publiziert: 15.03.2010 18:45 Uhr
aktualisiert: 15.03.2010 19:21 Uhr
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Polizei: Gebäude nach Brand einsturzgefährdet

Ursache des Feuers in einer Gaststätte an der Hemmerichstraße noch nicht klar – Zeugen gesucht
  • Schwere Schäden: Als einsturzgefährdet bezeichnete das Polizeipräsidium am Montag ein Gebäude an der Kissinger Hemmerichstraße, in dem am Sonntagmorgen ein Feuer wütete.
    Foto: Peter Rauch
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(far) Die Ursache eines Feuers, das am Sonntagmorgen in einem Gebäude an der Hemmerichstraße eine Gaststätte und darüber liegende Stockwerke beschädigte, ist nach wie vor unklar. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ermitteln die Brandfahnder der Kriminalpolizei in alle Richtungen. Die Beamten suchen inzwischen auch Zeugen, denen in der Nacht zum Sonntag in der Nähe des Brandorts Verdächtiges aufgefallen ist.

    
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wallstreet-Brand
Bad Kissingen
14.03.2010
    
Weitere Untersuchungen nötig

Im Bericht des Polizeipräsidiums wird das Gebäude als einsturzgefährdet bezeichnet. Bei einer intensiven Untersuchung der Brandstelle am Montag hätten die Fahnder noch keine klare Brandursache entdeckt. In den nächsten Tagen seien deshalb weitere Untersuchungen nötig.

Wie Stadtbrandinspektor Harald Albert bekräftigte, handelte es sich bei dem Feuer, „um einen der größten Brände, die wir in den letzten Jahren hatten“. Insgesamt seien gut 150 Helfer im Einsatz gewesen. Darunter 130 Feuerwehrleute mit 16 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit etwa 20 Leuten und neun Fahrzeugen sowie die Polizei, die Stadtwerke und der Servicebetrieb der Stadt.

Die ursprüngliche Schätzung der Polizei, bei dem Feuer sei Schaden von 250 000 Euro entstanden, bezeichnete Albert als „vorsichtig“. Die Gaststätte im Erdgeschoss sei fasst vollständig ausgebrannt. Darüber liegende Büroräume seien durch Rauch und Hitze erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.

Alarmiert worden war die Feuerwehr um 3.45 Uhr. Um 5.11 Uhr meldete Einsatzleiter Harald Albert nach eigenen Angaben: „Feuer aus“. Dennoch habe die Kissinger Feuerwehr bis 9.20 Uhr Brandwache gehalten. Nach 13 Uhr habe es zudem eine Nachkontrolle mit Wärmebildkamera gegeben.

Hinweise: Kripo Tel. (09721) 202 17 31

    
    

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