aktualisiert: 03.02.2012 17:42 Uhr
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VOLKERSBERG
Warum Diakon Greubel neue Wege geht
Vom Volkersberg ins Diözese-Personalreferat
Diakon Frank Greubel, bisher geistlicher Begleiter auf dem Volkersberg, hat eine neue Herausforderung gefunden. Seit Jahresbeginn arbeitet er als Assistent des Personalreferenten Domkapitular Dietrich Seidel im Bischöflichen Ordinariat Würzburg (wir berichteten). Auch wenn er sich dort wohlfühlt: Der Abschied vom Volkersberg fiel ihm ziemlich schwer.
Wenn der Obbacher Greubel bei Sömmersdorf auf die A7 fährt, biegt er neuerdings nicht mehr in Richtung Norden, sondern in den Süden ab: „Der Weg nach Würzburg ist zwar fünf Kilometer kürzer; aber ich brauche zehn Minuten mehr, wegen des Berufsverkehrs.“
So wie sein morgendlicher Weg zur Arbeit geht auch Greubels neue Arbeit in eine ganz andere Richtung als die alte. Als geistlicher Begleiter auf dem Volkersberg half er Menschen, Entscheidungen zu treffen oder bekräftigte sie in diesen. Ein mehr an Leben sei das Ziel gewesen.
Als Assistent von Domkapitular hilft er mit, freie kirchliche Ämter in der Diözese zu besetzen: „Die Mitarbeiter bewerben sich bei uns. Wir versuchen, die Menschen so zu versetzen, dass die Pfarreien zufrieden sind. Jeder Stellenwechsel führt an anderer Stelle zu einem Mangel.“
Diesen Mangel gab es auch in Würzburg: „Ich bin freiwillig hier, nachdem mich der Ruf erreichte.“
Der komplette Abstand: Das ist, was Greubel an seiner neuen Stelle schätzt: „Acht Jahre Landvolk und dreieinhalb am Volkersberg: Ich war mehr als elf Jahre in der Bildungsarbeit. Dazu Diakon im Heimatort. Das war zu viel in die selbe Richtung. Ich brauchte eine Trennung von Beruf und Engagement als Diakon.“
Trotzdem sagt er: „Ich vermisse den Volkersberg jetzt schon.“ Er habe die völlige Neukonzeption des Lernwerks erlebt und „das tolle Miteinander in der Volkersberg-Familie aus Verwaltung, Bildungsteam und anderen“. Wie das Räderwerk bei voller Auslastung am Laufen gehalten worden sei, habe ihn fasziniert.
Für Klaus Hofmann, Leiter der Jugendbildungsstätte, ist der Weggang von Greubel „ein großer Verlust“. Er habe viel für das Haus getan. Seine Stelle werde wahrscheinlich ausgeschrieben: „Es wird schwierig werden, sie wieder zu besetzen.“
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