publiziert: 31.01.2012 18:13 Uhr
aktualisiert: 31.01.2012 18:16 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text OBERWILDFLECKEN
Von Werkswehr profitiert die ganze Region

Großes Lob für Einsatzkräfte und die technische Ausstattung bei Paul & Co.
  • Geehrt: Kommandant Georg Fuchs (von links) zeichnete Wolfgang Wappes für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienstes aus. Kreisbrandrat Benno Metz gratulierte.
    Foto: Sebastian Schmitt-Mathea
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Kreisbrandrat Benno Metz ist zufrieden: „Die Ausstattung der Werkfeuerwehr von Paul & Co. hat sich 2011 mit dem neuen Löschfahrzeug und der Drehleiter erheblich verbessert.“ Auch die Region profitiere von der gut ausgebildeten und erfahrenen Werkfeuerwehr. Kommandant Georg Fuchs sei Garant, dass der Ausbildungsstand der Wehrleute weiter verbessert wird, so Metz.

„Wie kaum ein anderer lebt Kommandant Fuchs für die Feuerwehr.“ Der freiwillige Dienst für die Gemeinschaft sei heutzutage „etwas ganz Besonderes“. Kommandant Fuchs berichtete in der Jahresversammlung der Wehr von den Übungen, Einsätzen und Ereignissen des zurückliegenden Jahres. Als Höhepunkt bezeichnete Fuchs die Übergabe des neuwertigen Löschfahrzeugs LF8 durch Geschäftsführer Manfred Kunert, verbunden mit einem Fest für die Familien der Wehrmänner: „Das war wirklich eine gelungene Veranstaltung.“ Nur kurze Zeit später erhielt die Werkfeuerwehr auch eine 15 Tonnen schwere Drehleiter.

„Die Sicherheit des ganzen Unternehmens hat sich durch die neue Ausstattung wesentlich erhöht“, sagte Fuchs. Und so stand die Handhabung der Fahrzeuge im Mittelpunkt der Übungen an den Wochenenden.

Derzeit sind 15 Wehrmänner als Atemschutzträger einsatzbereit: „Helft mit, dass wir die Zahl noch steigern können.“ Ein großes Lob hatte der Kommandant für das Atemschutzzentrum in Oberthulba parat. Weil fast alle Wehrmänner bei Paul & Co im Schichtbetrieb arbeiten, müsse die Ausbildung flexibel gestaltet werden. „Am Atemschutzzentrum in Oberthulba hat man sich hervorragend darauf eingestellt.“

Die Werkfeuerwehr hat 42 Mitglieder. Auch in Zukunft werde sie samstags üben: „Das hat sich bewährt.“ Die Alarmierung im Ernstfall erfolgt über eine Brandmeldeanlage, in der alle Handynummern der Wehrleute eingespeichert sind. „Hinsichtlich der Schnelligkeit bei der Alarmierung gibt es keine Alternative“, sagte Fuchs.

Es gehe um Menschenleben und 500 Arbeitsplätze, die am Standort Wildflecken abgesichert werden. Geschäftsführer Manfred Kunert lobte den unermüdlichen Einsatz der Werkfeuerwehr: „Sie ist ein Aushängeschild unseres Unternehmens. Wir können vollstes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Wehr haben.“

Nach Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes werde sich der Verantwortungsbereich noch einmal erweitern. Kunert lobte die langjährige Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in der Nachbarschaft und mit der Bundeswehrfeuerwehr. Auch die Unterstützung durch den Landkreis sei hervorragend.

Gerade bei der Beschaffung der Fahrzeuge im vergangenen Jahr habe man wertvolle Ratschläge bekommen. Kunert betonte, dass die Wehrmänner immer wieder ein ganzes Stück Freizeit opfern, um regelmäßig zu üben und das Material jederzeit einsatzbereit zu halten.

Fünf Feuerwehren vor Ort

Bürgermeister Alfred Schrenk sagte, dass die Werkfeuerwehr eine enorme Aufwertung durch das neue Einsatzfahrzeug bekommen habe. In der Marktgemeinde mit knapp über 3000 Einwohnern könne man auf die Leistungsfähigkeit und Schlagkraft von insgesamt fünf Feuerwehren bauen. Die Wehren seien allesamt„gut gerüstet“ und pflegen ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Für 25 Jahre aktiven Dienstes in der Feuerwehr wurde Wolfgang Wappes ausgezeichnet.

seb
    
    

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