publiziert: 06.02.2012 19:36 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 19:41 Uhr
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Zahl der Stellen bei der Stadt steigt erstmals wieder

Bad Kissingen hat seit 2002 an die 20 Prozent seines Personals abgebaut

Die Stadt Bad Kissingen hat in den vergangenen zehn Jahren viele Stellen abgebaut. 2002 verzeichnete der Stellenplan noch 311 Stellen. Für das laufende Jahr stehen laut Personalbericht, den Kerstin Heinisch jetzt dem Finanzausschuss des Stadtrats vortrug, 251 Stellen, also 60 weniger, zu Buche. Den niedrigsten Wert der vergangenen Jahre erreichte der städtische Stellenplan genau genommen 2010 und 2011. Im laufenden Jahr nun, heißt es in Heinischs Bericht weiter, werde sich die Stellenzahl erstmals wieder erhöhen. Wenn auch nur leicht.

Ein wesentlicher Hintergrund dieser Entwicklung ist das Stichwort Altersteilzeit. In den vergangenen Jahren sei der kontinuierliche Rückgang auch mit auf den Umstand zurückzuführen gewesen, dass Stellen, deren Inhaber in die Arbeitsphase der Altersteilzeit eintraten, nur noch zur Hälfte angerechnet werden mussten. Inzwischen seien aber viele in die Freistellungsphase der Altersteilzeit gewechselt. Das wirke sich doppelt aus. Denn einerseits würden die Stellen während der Freistellungsphase weiterhin zu 50 Prozent geführt. Andererseits müssten aber die tatsächlichen Ausfälle verkraftet werden.

Im Stellenplan sind nach Heinischs Papier „erstmals auch wieder im Servicebetrieb Ersatzeinstellungen“ vorgesehen. Dabei gehe es um den Bereich Abwasserbeseitigung. In anderen Bereichen des Servicebetriebs dagegen versuche die Stadtverwaltung erneut, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, Aufgaben extern zu vergeben.

In der Verwaltung selbst seien auch einige Ersatzeinstellungen geplant. Hier gehe es um Aufgaben, welche die Kommune nicht extern vergeben könne. Außerdem seien im Bereich Kindergärten und Schulen Aufgaben hinzugekommen, die „nicht mehr ohne Personalmehrung zu bewältigen“ seien.

Nach wie vor gilt allerdings, der Stellenplan ist eine Sache, die Wirklichkeit eine andere. Tatsächlich besetzt sein werden laut Personalbericht Mitte 2012 nicht die besagten 251 Stellen, sondern nur 230. Also 21 weniger.

Entscheidende Änderungen der städtischen Personalkosten erwartet die Verwaltung im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht. Der Haushaltsansatz liegt erneut bei etwas mehr als 13 Millionen Euro. Das ist ein kleines bisschen weniger als 2011.

far
    
    

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