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Bayern

    
    

MÜNCHEN
„Earth Hour“: Städte beteiligen sich an Klimaschutzaktion

Licht aus für den Klimaschutz: Am Samstag um 20.30 Uhr sind die Menschen bei der weltweiten „Earth Hour“ aufgerufen, für eine Stunde das Licht auszuschalten, teilte die Umweltschutzorganisationen WWF mit. Städte drehen in dieser Zeit die Beleuchtung von Denkmälern ab. Im Freistaat beteiligen sich unter anderem München, Nürnberg, Bamberg, Regensburg, Bayreuth, Aschaffenburg, Würzburg, Kempten, Landshut und Passau. 2014 machten den Angaben zufolge 7000 Städte in 162 Ländern mit. Rund um den Globus versanken weltberühmte Wahrzeichen wie die Chinesische Mauer und der Eiffelturm für eine Stunde in Dunkelheit. Heuer findet die „Earth Hour“ zum neunten Mal statt. Angefangen hat die Aktion 2007 in Sydney. »mehr
    
    

BAD FÜSSING
Durch Chlorgas lebensgefährlich verletzt

In einem Hotel im niederbayerischen Bad Füssing ist eine 80-jährige Frau durch Chlorgas lebensgefährlich verletzt worden. Zehn weitere Hotelgäste und Angestellte seien nach dem Unfall am Freitagvormittag ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Das Chlorgas sei im hoteleigenen Hallenbad ausgetreten – ob durch einen technischen Defekt, einen Bedienungsfehler oder eine andere Ursache, sei noch offen, sagte ein Polizeisprecher. 136 Gäste und Angestellte seien sofort in Sicherheit gebracht worden, konnten aber am Mittag wieder ins Hotel zurückkehren, weil die Feuerwehr keine erhöhte Schadstoffkonzentration mehr maß. Die Kripo ermittle, die Gewerbeaufsicht werde einen Sachverständigen an den Unfallort schicken. »mehr
    
    

kurz & bündig: Neun Feuerwehrleute auf der A 3 bei Passau verletzt

Neun Feuerwehrleute, die eine Unfallstelle auf der A 3 bei Passau absichern wollten, sind bei einem Folgeunfall zum Teil schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein Sattelzug am Freitag gegen 3.40 Uhr zwischen Aicha und Passau-Nord auf ein Auto mit Anhänger aufgefahren – dabei wurde niemand verletzt. Aber der 53-jährige Fahrer eines weiteren Sattelzugs fuhr kurz darauf ungebremst auf ein Feuerwehrfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und schob es 30 Meter weit auf ein zweites Feuerwehrfahrzeug. Dabei wurden drei Feuerwehrmänner schwer, sechs leicht verletzt. Den Schaden an den beiden Feuerwehrfahrzeugen und dem Sattelzug bezifferte die Polizei auf 270 000 Euro. Die Autobahn war für zweieinhalb Stunden in Fahrtrichtung Passau komplett gesperrt. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Ein fast schon verzweifelter Appell

Jetzt oder nie. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich bringen, was Michael Kerkloh, der Chef des Flughafens München, gestern zur umstrittenen dritten Starbahn zu sagen hatte. „Die Option ist nur jetzt da. Schieben kann man das Projekt nicht“, sagte Kerkloh und sprach sich für eine Entscheidung „möglichst binnen Jahresfrist“ aus. Es war ein fast schon verzweifelter Appell in einer politisch nahezu aussichtslosen Situation. »mehr
    
    
St.-Martha-Kirche wird Vesperkirche

NÜRNBERG
St.-Martha-Kirche wird Vesperkirche

Knapp zehn Monate nach dem verheerenden Brand in der Nürnberger St.-Martha-Kirche steht der Beginn des Wiederaufbaus kurz bevor. Pfarrer Dieter Krabbe rechnet mit dem Beginn der Arbeiten in zwei bis drei Monaten. „Erfreulicherweise kann ein Großteil des Gebäudes aus dem 14. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Regionale Werbung bundesweit

