publiziert: 03.02.2012 17:18 Uhr
aktualisiert: 03.02.2012 17:26 Uhr
» zur Übersicht Bad Kissingen
    
    
Artikel
 
    
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text BURKARDROTH
Wilder Westen reicht nicht für den Sieg

Kabarettist vor Kindsköpf

Die Tanznummer „Der wilde Westen“, mit der sich das Männerballett Burkardröther Kindsköpf die Eintrittskarte für einen Auftritt in der Prunksitzung „Fastnacht in Franken“ in Veitshöchheim holen wollte, hat leider nicht gereicht.

Beim Finale „Franken sucht den Supernarr“ am Donnerstagabend im Bayerischen Fernsehen entschied sich die Jury – Radiomoderatorin Katja Wunderlich, Sitzungspräsident der „Fastnacht in Franken“, Bernd Händel, und Komiker Martin Rassau – für Jochen Schaible aus dem mittelfränkischen Ehingen. Der Musical-Sänger und Kabarettist holte sich die Supernarr-Trophäe mit seinem Oxford-Fränkisch-Kurs über Hexen und Swatches. Das „Zischen“ konnte selbst Bernd Händel nicht nachmachen, so sein bewundernder Kommentar.

Alle sechs Finalisten hatten sich ins Zeug gelegt und ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Eine „großartige“ Show, bei der der Buzzer nicht ein einziges Mal gedrückt wurde, wie Moderator Volker Heißmann bemerkte.

Nur eine Trophäe zu vergeben

Für den Präsidenten des Fastnacht-Verband Franken, Bernhard Schlereth, waren „alle Supernarren“. Doch gab es eben nur eine Trophäe zu vergeben.

Die Burkardröther Kindsköpf, die ihre tänzerische Laufbahn nach elf Jahren schon aufgeben wollten, hatten sich nach Anraten des Bayerischen Rundfunks für die Casting-Show „Franken sucht den Supernarr“ beworben und wurden neben zwei Dutzend Gruppen aus rund 200 Bewerbern angenommen.

Als Piloten hatten sie schon im Halbfinale vergangene Woche einen „guten Höhenflug“ hingelegt und Martin Rassau sah sie bei der Bewertung schon in Veitshöchheim. Auch Katja Wunderlich sagte, sie „würde für euch das Lasso rausholen“, denn sie hätten super getanzt und Stimmung verbreitet. Keinesfalls wollte Bernd Heißmann den Revolver zum Abschießen missbrauchen, zumal die Kindsköpf näher an der Komik gewesen seien als das letzte Mal.

Auf jeden Fall haben die Rhöner Jungs eine tolle Leistung erbracht und es immerhin ins Finale geschafft.

gs
    
    

Diesen Artikel

  • Webnews einstellen
  • Teilen
Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

Die neuesten Kommentare

hutzky (6 Kommentare) am 06.02.2012 11:05

wer sind die eigentlichen Narren??

Franken sucht den Supernarr

"ich finde keine Worte dafür"

die fränkische Fasnacht ist im Fernsehen an Ihrem Tiefpunkt angelangt - hoffe ich....
(0)
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
Anzeige
    

Rückblende 

Blick in die Vergangenheit
Was bestimmte die Schlagzeilen vor zehn, 25 und 40 Jahren im Landkreis Bad Kissingen? »mehr
    
    

Baby-Galerie 

Die Jüngsten
Hier begrüßen wir die jüngsten Bewohner des Landkreises Bad Kissingen. »mehr
    
    

Dialektserie "Wördlich" 

Wörter aus dem Landkreis Bad Kissingen
Wöchentlich stellt der Steinacher Frank Schmitt ein interessantes Dialektwort vor. »mehr
    
Anzeige
    

Meine Maschine und ich 

Außergewöhnliches
Wir stellen Menschen vor, die eine besondere Beziehung zu einem technischen Gerät haben. »mehr
    
    

Stadtkultur Schweinfurt 

Theater, Kabarett,
Kunst und mehr
Die Stadt Schweinfurt hat kulturell eine ganze Menge zu bieten. »mehr
    
    

Fotografen und ihre Fotos 

Bilder und Eindrücke
Wir stellen ambitionierte Hobbyfotografen aus der Region Main-Rhön vor. »mehr
    
    

Grüsse aus der Region 

Kostenlose Grußkarten
Senden Sie Ihren Freunden und Bekannten eine elektronische Grußkarte aus der Region, auch Tiere! »mehr
    
    

Testen Sie Ihr Wissen 

Unser wöchentliches Quiz
Acht Fragen rund um ein aktuelles Thema.  »mehr
    
    

Aktuelle Leserkommentare

    
    

Zeichen setzen 

Förderpreis für
engagierte Bürger
Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
    
    

Recht auf Auskunft 

Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr