BraveheartBattle 2013

aktualisiert: 25.02.2013 15:03 Uhr
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MÜNNERSTADT
Veranstalter von Hippel zieht Bilanz: Braveheart-Battle mit stark familiärem Charakter
Veranstalter von Hippel zieht Bilanz der Braveheart-Battle – 2013 auch Lauf für Kinder in der Planung
Die Schlacht ist geschlagen und nicht nur die Helden sind geschafft. CEO/Head Coach Joachim von Hippel, wie der Geschäftsführer des PAS-Teams auf seine Visitenkarten drucken lässt, steckt der Braveheart-Battle-Lauf vom vergangenen Wochenende auch noch in den Knochen, obwohl er selbst gar nicht mitgerannt ist. Die immense Vor- und Nacharbeit kostete mindestens genau so viel Kraft.
Die Manöverkritik des ehemaligen Bundeswehrhauptfeldwebels fällt positiv aus, aber nicht euphorisch. Schwachstellen der Veranstaltung hat von Hippel vor allem bei der Verpflegung und an Engstellen ausgemacht, wo es zeitweise zu kurzen Staus gekommen war. Weswegen sich die Läufer aber nicht ihre gute Laune verderben ließen. „Die haben angefangen zu singen“, hat von Hippel beobachtet. Und weil noch nach Einbruch der Dunkelheit Läufer auf der Strecke waren – als letzter übrigens der querschnittsgelähmte Markus Holubek – wird der Start am 9. März 2013 auf 11 Uhr vorverlegt. Damit soll gewährleistet werden, dass der Lauf noch bei Tageslicht beendet ist.
Start zwei Stunden früher
Nichts Grundsätzliches ändern will von Hippel an der Strecke, allenfalls einige Umstellungen vornehmen. Schon gar nicht verzichten will er auf das Loch Ness getaufte Regenrückhaltebecken mit seinem eiskalten Wasser. Selbst wenn das Becken komplett zugefroren wäre. „Dann sägen wir eben mit der Motorsäge Bahnen heraus“, betont er. Aus dem Gewässer mussten Taucher der Wasserwacht am vergangenen Samstag übrigens gut 30 Läufern ans Ufer helfen.
Mehr als 3000 Starter verkraftet die Strecke nicht, was von Hippel aber nicht weiter stört. „Die familiäre Qualität soll erhalten bleiben“, sagt er, auch wenn man anders wohl mehr Geld verdienen könnte. Apropos Geld: Nach der dritten Veranstaltung sieht sich der Cheforganisator erstmals in der Gewinnzone. Was dann auch gleich gewisse Begehrlichkeiten weckt. Die Stadt möchte von ihm künftig einen Euro pro gemeldeten Starter und auch andere würden nur zu gerne von dem Erfolg profitieren.
Hoher Aufwand
Eine Haltung, die von Hippel etwas verdrießt. Wer einfach nur die Startgebühr mit der Zahl der Teilnehmer multipliziere und dann glaube, diese Summe sei der Gewinn, der mache eine Milchmädchenrechnung auf. Auf allein 18 000 Euro schätzt Mitarbeiterin Andrea Kratz die Kosten für die Firma Mika Timing, die für das PAS-Team die Anmeldung der Läufer und die Zeitnahme übernimmt.
Dazu kämen Kosten für die eigenen Mitarbeiter, den Rettungsdienst, andere Helfer, Spenden an die Vereine, Duschwägen, vieles mehr und schließlich auch noch die Steuer. Außerdem müsse man von der Startgebühr die Kosten für T-Shirt und Medaille der Starter und weitere Accessoires abziehen. Den eigentlichen Gewinn aus der Veranstaltung sieht von Hippel in erster Linie in der Werbung für die Survival-Veranstaltungen, die das PAS-Team anbietet.
Ungemein populär ist der Braveheart-Battle-Lauf auch bei Kindern und Jugendlichen. Und deshalb bietet das PAS-Team im Frühherbst 2013 auch einen Junior-Braveheart an. Dabei kommt von Hippels Hund „Ramses“ zu besonderen Ehren. Die kreuzbrave argentinische Dogge in dient in Form einer Comicfigur der Veranstaltung als Maskottchen.
Die Mischung soll es auch hier machen. „Ein bisschen Schlamm ein bisschen Hindernislauf und jede Menge Spaß“, charakterisiert von Hippel den Lauf, der in drei Altersgruppen zwischen neun und 16 Jahren ausgetragen werden soll. Die Strecken werden zwischen fünf und zehn Kilometern lang sein, wobei auch ein teil des Parcours für die Großen einbezogen werden soll. Als Start und Ziel für die Eintages-Veranstaltung kann sich von Hippel den Marktplatz in Münnerstadt vorstellen.
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Braveheart-Battle 1
Von unserem Redaktionsmitglied
Michael Petzold

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