Die bayerischen Zeitungsverleger haben der Staatsregierung vorgeworfen, regionale Medien im Stich zu lassen. Die Entscheidung, zunächst nicht gegen regionalisierte Werbung bei deutschlandweiten TV-Sendern vorzugehen, sei ein Desaster, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), Markus Rick. Den Zeitungen und regionalen Radiosendern im Freistaat entstehe so ein Millionenschaden. »mehr
    
    

Artikel vom 26. März 2015

    
    

MÜNCHEN
Faire Wege für dritte Startbahn

Um die heftig umstrittene dritte Startbahn am Flughafen München bauen zu können, wird die Staatsregierung keine juristischen Tricks anwenden. Das versicherte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Donnerstag im Landtag. In einer hitzigen Plenardebatte trat er dem Verdacht entgegen, der Freistaat Bayern könne eine nachträglich beschlossene Vereinbarung der Gesellschafter nutzen, um den Münchner Bürgerentscheid gegen die dritte Bahn durch die Hintertür auszuhebeln. Startbahngegner hatten der Staatsregierung vorgehalten, mit Halbwahrheiten zu operieren und insgeheim eine Umwandlung der Flughafen München Gesellschaft (FMG) in eine Aktiengesellschaft zu betreiben. »mehr
    
    

kurz & bündig: Forscher: Zeitumstellung senkt vorübergehend Zufriedenheit

Die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit am Wochenende senkt einer Studie zufolge vorübergehend die Lebenszufriedenheit der Menschen. Zusätzlich zum körperlichen Jetlag fühlten sich die Menschen in ihrer Souveränität im Umgang mit der Zeit beschnitten, fanden Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg heraus. „Menschen erleben es als Belastung, wenn ihre frei verfügbare Zeit beschränkt wird“, sagte einer der Studien-Autoren, Daniel Kühnle. Vor allem Eltern kleiner Kinder seien betroffen. Für ihre Untersuchung werteten die Forscher Daten der Langzeitstudie Sozio-ökonomisches Panel (SOEP) sowie einer vergleichbaren britischen Befragung aus. In der zweiten Woche nach der Umstellung erreiche die Lebenszufriedenheit wieder ihr ursprüngliches Niveau. »mehr
    
    

 (7) MÜNCHEN
Mehrheit für Steigerwald-Gesetz

Der Landtag hat durch eine Änderung des bayerischen Naturschutzgesetzes die Aufhebung des umstrittenen Steigerwald-Schutzgebietes im Ebracher Forst auf den Weg gebracht. »mehr
    
    
symbolbild warnstreik

MÜNCHEN
Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes gibt es am Donnerstag neue Warnstreiks in Bayern. Vor allem Unikliniken dürften die Auswirkungen zu spüren bekommen. »mehr
    
    

Artikel vom 25. März 2015

    
    

 
(1)
MÜNCHEN
Bayerns Polizei wird blau

Aus Grün wird Blau: Mit großer Mehrheit haben sich die rund 27 500 uniformierten Polizisten für einen Farbwechsel ihrer Dienstbekleidung entschieden. „Jeder, der Uniform trägt, wurde gefragt“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Landtag. Mehr als 23 000 Beamten hätten sich an der Abstimmung beteiligt. „68,9 Prozent haben für Blau gestimmt“, berichtete Herrmann. »mehr
    
    

ZWIESEL
Zweijähriger nachts alleine unterwegs

Ein zwei Jahre alter Bub hat sich nachts aus der Wohnung geschlichen und die Nacht bei der Polizei verbracht. Dem Pförtner einer Firma in Zwiesel (Landkreis Regen) war der Junge um kurz nach 3 Uhr auf der Straße aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierte Polizeistreife nahm den Jungen mit auf die Wache. Dort schlief er schließlich ein. Am Mittwochmorgen tauchte die 26 Jahre alte Mutter bei der Polizei auf. Die alleinerziehende Mutter gab an, dass sie eingeschlafen war und das Kind die unversperrte Wohnung unbemerkt verlassen hat. Nach einem Gespräch mit Jugendamtsmitarbeitern wurde der Bub in die Obhut des Amtes übergeben. »mehr
    
