aktualisiert: 11.03.2011 22:24 Uhr
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MÜNNERSTADT
Neuauflage des Braveheart-Battle beschlossene Sache
Stadt und Veranstalter ziehen positive Bilanz
Zwei Monate nach dem ersten Braveheart-Battle-Lauf ziehen die Stadt, die Sponsoren und Helfer sowie der Veranstalter PAS–Team eine positive Bilanz, gemischt mit einigen selbstkritischen Tönen. Eine Neuauflage der Veranstaltung wird es am 12. März 2011 geben. „Es gibt viele Verbesserungsvorschläge, die wir gerne aufnehmen“, so Organisator Joachim von Hippel.
Großes Lob für die Durchführung kommt ausgerechnet von jener Seite, die im Vorfeld sehr skeptisch war. „Der Braveheart-Battle ist absolut diszipliniert abgelaufen“, so Rudolf Slama vom Sportfischerclub Münnerstadt. Von Hippel habe in Zusammenhang mit der zweimaligen Lauerdurchquerung der Teilnehmer „alles eingehalten, was er versprochen hat“. Es gebe von Seiten der Sportfischer keinerlei Beschwerden oder Schaden zu beklagen.
Im Gegenteil: Der Club freut sich über 50 dreijährige Forellen, die das PAS-Team gespendet hat und die bereits munter in der Lauer schwimmen, wie Slama bestätigt. „Das ist eine Good-Will-Aktion, die wir den Anglern zugesagt hatten und mit der wir uns bedanken wollen“, so von Hippel.
Werbung für Münnerstadt
„Eine bessere Werbung für Münnerstadt hätte uns nicht passieren können“, sagt Bürgermeister Helmut Blank rückblickend. Er sieht „mit großer Vorfreude“ dem nächsten Lauf entgegen und möchte die Veranstaltung auf Dauer in Münnerstadt etablieren.
Man habe sich bereits mit dem Veranstalter und weiteren Beteiligten zusammengesetzt, um sich für 2011 noch besser abzustimmen, so Blank weiter. Verbesserungsfähig sei die Absprache mit den Landwirten bezüglich der Grundstücke, die genutzt werden dürften, sowie alles rund um Gastronomie und sanitäre Anlagen. „Aus diesem Grund werden beim nächsten Mal Start und Ziel an der Mehrzweckhalle sein.“
Die Dreifachturnhalle biete optimale Bedingungen, um auch eine große Zahl von Teilnehmern zu versorgen, ist sich der Bürgermeister sicher. Dass es einige Hundert mehr werden als die 671 bei der Premiere, steht für Blank außer Frage.
Begrenzt ist die Teilnehmerzahl künftig auf 2500 Läufer, so von Hippel. „Mehr würden die örtlichen Gegebenheiten nicht verkraften“, sagt der Chef-Organisator im Blick auf vergleichbare Veranstaltungen wie den Strongman-Run oder den Tough Guy Run in England. „Wir wollen hier eine familiäre Atmosphäre beibehalten, klein und fein.“
Unterm Strich bleibe dem PAS-Team aus dem ersten Lauf ein ausgeglichenes Konto, erläutert von Hippel weiter. „Wir haben keine ominöse Summe dabei verdient, aber auch alle Rechnungen bezahlt.“ Beim nächsten Mal wolle man ortsansässige Firmen vor allem für die Verpflegung noch besser einbeziehen.
Einer, der auf jeden Fall wieder dabei sein wird, ist der Münnerstädter Geschäftsmann Guido Dünisch. Seine Firma hatte ein Hindernis über die Lauer gesponsert und einen Verpflegungsstand übernommen. „Der Lauf ist für Münnerstadt auf alle Fälle ein Gewinn.“ Der Hindernisbau habe eine Menge Spaß gemacht, der Standort der Verpflegungsstation sei dagegen nicht ideal gewesen, so Dünisch. „Das machen wir nächstes Jahr besser.“
Schon jetzt sind laut von Hippel genügend feste Anmeldungen für die Neuauflage beim PAS-Team eingegangen. Der Veranstalter will auch Anregungen von Läufern in die Planung für 2011 einbeziehen. „Gewünscht wird, dass wir kein Selterwasser und keine Äpfel mehr ausgeben, weil man die beim Laufen nicht kauen kann.“ Stattdessen schlagen Teilnehmer stilles Wasser, warmen Tee, Bananen und gekochte Kartoffeln vor, so von Hippel. „Die kann man beim Laufen dann einfach runterwürgen.“
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