BraveheartBattle 2013

aktualisiert: 14.07.2012 12:04 Uhr
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MÜNNERSTADT
Klettern beim Braveheart-Battle
Matsch, Schlamm, Hindernisse und im vergangenen Jahr kam sogar noch eine Eiseskälte hinzu – Kenner wissen sofort: Es kann eigentlich nur um den Braveheart-Battle gehen.
2013 geht der Extrem-Lauf in die vierte Runde. Am 9. März kommenden Jahres kämpfen in Münnerstadt wieder Hartgesottene um Ruhm, Ehre und die „Medal of Honor“. Bisher haben sich schon rund 1000 Läufer für den Braveheart-Battle 2013 angemeldet. 10 Prozent sind Frauen. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 3000 Teilnehmern, die sich der so genannten „Hölle von Münnerstadt“ stellen wollen.
Bereits jetzt arbeitet der Veranstalter eine neue Streckenführung aus: 24 Kilometer Naturparcours. Nur rund 10 Prozent der Laufstrecke sind asphaltiert. Auf der übrigen Strecke geht es zum Teil quer durch den Wald, durch Bachläufe oder durch dichtes Gebüsch, dabei werden insgesamt 1600 Höhenmetern überwunden.
Ein neues Schlammfeld und breitere Hindernisse
Auf dem Parcours wird es einige Neuerungen geben. Um Engpässe zu vermeiden wird beispielsweise im März 2013 ein Rundkurs sein, bei dem sich die Läufer auf dem Hin- und Rückweg nicht mehr wie bisher begegnen. Die Hindernisse werden deutlich breiter, so dass es nicht zu Staus kommt. Der Start wird weiterhin in Blöcken organisiert, der Startschuss fällt aber dieses Mal bereits um 11 Uhr, damit auch langsame Läufer vor Einbruch der Dunkelheit ins Ziel kommen können. Das Zeitlimit von fünf Stunden bleibt bestehen.
Auch neue künstliche Hindernisse wird es 2013 geben. So wird es nach Angaben der Veranstalter im Start- und Zielbereich, der „Braveheart-Arena“ im Sportzentrum Münnerstadt, kleine Hürden zum Aufwärmen und als „Calm Down“ geben. Insgesamt werden mehr natürliche Hindernisse als künstliche die Bravehearts erwarten, unter anderem ein neues Schlammfeld. Nachdem die Rettungskräfte im März 2012 hier viele verkühlte Läufer einsammelten, wird beim nächsten Lauf direkt nach dem berüchtigten Regenrückhaltebecken „Loch Ness“ ein Wärmezelt aufgestellt.
Angesichts dieser Änderungen, wird eines deutlich: Die 24 Kilometer werden die Läufer auch im kommenden Jahr an ihre Grenzen bringen. Mitmachen sollte daher nur, wer absolut fit und gesund ist – nicht umsonst müssen alle potenziellen Bravehearts bei ihrer Anmeldung eine Haftungsauschlusserklärung unterschreiben.
Wer sich der Aufgabe stellt und den Parcours bezwingt, wird durch die einmalige Atmosphäre belohnt: Teamgeist und Kameradschaft seien neben Tapferkeit, Willensstärke, Mut und einem Schuss Verrücktheit die wichtigsten Charakteristika der Bravehearts. Jeder helfe dem anderen, ob er ihn nun kennt oder nicht – an einigen Hindernissen ist das auch so gewollt, sie können nur gemeinsam bezwungen werden, so die Veranstalter. Daher ist es nur folgerichtig, dass Rund 70 Prozent der Teilnehmer starten in Gruppen ab fünf Läufern, die gemeinsam ins Ziel kommen müssen, um als Team gewertet zu werden.
Aber die außergewöhnliche Erfahrung an die Grenzen zu gehen, bleibt nicht der einzige Lohn für die Strapazen. Alle Teilnehmer bekommen Medaillen. Preise erhalten zudem die schnellsten Läufer, die ältesten Teilnehmer, sowie das schnellste sowie das fairste Team.
Teilnahmeberechtigt sind Läufer ab 18 Jahren mit Anerkennung des Haftungsausschlusses. Die Teilnehmerzahl ist auf 3000 Läufer begrenzt. Die Startgebühr für den Braveheart-Battle 2013 beträgt 59 Euro, Gruppen ab 5 Personen erhalten zehn Prozent Rabatt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Internet: www.braveheartbattle.de

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