    

GUNDREMMINGEN
Atommeiler abgeschaltet

In einem der beiden Reaktoren des Atomkraftwerks im schwäbischen Gundremmingen ist es am Mittwoch nach einem Druckluft-Ausfall zu einer Schnellabschaltung gekommen. Grund dafür war eine Panne bei der planmäßigen Revision des benachbarten Blocks B. Bei den Arbeiten dort sei die Druckluftversorgung des Reaktors C unterbrochen worden, berichtete Kraftwerkssprecher Tobias Schmidt. „Das Sicherheitskonzept sieht für diesen Fall die automatisch angeregte Reaktorschnellabschaltung vor, die ordnungsgemäß erfolgt ist.“ Die Druckluft gehört in Gundremmingen (Landkreis Günzburg) zur Sicherheitstechnik. Solange das System mit Druckluft versorgt wird, bleibt der Reaktor in Betrieb. Fällt die Druckluft aus, kommt es sofort zur Sicherheitsabschaltung. Warum durch die Arbeiten am Druckluftsystem des abgeschalteten Blocks B dann auch die Versorgung von Block C gekappt wurde, ist noch unklar. „Wie genau der Hergang war, wird derzeit untersucht“, sagte Schmidt. »mehr
    
    

kurz & bündig: Mann stürzt beim Pinkeln in die Iller und stirbt

Ein 67 Jahre alter Mann ist in Kempten auf tragische Weise ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen fiel er beim Pinkeln in die Iller und starb wenig später im Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich der Mann am Vorabend mit mehreren Bekannten in der Nähe des Flusses auf. Nachdem er zum Austreten ans Flussufer gegangen war, davon aber nicht zurückkehrte, setzten die Bekannten einen Notruf ab. Retter der Wasserwacht entdeckten den Verunglückten etwa 1,5 Kilometer flussabwärts am Illerufer. Der Rettungsdienst konnte den Mann zunächst reanimieren, er starb jedoch in der Nacht im Krankenhaus. »mehr
    
    

Artikel vom 24. März 2015

    
    

MÜNCHEN
Polizei künftig in Blau

Künftig tragen Bayerns Polizisten blau statt grün. Innenminister Joachim Herrmann will die Entscheidung über die Uniformfarbe am Mittwochmorgen im Innenausschuss verkünden. Doch am Dienstagabend hieß es in informierten Kreisen, die Entscheidung sei mit großer Mehrheit für die blaue Variante gefallen. Dies bedeutete einen Stimmungsschwenk bei den Ordnungshütern, die lange an ihrer grünen Uniform hingen. Darauf wies der langjährige Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, Harald Schneider aus Karlstadt, hin: „Bei einer GdP-Umfrage hatten sich 70 Prozent für die grüne Uniform entschieden.“ Ab 2017 passt sich Bayern den anderen Bundesländern an, die schon blaue Uniform und Streifenwagen haben. Die Kosten für den Uniformwechsel betragen etwa 30 Millionen Euro. Eine Erstausstattung erhalten die Beamten kostenfrei, doch es soll Kürzungen beim Kleidergeld geben, um die Umrüstung zu finanzieren. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Viele brauchen im Pflegefall Sozialhilfe

Viele Bundesbürger rutschen auch 20 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung im Pflegefall noch immer in die Sozialhilfe ab. Etwa 30 Prozent der Patienten in Pflegeheimen seien teils oder vollständig abhängig von Sozialhilfe, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Bernd Tews, am Dienstag in Nürnberg. Vor Einführung der Pflegeversicherung seien es etwa 40 Prozent gewesen, erläuterte er zu Beginn der Messe „Altenpflege 2015“. »mehr
    
