BraveheartBattle 2013

9. März in Münnerstadt
Braveheart Battle 2013
    
publiziert: 07.11.2012 17:27 Uhr
aktualisiert: 09.11.2012 12:03 Uhr
» zur Übersicht Braveheart-Battle
    
    
Artikel
 
    
 
    
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text MÜNNERSTADT
Andere Städte zahlen dafür

Bürgermeister Blank strick gegen städtische Gebühren für den Braveheart-Battle-Lauf
  • Faszination Braveheart-Battle: Bürgermeister Helmut Blank will alles tun, um die kultige Veranstaltung in Münnerstadt zu halten.
    Foto: Lothar Nöth
Bild von

Keine andere Veranstaltung in der Stadt hat eine so große Außenwirkung, wie der Braveheart-Battle-Lauf. Allein Zigtausende klicken sich alljährlich durch die Bilderstrecken auf mainpost.de und es werden stetig mehr. Und heuer sind bereits Monate vor dem Start alle 3000 Plätze vergeben (wir berichteten). Kein Wunder also, dass Bürgermeister Helmut Blank alles daran setzt, den Extremlauf auch in Zukunft in der Stadt zu halten. Schließlich profitiere die ganze Region davon, wie er sagt.

Allerdings gibt es in den Reihen des Stadtrates Begehrlichkeiten, die Veranstalter Joachim von Hippel nicht akzeptieren will. Aus Reichenbach kommt die Forderung, pro Läufer mindesten einen Euro an die Stadtkasse zu entrichten. Bürgermeister Blank hält das für keine gute Idee. „Es gibt Städte, die zahlen für solche Veranstaltungen“, sagt er. Von Hippel kann das nur bestätigen. Die Stadt Bad Gögging, in der er im Oktober 2013 den ersten Limes-Run ausrichtet, beteilige sich mit einer Werbungspauschale. Überhaupt ist der ehemalige Stabsfeldwebel begeistert von der Unterstützung, die er dort von vielen Seiten erhält. „Die stellen sogar den See im Kurpark zur Verfügung“, sagt von Hippel.

Angebote aus anderen Städten

Verschweigen will er auch nicht, dass ihm Angebote aus verschiedenen Städten vorliegen, die den Braveheart-Battle-Lauf gerne auf ihrem Territorium sehen würden. Bislang hat von Hippel das stets abgelehnt, weil auch in Münnerstadt die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister gut funktioniere. Blank weiß indessen noch von Beschwerden von Grundstückseigentümern, die nicht mehr wollen, dass die Bravehearts über ihr Brachland laufen. „Man muss mit den Leuten sprechen, oder andere öffentliche Wege nutzen“, sagt Blank, was kein Problem darstellen würde.

Gerne würde der Bürgermeister dem Lauf noch mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. So hat er Medien-Berichterstattungen der vergangenen drei Jahre in Mappen zusammenheften lassen, die im Bürgerservicebereich des Rathauses zur Ansicht ausliegen. Mit seinem Vorstoß, einen Teilnehmer bei der Sportlerehrung zu würdigen, der bei sechs Extremläufen gestartet war, stieß er aber auf wenig Widerhall. Weil der Mann kein Münnerstädter ist und auch keinem Verein aus der Stadt angehört. Und so wird man denn im Rathaus warten müssen, bis ein heimischer Starter einmal auf einen der vorderen Plätze läuft.

Den Aufwand, den die Stadt für den Lauf betreibt, hält Blank für vertretbar. Vier bis fünf Tage sei der Bauhof im Einsatz, unter anderem, um das städtische Hindernis aufzubauen. Die Feuerwehr, die Absperrarbeiten übernimmt, erhalte vom Veranstalter eine Spende.

Blank freut sich auch schon auf den Braveheart-Battle Junior-Lauf, der im September nächsten Jahres erstmals in Mürscht über die Bühne gehen soll. Weil dieser Lauf auch die Innenstadt miteinbezieht, sieht er größere Möglichkeiten für die örtliche Gastronomie sich zu beteiligen und zu profitieren.

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Petzold
    
    

Diesen Artikel

Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

Die neuesten Kommentare

AB_W (7 Kommentare) am 08.11.2012 09:24

Werbeblocker

Als Werbeblocker würde ich die Meinung einiger Bürger und Gemeinderatsmitglieder betrachten.
Jede Kommune, die ein solches Ereignis in der eigenen Lokalität ausführen dürfte, würde sich alle zehn Finger danach lecken.
Ich helfe selber jedes Jahr bei der Absicherung dieses Ereignisses und verstehe, dass es hier und da Berührungsprobleme gibt, aber der Nutzen des Laufes steht eindeutig über den persönlichen Interessen.
Dieser Lauf findet zu einer Jahreszeit statt, die keine Natur nachhaltig schädigt und die Jäger können halt mal einen Tag nicht ihrer Tätigkeit im gewohnten Stil nachkommen.
Ich kann diese negative Auffassung einiger Leute keinesfalls nachvollziehen
Sollte der Lauf in Zukunft in einer anderen Stadt stattfinden, wäre das Gemecker bald noch grösser, oder?
(0)
Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist abgelaufen. Sie können daher keine Beiträge zu diesem Artikel verfassen.
    
    

Streckenplan