aktualisiert: 16.02.2012 16:26 Uhr
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BAD KISSINGEN
Müll-Iglus, der klassische Kurgast und die Taufe des Markts Bad Bocklet
Langes Ringen um den Ortsnamen
Nach langem Ringen war es endlich offiziell: Der neuen Großgemeinde aus dem Staatsbad Bad Bocklet und den eingemeindeten Ortschaften wurde vor 40 Jahren der Name „Markt Bad Bocklet“ offiziell zuerkannt. Der Streit war zuvor an der Frage entbrannt, ob auch die Ortsteile sich mit dem Zusatz „Bad“ schmücken dürften. Ein Gutachterausschuss des Bayerischen Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen hatte doch seine Zustimmung gegeben.
Müll-Iglus für wiederverwertbare Altstoffe
Nach einem Probelauf in Hammelburg und Maßbach wurden vor 25 Jahren die Kissinger Bürger auf die Nutzung der neuen Müll-Iglus vorbereitet, die an 52 Standorten im Landkreis aufgestellt werden sollten. Diese waren zur Sammlung von wiederverwertbaren Altstoffen wie Glas, Medikamenten, Batterien und Metall bestimmt. Damit versprach sich der Landkreis eine Gewichtsreduzierung beim Hausmüll von 25 Prozent. Altpapier sollte auch weiterhin von karitativen Verbänden vierteljährlich gesammelt werden.
Wie der klassische Kurgast vor zehn Jahren aussah
Der klassische Kurgast ist 62 und Franke, brachte die Main-Post vor zehn Jahren das Ergebnis der ersten repräsentativen Gäste-Analyse der Staatsbad GmbH auf den Punkt. Immer enger werde der Einzugsbereich der Gäste. Allein ein Fünftel aller Gäste komme aus Franken, der Rest wohne auch nur zwei bis drei Autostunden entfernt. Nach Bayern seien die wichtigsten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen. Aus Ostdeutschland kämen nur sechs, aus dem Ausland sogar nur 1,2 Prozent, hatte der Kurdirektor mitgeteilt.
Beim Blättern in alten Main-Post-Ausgaben stößt man auf die Schlagzeilen vergangener Jahrzehnte. Obige Beiträge erschienen auf den Kissinger Seiten.
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