    

kurz & bündig: Polizei: Verschwundene Fünfjährige in Sicherheit

Die Suche nach einem verschwundenen fünfjährigen Mädchen in der Oberpfalz hat ein glückliches Ende genommen. „Wir gehen nicht von einem Vermisstenfall aus. Das Kind soll sich unversehrt an einem sicheren Ort aufhalten“, sagte Franz Schimpel von der Kripo Regensburg am Dienstag in Parsberg. Noch sei es aber nicht in der Obhut der Polizei. Zu den Hintergründen und dem Aufenthaltsort der kleinen Rajana wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Der Vater hatte sein Kind am Montag in Parsberg als vermisst gemeldet. Seinen Angaben zufolge war er mit dem Mädchen nach einem Zahnarztbesuch in Richtung eines Spielplatzes gegangen. Der 36-Jährige gab an, von einem unbekannten Mann in ein Gespräch verwickelt worden zu sein. Dann sei das Mädchen verschwunden. Die Polizei hatte sofort eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Bis in die Nacht hatten bis zu 250 Beamte auch mit Wärmebildkameras nach Rajana gesucht. »mehr
    
    

 
(1)
MÜNCHEN
Lob und Tadel für die Regierung

In den vergangenen Jahren trieb Bayerns Oberster Rechnungshof (ORH) mit harscher Kritik an der Haushaltspolitik der Staatsregierung bei Ministerpräsident Horst Seehofer und Finanzminister Markus Söder (CSU) wiederholt den Blutdruck in die Höhe. „Luxuskritik“, giftete etwa Söder deshalb noch vor Jahresfrist in Richtung der lästigen Kassenprüfer. »mehr
    
    
Neue Polizeiuniform in Bayern

 (7) MÜNCHEN
Bayerns Polizei trägt künftig blaue Uniform

Innenminister Herrmann hat die Entscheidung bekannt gegeben: Die bayerische Polizei wechselt die Farbe der Dienstuniform von grün zu blau. »mehr
    
    
Schule Sprache Dialekt

 (3) MÜNCHEN/WÜRZBURG
Mehr Ganztagsangebote an Grundschulen

Die Ganztagsangebote an bayerischen Grundschulen werden bald ausgebaut. Nächstes Schuljahr soll eine Pilotphase starten. »mehr
    
    

Artikel vom 23. März 2015

    
    

 
(1)
AUGSBURG
Schmid akzeptiert seine Strafe

Das Strafverfahren gegen den früheren CSU-Fraktionschef Georg Schmid ist beendet. Der Politiker und die Staatsanwaltschaft verzichten auf Rechtsmittel. Die Verurteilung von Schmid zu 16 Monaten auf Bewährung wegen Sozialbetrugs wird somit rechtskräftig. »mehr
    
    

 (3) MÜNCHEN
Seehofer: Entscheidung über Startbahn ohne Tricks

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat zugesichert, dass über den Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen nicht in Hinterzimmern entschieden wird. Zunächst warte man das letztinstanzliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ab, dann werde er persönlich mit allen Beteiligten sprechen, und dann werde entschieden, sagte Seehofer am Montag vor einer Sitzung des CSU-Präsidiums im München. „Und dieser Prozess wird transparent und offen und ohne jede Trickserei und ohne jedes Hintertürchen stattfinden.“ Zugleich betonte Seehofer, dass er nicht über die Münchner CSU hinweg entscheiden will, die sich ebenso wie die Münchner SPD an einen Bürgerentscheid von 2012 gebunden fühlt – da hatten die Münchner Bürger eine dritte Startbahn mehrheitlich abgelehnt. „Wir können ja die Frage nicht zu einer Belastungsprobe für die CSU machen.“ »mehr
    
    

