publiziert: 29.04.2008 16:55 Uhr
aktualisiert: 29.04.2008 22:30 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text WÜRZBURG/RAMSTHAL
Rock-Requiem füllte die Kirche

Ramsthaler Filmemacher zieht positive Bilanz
  • „Sie war total happy.“ Der Ramsthaler Produzent Matthias Möldner freut sich über den Erfolg Nastya Kochetovas (rechts) bei der Neuaufführung des Rock-Requiems in Würzburg.
    FOTO Susanne Wahler-Göbel
Bild von

(swg) „Ich bin sehr froh, dass alles geklappt hat.“ Matthias Möldner, Produzent der Neuinszenierung des Rock-Requiems, strahlte nach der Neu-Aufführung des Crossover-Werkes in der Würzburger St. Johanniskirche über das ganze Gesicht.

Der Ramsthaler Filmemacher genoss ebenso wie die beteiligten Künstler des Bach-Chores, des Bach-Orchesters, der Band und die Künstler aus der Ukraine die faszinierende Gänsehaut-Stimmung und den begeisterten Applaus des Publikums in der randvollen Kirche. „Das war erstklassig.“

Möldner filmte die gut eineinhalbstündige Aufführung in Würzburg mit zwei Kameras. „Ich wollte vor allem die Live-Stimmung und die Emotionen der Zuschauer einfangen“, sagte er in einem Gespräch mit der MAIN–POST. Solche Aufnahmen hätten ihm noch gefehlt, da das Material für die CD und für die DVD in der ukrainischen Stadt Liv in Studio-Atmosphäre entstanden sei. Zudem habe er nun mit der Würzburger Aufnahme ein „einmaliges Dokument der Neu-Inszenierung 30 Jahre nach der Uraufführung“.

Die Bilder werden in die High-Definition-Aufnahme einfließen, die Möldner am 9. Mai in Witzenhausen bei Kassel präsentieren wird. „Ein dortiges Programm-Kino hat uns angefragt. Sie wollen das Rock-Requiem zeigen.“ Dafür entwickle er nun ein geeignetes Konzept, so Möldner. Auch Impressionen aus der Ukraine mit dem Making Of der Produktion werden im Kino zu sehen sein.

Rückblickend freut sich Möldner besonders über den Erfolg der ukrainischen Sängerin Nastya Kochetova. Vor allem ihre sehr intensive Solo-Darbietung des Titels „Stay with me, play with me“ als Zugabe rührte manchen Zuschauer in Würzburg zu Tränen. „Nastya war bei der After-Show-Party absolut happy“, erinnert sich Möldner.

Mit ihr und dem ukrainischen Team verbindet den Ramsthaler inzwischen über Grenzen hinweg eine offene Freundschaft. „Sie waren nach der Aufführung noch drei Tage bei mir zu Gast und haben unsere Gegend genossen.“

    
    

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