aktualisiert: 11.03.2011 22:32 Uhr
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MÜNNERSTADT
Schlammschlacht mit Spaßfaktor
Erfolg für das 1. Braveheart-Battle
(old) Der ganz große Event mit Tausenden von Teilnehmern und Zuschauern war die Premiere des Braveheart-Battle zwar noch nicht, aber am Ende waren doch alle zufrieden: Veranstalter Joachim von Hippel, weil alles glatt über die Bühne ging, Bürgermeister Helmut Blank, weil er nur positive Resonanz erfahren hatte und die 596 Teilnehmer, weil sie eine Mordsgaudi hatten, aber dennoch eine sehr anspruchsvolle Strecke vorfanden.
Und so waren sich am Ende alle einig, dass im nächsten Jahr zur gleichen Zeit der Lauf wieder stattfinden soll. Auch die CaBaNauten, eine deutschlandweite Internetgemeinschaft, wollen wiederkommen. Von solchen Teilnehmern leben Veranstaltungen dieser Art: schrilles Outfit, freundliches Wesen und trotzdem fit wie ein Turnschuh.
Natürlich waren die Münnerstädter Zuschauer auch gekommen, um die zahlreichen Lokalmatadoren anzufeuern. Unter ihnen auch Arno Reucher (Bericht im Frankenteil) und die erst 16 Jahre alte Lara Schauber, die mit einer Sondergenehmigung gestartet war und von einem RTL-Fernsehteam begleitet wurde. Auch Bayerischer Rundfunk und ZDF waren vor Ort, um über das Spektakel zu berichten und Schirmherr Thomas D., bekannt durch die HipHop-Gruppe „Die Fantastischen Vier“, vor die Kameras zu holen.
Der 41-jährige Thomas D. lief zwar aus „Vernunftsgründen“ nicht mit, wie er gegenüber der Main-Post zugab, gab sich aber redlich Mühe, die Stimmung anzuheizen. Von besonderem Reiz für die Zuschauer waren natürlich die Hindernisse auf der gut 18 Kilometer langen Strecke. Und es ballte sich das Interesse im wahrsten Sinne des Wortes auf den Lauer-Brücken in Münnerstadt und am Regenrückhaltebecken im Stadtteil Reichenbach, wo man zum einen einen guten Überblick hatte, und zum anderen die Schuhe sauber blieben.
Die zum Teil in atemberaubender Kostümierung oder halb nackt erschienenen Starter wurden lautstark angefeuert. Denn bei aller Gaudi, eine echte sportliche Herausforderung war das Rennen bei Luft- und Wassertemperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt, schon auch. Immerhin schafften 186 von 596 Startern die Aufgaben nicht.
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