aktualisiert: 11.03.2011 22:26 Uhr
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MÜNNERSTADT
Rettungstaucher an der Strecke
Mürschter Geschäftswelt noch zurückhaltend gegenüber dem Braveheart-Battle-Lauf
540 Anmeldungen zum Braveheart-Battle-Lauf am 13. März hatten Joachim von Hippel bislang erreicht. Gut noch einmal so viele braucht der Chef des PAS-Teams, das unter anderem Sicherheit- und Überlebenstraining anbietet, um das Abenteuer finanziell unbeschadet zu überstehen. Denn der Aufwand ist gewaltig.
Schon an den 14 Hindernissen, die so klangvolle Namen tragen wie „Hell pipes“ oder „Iron Curtain“, müssen Hilfskräfte für den Fall der Fälle vor Ort sein. Schließlich ist die Verletzungsgefahr auf dem 18 Kilometer langen Parcours doch recht hoch. Mit rund 40 Mann wird allein das Rote Kreuz vor Ort sein, wobei in erster Linie Mitglieder der Schnelleinsatzgruppen (SEG) zum Einsatz kommen, weil ja auch an diesem Samstag der normale Rettungsdienst gewährleistet sein muss. Dazu kommen noch eine bislang unbekannte Anzahl von Feuerwehrleuten und vom Technischen Hilfswerk. Rettungstaucher müssen an der Lauer und dem Regenrückhaltebecken bei Reichenbach darauf achten, dass auch jeder heil aus dem dann auch noch kalten Wasser herauskommt.
Schummeln ausgeschlossen
Andere Bereiche, wie die Zeitmessung und den Festzeltbetrieb, hat von Hippel an professionelle Anbieter vergeben. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz. Alle Starter werden mit einem Chip ausgestattet, der es gestattet, über GPS die Position jederzeit bestimmen zu können. Zudem liegen vor und nach den Hindernissen spezielle Matten. Die verraten dann, ob wirklich alle Läufer genügend Kämpferherz hatten oder doch versucht haben, das Hindernis zu umgehen. Die Hindernisse werden im Übrigen von regionalen Firmen und Vereinen gesponsert, Erfrischungsstände liegen ebenfalls in Privathand.
Swinger-Club dabei
Bislang hatte sich die Münnerstädter Geschäftswelt sehr zurückhaltend gezeigt. Lediglich der Swinger-Club mit einem Strohhindernis und die jugendlichen Mitglieder der „Bude“ aus Reichenbach haben sich angemeldet. Und natürlich auch Obstbauer Claus Schmitt aus Reichenbach, der an zwei Verpflegungsstationen an die Teilnehmer kostenlos seine Äpfel verteilt. Dafür dürfen er und die anderen auch so viel Werbung treiben, wie sie wollen. Aufmerksamkeit dürfte ihnen gewiss sein, bei einer Medienpräsenz, die Münnerstadt so wohl noch nicht erlebt hat: ARD, VOX, RTL und dazu Radiosender haben sich angekündigt. Die kommen auch wegen Thomas D., Mitglied der Band Die Fantastischen Vier. Zwischen 17 und 62 Jahre alt sind die Teilnehmer, die sich bislang angemeldet haben. Viele kommen aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland. Dabei sind auch Teams, wie das der United States Airforce aus Maastricht.
Mit von der Partie sind auch die Stadtwerke Bad Kissingen, die ein Labyrinth aus einem 12-Volt-Elektrozaun aufbauen, durch das die Starter müssen, nachdem sie aus der Lauer geklettert sind. Möglich, dass jetzt noch weitere Münnerstädter Geschäftsleute Interesse zeigen, denn von Hippel stellt am Dienstag, 26. Januar, auf Einladung von „Kaufhaus Mürscht“ die Veranstaltung um 19 Uhr im Hotel Tilman vor.
ONLINE-TIPP
Mehr Informationen unter www..braveheartbattle.de
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