BraveheartBattle 2013

9. März in Münnerstadt
Braveheart Battle 2013
    
publiziert: 30.11.2012 16:57 Uhr
aktualisiert: 02.12.2012 12:02 Uhr
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Bravehearts testen die neue Strecke

Nebliger Vorgeschmack für 25 angehende Bravehearts auf das Höllenspektakel im nächsten März
  • Auf der Strecke: Liegestütze zwischendurch ersetzten die fehlenden Hindernisse.
    Foto: Pas-Team
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Rund 25 angehende Bravehearts trafen sich am letzten Novemberwochenende am Sportzentrum, um die neue Strecke des Braveheart-Battle-Laufs zu testen, der am 9. März nächsten Jahres in Münnerstadt stattfindet. Zwar fehlten die Verkleidungen wie Kilts oder blau-weiß angemalte Gesichter, aber ein Team ließ es sich nicht nehmen, die Fahne mitzutragen, die sie immer begleitet.

Das neblig-trübe Wetter hielt sie nicht davon ab, den 26 Kilometer langen Parcours zu absolvieren, der auch ohne die berüchtigten Kletter-, Hangel- und Kriechhindernisse hart ist: Veranstalter Joachim von Hippel vom Pas-Team folgte ihnen mit seinem Geländefahrzeug, jagte sie mehrmals durch die kalte Lauer, und natürlich kamen sie auch nicht um das Durchschwimmen des „Loch Ness“ bei Reichenbach herum.

Dass das einem echten Braveheart nichts ausmacht, zeigten einige ganz Harte unter den Teilnehmern, die freiwillig eine weitere Runde im Regenrückhaltebecken drehten, gefolgt von etlichen Liegestützen am schlammigen Ufer. Zur Belohnung durften die Test-Läufer aber Pausen machen, in denen sie mit heißem Tee versorgt wurden.

Von Hippel beschrieb die Hindernisse, die für den Lauf im März geplant sind und erklärte die Änderungen gegenüber der Strecke vom letzten Jahr. Dazu gehört zum Beispiel eine neue zwei Kilometer lange Schleife am Beginn der Strecke, die die Bravehearts über Althausen führt und das Läuferfeld entzerren soll, damit es nicht zu Staus an den Hindernissen kommt. Die Resonanz der Läufer war durchweg positiv, auch wenn die Braveheart-Battle dadurch insgesamt noch länger und anstrengender wird. Nach rund vier Stunden waren alle erschöpft, aber stolz, wieder am Sportzentrum zurück.

Der Lauf ist bereits seit Anfang November ausgebucht, 3000 angehende Bravehearts haben sich angemeldet, rund 200 weitere stehen auf der Warteliste, um bei Stornierungen nachzurücken. „Wir bekommen täglich Dutzende E-Mails von Läufern, die doch noch auf einen Startplatz hoffen“, erzählt Joachim von Hippel. „Mehr als 3000 lässt die Strecke aber nicht zu, und wir wollen auch gar nicht größer werden. Der familiäre Charakter, der sich auch bei Veranstaltungen wie der Streckenbegehung heute zeigt, soll erhalten bleiben, das ist uns wichtiger.“

Ausgebucht bei der Braveheart-Battle ist auch das Café Winkelmann, wo die Läufer am Samstag gemeinsam mit dem Organisationsteam ihre Leistung feierten. Auch Bürgermeister Helmut Blank kam vorbei und begrüßte die Läufer, von denen er inzwischen viele persönlich kennt. Bei Gulasch zum Aufwärmen und Musik von DJ Katy wurde bis tief in die Nacht hinein getanzt, gelacht und sich auf den richtigen Lauf am 9. März gefreut.

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Petzold
    
    

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