aktualisiert: 06.02.2012 19:38 Uhr
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BAD KISSINGEN
Werner Eberths ausgefallene Kreuzfahrt
Kurioser Bezug zur Costa Concordia
Die Kollision des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia mit einem Felsen vor der italienischen Insel Giglio, das Schicksal der Passagiere und die Bergungsbemühungen unter schwierigen Bedingungen sorgen seit Wochen international für Aufsehen. Besonders aufmerksam verfolgen das Geschehen Werner und Elfriede Eberth in Bad Kissingen. Das Ehepaar hat einen kuriosen Bezug zur Costa Concordia. Vor einem Jahr hatten die beiden eine zehntägige Kreuzfahrt auf dem Schiff gebucht und bereits bezahlt. Doch es wurde nichts daraus.
Im Vorfeld der Reise hatte das Ehepaar den Rat erhalten, Kopien der Ausweispapiere mitzunehmen. Die machte Eberth daheim. Den Ausweis seiner Frau nahm er heraus. Seinen vergaß er im Kopierer. Als er das bemerkte, war es zu spät. Da waren die Kreuzfahrer – nach Eberths Angaben machten auch andere aus der Region die Reise mit – schon zu tief nach Italien vorgedrungen.
In Savona, wo die Reisenden sich auf der Costa Concordia einschiffen sollten, nutzte dann alles Verhandeln nichts, berichtet Eberth weiter. Zu seiner großen Verärgerung verweigerte man ihm mit Hinweis auf den fehlenden Ausweis den Zutritt zum Schiff. Ehefrau Elfriede hätte mitfahren können, doch sie wollte ihren Mann nicht zurücklassen. Auch andere Lösungen taten sich nicht auf. So blieb den beiden nur, die Kosten für die Kreuzfahrt in den Wind zu schreiben, zusätzlichen Aufwand für die Rückfahrt per Bahn in Kauf zu nehmen und sich unverrichteter Kreuzfahrt auf den Heimweg zu machen.
Zu trösten versucht habe ihn seine Frau danach mit dem Hinweis, ob das Missgeschick mit dem Pass und der Ärger mit der Reederei am Ende nicht doch für etwas gut seien. Vielleicht komme man ja heim und erhalte die Nachricht von einem schweren Schiffsunglück. Irgendwie hat Elfriede Eberth Recht behalten. Nur eben mit einem Jahr Verspätung.
Die Route sei damals übrigens dieselbe gewesen wie jetzt, erinnert sich Eberth. Ob der Kapitän auch derselbe war, wisse er jedoch nicht.
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christel2 (451 Kommentare) am 07.02.2012 18:34
An MrsBurns ... u.s.w.Ich war im Jahre 1978 gerade erst 21 Jahre und da wurde mir schon geraden, den Ausweis als Sicherheit "kopiert" mitzunehmen, weil man dann so schneller wieder an seine Papiere kommt...Damals haben wir das sogar extra in einem Brustbeutel separat mitgeführt ..., wie gesagt mit 21 Jahren und das im Jahre 1978. Es gibt immer Besserwisser, soviel dazu. Das mit dem 1 Jahr Verspätung, na ja. |
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Promenadenmischung (200 Kommentare) am 08.02.2012 09:50
christel2.......bestätigt mit ihrem/seinem obigen Kommentar eindrucksvoll, daß der Ausspruch von Frau Alexandra Holland, das rare Gut Qualität betreffend, keineswegs nur für Zeitungen gültig ist. |
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MrsBurns (752 Kommentare) am 07.02.2012 22:38
Mir erschließt...sich immer noch nicht warum man seinen Ausweis kopieren soll. Wenn man ihn verliert kommt man leichter an seine Papiere..oder was? Versteh ich nicht.Naja, wenn der Deutsche verreist macht er alles gründlich. Wie provinziell und kleinbürgerlich! |
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Promenadenmischung (200 Kommentare) am 07.02.2012 09:54
AM NEUJAHRSEMPFANG DER MEDIENGRUPPE MAIN-POST........meinte Frau Frau Alexander Holland, Herausgeberin der Augsburger Allgemeinen unter anderem, Qualitätszeitungen wären ein rares Gut. -- Wie Recht sie nur hat!!! |
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MrsBurns (752 Kommentare) am 06.02.2012 22:46
Na das ist mal wieder eine Meldungnur weil ein zerstreuter älterer Herr seinen Ausweis im Kopierer vergißt und ein Schiff ein Jahr später vor Giglio auf einen Felsen aufläuft.Ich fahre jedes Jahr mehrere male in Ausland. Ich habe noch nie einen Ausweis kopiert! Aber das ist wohl keinen eigenen Artikel wert. Obwohl letztes Jahr war ich auf dem Ätna..der wird doch irgendwann auch wieder mal ausbrechen. Dann komm ich groß raus!!! |
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