publiziert: 27.01.2010 18:16 Uhr
aktualisiert: 11.03.2011 22:29 Uhr
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Nur über, nicht durch die Lauer

Interesse bei Geschäftsleuten für Hindernispatenschaften bei der „Braveheart Battle“
  • Rudi Slama, Vorsitzender der Münnerstädter Sportfischer, nahm Braveheart-Battle-Veranstalter Joachim von Hippel das Versprechen ab, die Lauer nur mithilfe von Balken, Baumstämmen oder Seilen zu überqueren und nicht durchs Wasser zu gehen, wo die Fischbrut gestört würde.
    Foto: Hubert Breitenbach
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Die Informationsveranstaltung über die „Braveheart Battle“ am 13. März rund um Münnerstadt weckte teils großes Interesse bei den Münnerstädter Geschäftsleuten, teils Skepsis. Das wurde beim Informationsabend im Hotel Tilman deutlich. Unter den 42 Interessierten waren einige Geschäftsleute.

    
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Der Veranstalter des Laufes, Joachim von Hippel (Bad Kissingen), erläuterte er die Grundidee der Veranstaltung, an der sich Unternehmer und Stadt als Hindernis-Sponsoren beteiligen könnten. Die „Braveheart Battle“ kommt aus England und ist laut Hippel der härteste Hindernislauf weltweit. Er führt über 18 Kilometer, zählt 45 Stationen und 25 Hindernisse. Derzeit hätten sich bereits 580 Wettkämpfer angemeldet. Hippel erwartet 2000 bis 3000 Läufer und hofft auf 20 000 Zuschauer.

Start und Ziel ist der Festplatz in der Unteren Au. Das Parkplatzproblem sei insofern gelöst, als die Mehrzahl der Autos in Bad Neustadt umgeleitet würde und Zuschauer mit Bussen an den Veranstaltungsort gebracht werden. Da in Münnerstadt selbst zu wenig Parkplätze vorhanden sind, hofft Hippel auf die Hilfe der Feuerwehr.

Eine Massenunterkunft ist im Sportzentrum am Kleinfeldlein geplant. Manfred Back, Hausmeister des Sportzentrums, fragte, wer dort die Koordinierung übernehme und wer Anlage und Saal danach säubere. Arno Reuscher interessierte sich für den Zeitplan. Läufer und Fan-Klubs reisen am Freitag, 12. März an. Ab 15 Uhr sei Münnerstadt wohl satt voll, meinte Veranstalter Hippel. Ansprechpartner für alle Fragen seien das Büro am Festplatz sowie der Sicherheitschef.

Auf der Strecke werde die Lauer achtmal über- oder durchquert, sagte Hippel. Das rief Rudi Slama, den Vorsitzenden des Sportfischerklubs, auf den Plan. Er fragte nach einer Genehmigung. Die Belastung des Fließgewässers durch das Aufwirbeln von Sediment-Schlamm sei für Fischlaich und junge Fischbrut tödlich. Slama bestand darauf, dass die Fischer ihre Erfahrungen in die Planung der Veranstaltung einbringen dürfen. Nach einer Aussprache mit Hippel am Ende der Info-Veranstaltung berichtete Slama, dass sich Hippel kooperativ gezeigt habe. Er habe versprochen, dass die Lauer nur mithilfe von Balken, Baumstämmen, Seilen und anderen Hilfsmitteln überquert, aber nicht durchquert werde.

Heinz Schmitt wollte wissen, ob die Zuschauer über bestellte Felder oder Wiesen laufen und eventuell Flurschaden anrichten. Die Mehrzahl der Zuschauer würde sich im Stadtbereich aufhalten, so Hippel. Dort wären auch die Verkaufs-Stände. Außerdem sei der Bereich der Hindernisse trassiert, das heißt, nur dort würden sich die Zuschauer konzentrieren können, so Hippel. An einem runden Tisch will Hippel mit Standbetreibern Regeln erarbeiten. Die Gebühr betrage 250 Euro. „Was kriegen wir für unsere Lauer?“, fragte da Sportfischer-Chef Rudi Slama.

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Von unserem Mitarbeiter Hubert Breitenbach
    
    

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