BraveheartBattle 2013

9. März in Münnerstadt
Braveheart Battle 2013
    
publiziert: 04.02.2013 17:58 Uhr
aktualisiert: 25.02.2013 15:02 Uhr
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Standpunkt: Es geht auch ohne Segen

Pfarrer mit klarem Standpunkt

Über den Killing Hill (mörderischer Hügel) und das Death Valley (Tal des Todes) durch die Hölle gehen - dem Pfarrer und seinem Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde in Münnerstadt ist das Vokabular rund um das Braveheart Battle (die Schlacht der tapferen Herzen) zu martialisch. Und nicht nur das: Sie wollen mit dieser Spaßveranstaltung ganz grundsätzlich nichts zu tun haben. Mit dieser Entscheidung haben sie sich klar positioniert. Und das ist gut so.

Kirche soll nahe bei den Menschen sein, das wird heute immer wieder gefordert. Aber wenn die evangelische Kirche nicht kann und die katholische sich auch nicht um den Extremlauf reißt, müssen sie es auch nicht. Niemand soll sich verbiegen für eine Sache, hinter der er nicht steht.

Man braucht die Kirchen jetzt nicht wieder reflexartig als humorlose Dagegen-Parteien beschimpfen. Und man sollte die Kirche im Dorf lassen. Denn wer den Höllenlauf mit Gottes Hilfe machen will, wird für sich einen Weg des Gebets finden. Ansonsten können die tapferen Herzen ihren Spaß haben und auf kirchlichen Segen getrost verzichten.

Von Susanne Wahler-Göbel susanne.wahler-goebel@mainpost.de
    
    

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