren im Kostüm des vergangenen Jahres. Das aktuelle für die Fastnacht in Franken nächste Woche, verrät er noch nicht.
    Foto: Norbert Schwarzott
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Man könnte meinen, die Fastnacht in Franken sei in Garitz geboren worden, so oft wie der Garitzer Michl Müller in den nächsten zwei Wochen rund um den Quoten-Hit im Bayerischen Fernsehens zu sehen ist. Garitz stimmt aber nicht. Wenn schon, dann wäre als Geburtsort Lichtenfels zu nennen. Aus dem Oberfränkischen kam vor 25 Jahren die erste Fastnacht in Franken. Michl Müller wird das und die ganze Geschichte der Kultsendung in einer Reihe von neun Beiträgen im Bayerischen Fernsehen präsentieren. Tja, und dann wäre da auch noch die neue Ausgabe der Fastnacht in Franken. Sie wird am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr live übertragen.

Frage: Wie hat sich die Fastnacht in Franken in 25 Jahren verändert?

Michl Müller: Viele sagen ja, sie ist politischer geworden. Ich sehe das nicht so, denn politisch war die Fastnacht in Franken schon immer. Ich finde sie ist lockerer geworden. Liegt wahrscheinlich aber auch an der Entwicklung bei den Reden und Vorträgen, weg vom Reim hin zur freien Rede. Die gereimte Rede wird ja derzeit nur noch von Peter Kuhn aufgeführt, da aber in Perfektion.

Wer ist Ihr persönlicher Favorit der ersten zehn Jahre?

Michl Müller: Auf alle Fälle das Hasenterzett und die Gebrüder Narr. Zwei Truppen die, für mich, die Fastnacht in Franken am meisten mitgeprägt haben.

Welche närrischen Juwelen haben Sie und der BR ausgegraben?

Michl Müller: Da geht es wirklich von den Anfängen 1987 mit den Peterlesboum los, die Gebrüder Narr sind mit dabei, Hans Driesel, Peter Kuhn, Bernd Händel. Es ist ein bunter Querschnitt durch die letzten 25 Jahre bis in die Neuzeit. Und selbstverständlich dürfen da auch Heißmann & Rassau und die Altneihauser Feierwehrkapelln nicht fehlen. Natürlich gibt es auch Auftritte zu sehn von Künstlern, die nur ein oder zweimal in der Sendung dabei waren. Und was soll ich sagen, ich bin auch dabei.

Ach was! Und was sind Ihre drei Lieblingsauftritte in den 25 Jahren?

Michl Müller: Peter Kuhn als Mathematiker, die Altneihauser Feierwehrkapelln mit ihrer Moni vom Berlusconi und Heißmann & Rassau als Prinzenpaar.

Was hat die Fastnacht in Franken zu dem gemacht, was sie heute ist, der Quotenhit des Bayerischen Fernsehens?

Michl Müller: Ich denke mal, die „Fastnacht in Franken“ ist keine Prunksitzung, die lediglich vom Fernsehen aufgezeichnet wird, sondern es ist eine Prunksitzung, die extra für das Fernsehen und die Fernsehzuschauer gemacht ist.

Der Gang durch die Geschichte der Fastnacht in Franken ist vergangenen Sommer aufgezeichnet worden. Es heißt, Sie hätten dabei die verschiedensten Fahrzeuge gesteuert. Welche waren das?

Michl Müller: Vom alten Mofa, übern Bulldog bis hin zu drei grandiosen Oldtimern war alles dabei. Wobei, ans Oldtimerlenkrad hat man mich nicht ran gelassen, da durfte ich nur mitfahren.

Zur aktuellen Sendung: Worum wird es in Ihrem Beitrag hauptsächlich gehen?

Michl Müller: Das darf ich doch jetzt noch nicht verraten.

Ihr Kostüm?

Michl Müller: Und das darf ich erst recht nicht verraten.

Und das Lied?

Michl Müller: Und das schon mal gar nicht.

Um die Quote zu steigern, ist Ihnen ja jedes Mittel recht. Na gut, dann werden wir halt selbst schauen müssen.

Michl-Müller-Festspiele

Die beiden nächsten Wochen werden im Bayerischen Fernsehen praktisch zu Michl-Müller-Festspielen. Der Garitzer Kabarettist ist zunächst am Samstag, 4. Februar, ab 20.15 Uhr in einer Sendung Best of 25 Jahre Fastnacht in Franken zu sehen. Frech und Frei, die Reihe von neun Sendungen, in der Müller die Zuschauer Schritt für Schritt durch die Geschichte der Kultsendung führt, startet am Montag, 6. Februar. Weitere Sendetermine sind: Dienstag, 7., Mittwoch, 8., Donnerstag, 9., Montag, 13., Dienstag, 14., Mittwoch, 15., Donnerstag, 16. und Freitag, 17. Februar, jeweils ab 17 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Die aktuelle Ausgabe der Fastnacht in Franken wird am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr live übertragen. Dazu kommen Wiederholungen und ein Kurzauftritt beim Narrennachwuchs.

Von unserem Redaktionsmitglied Siegfried Farkas
    
    

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