 (2) MÜNCHEN
Brisante Vorwürfe eines Ermittlers

Dieser Zeuge sorgt für Zündstoff. Seit acht Jahren schon schlägt sich der heute 33 Jahre alte Kriminalhauptkommissar Robert Mahler mit mutmaßlichem Abrechnungsbetrug von Ärzten herum. Erst ermittelte er engagiert und hartnäckig. Dann musste er feststellen, dass vorgesetzte Behörden diese Art der Ermittlungen nicht mehr unterstützten. Und schließlich geriet er, weil er nicht lockerlassen wollte, selbst ins Visier von Ermittlungen. Erst nach Jahren wurde das Verfahren wegen des Verdachts der Verfolgung Unschuldiger gegen ihn eingestellt. Doch vorbei ist die Sache für ihn noch nicht. Er hat seinerseits den Freistaat Bayern verklagt. Und er kämpft um seinen Ruf. Gestern hatte er vor dem Untersuchungsausschuss „Labor“ im Landtag seinen ersten großen Auftritt. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Smart-TV-Nutzerausgeforscht

Sie stellen eine neue Dimension des Fernsehens dar: Mit Smart-TVs soll der bislang passive Zuschauer zum aktiven Nutzer werden. Datenschützer sehen jedoch den internetbasierten Rückkanal skeptisch. »mehr
    
    

BAYERN
Design aus dem Knast

Wer in Bayern im Gefängnis sitzt, ist zur Arbeit verpflichtet. Die Häftlinge arbeiten als Schlosser, Schneider oder in der Autowerkstatt. »mehr
    
    

Artikel vom 22. März 2015

    
    

 (3) BAMBERG
Seehofer steht zu Rücknahme

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) steht weiter zu der angekündigten Aufhebung des umstrittenen Steigerwald-Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald“ im Ebracher Forst. „Ich bin sehr für Naturschutz“, sagte er auf einem kleinen CSU-Parteitag in Bamberg: „Aber wir brauchen nicht für alles in unserem Leben Paragrafen. Und deshalb werden wir diese Verordnung zurücknehmen.“ »mehr
    
    

BAMBERG
Machtspiele des Ministerpräsidenten

Für Horst Seehofer geht es derzeit offenbar ums große Ganze: die künftigen Wahlchancen der CSU, seine eigene Macht in der Partei – und auch um seinen Platz in den Geschichtsbüchern. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Standpunkt: Harte Wochen für den CSU-Chef

Es geht um Macht. Es geht um Reputation. Es geht um den eigenen Eintrag in die politischen Geschichtsbücher. Horst Seehofer kämpft hinter den Kulissen einen politischen Kampf, der den Rest seiner beruflichen Karriere bestimmen dürfte. »mehr
    
    

Artikel vom 20. März 2015

    
    

MÜNCHEN
Bayerns Kulturpolitik mit starker Süd-Neigung?

180 Millionen Euro für die Sanierung des Deutschen Museums. Achtzig Millionen Euro für ein neues Museum „Mensch und Natur“. Sechzig Millionen Euro für Sanierungsarbeiten im „Haus der Kunst“. 77 Millionen Euro für die Generalsanierung des Gärtnerplatztheaters. Und möglicherweise doch noch bis zu 300 Millionen Euro für einen dritten Konzertsaal. »mehr
    
    
kurz & bündig: Erben erhalten Bild aus Gurlitt-Nachlass zurück

kurz & bündig: Erben erhalten Bild aus Gurlitt-Nachlass zurück

Der ersten Übergabe eines Bilds aus dem Nachlass des NS-Kunsthändler-Sohns Cornelius Gurlitt an die Erben des einstigen jüdischen Eigentümers steht laut einem Bericht des „Spiegel“ nichts mehr im Weg. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) habe die erste Restitutionsvereinbarung unterzeichnet. Der Vertrag betrifft das Max-Liebermann-Gemälde „Zwei Reiter am Strand“ (Foto: Staatsanwaltschaft Augsburg). Grütters sagte dem Magazin, sie sei „heilfroh, dass dies nun gelungen ist“. Bei solchen Rückführungen gehe es weniger um materielle Werte, sondern vor allem um „die Anerkennung der Opferbiografien“. In diesem Fall gehört den Angaben zufolge der New Yorker Jurist und Holocaust-Überlebende David Toren, 89, zu den Anspruchsberechtigten. Der unterzeichnete Vertrag müsse jetzt noch dem Nachlassgericht in München vorgelegt werden. Auch die baldige Rückgabe eines Ölgemäldes von Henri Matisse an die Nachkommen des Kunsthändlers Paul Rosenberg zeichnet sich laut „Spiegel“ ab. »mehr
    
    

ÜBERSEE
Eine Wirtshaus-Rettung mit Knödel-Aktien

Am Südufer des Chiemsees herrschen andere wirtschaftliche Gesetze. Hier in Übersee kommen die Anteilseigner zur Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft zusammen, deren Hauptzweck nicht das Streben nach immer höheren Renditen ist, sondern „boarischer Wirtshauskultur“. »mehr
    
    

Artikel vom 19. März 2015

    
    
Wilhelm bleibt BR-Intendant

MÜNCHEN
Wilhelm bleibt BR-Intendant

Trotz seiner Auseinandersetzungen mit der CSU ist der frühere Regierungssprecher Ulrich Wilhelm, 53, mit klarer Mehrheit wieder zum Intendanten des Bayerischen Rundfunks gewählt worden. »mehr
    
    
Pschierer spricht, Kreuzer zürnt

 (4) MÜNCHEN
Pschierer spricht, Kreuzer zürnt

Für helle Aufregung in CSU und Staatsregierung sorgte gestern Wirtschaftsstaatssekretär Franz Pschierer (im Bild). »mehr
    
    

MÜNCHEN
Unis wollen fairer werden

Die Arbeitsbedingungen für Nachwuchswissenschaftler an Bayerns Universitäten sollen besser werden – ein wenig zumindest: Mit einem „Fairnesspakt“ verpflichten sich die Hochschulen zu besseren Konditionen für befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeiter oder Doktoranden. »mehr
    
    

Artikel vom 18. März 2015

    
    

 (14) AUGSBURG
Das Gericht lässt Georg Schmid tief fallen

Wer selbst außer dem Betroffenen hätte den tiefen Sturz besser dokumentieren können? Vor zwei Jahren war Georg Schmid noch einer der mächtigsten CSU-Politiker im Freistaat. Am Montag blieb ihm nur noch, das Amtsgericht Augsburg um eine milde Strafe förmlich anzuflehen. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Der wahre Bierkonsum steht nun fest

Nur ein Glas getrunken – und plötzlich ist die Flasche leer. Der Alkoholeffekt ist Trinkern in kleiner Runde längst bekannt. Jetzt stellt sich heraus: Es gibt ihn auch auf dem Oktoberfest. Dort wird mit schöner Regelmäßigkeit mehr gezecht als zunächst angenommen. Die erste vorläufige Bilanz am letzten Festtag lag jedenfalls in den vergangenen Jahren stets zu niedrig – tatsächlich wurden Hunderttausende Litern Bier mehr getrunken, wie der „Münchner Merkur“ berichtet. Am Dienstag stellte Wiesnchef und Wirtschaftsreferent Josef Schmid (CSU) im Wirtschaftsausschuss den Abschlussbericht für das Oktoberfest 2014 vor. Ein halbes Jahr nach dem Fest kommt damit heraus: Die 6,3 Millionen Besucher tranken nicht wie zum Wiesn-Ende gemeldet 6,5 Millionen Maß Bier, sondern 7,7 Millionen Maß. »mehr
    
    
NSU-Prozess

München (dpa)
NSU-Prozess: Zeuge redet sich um Kopf und Kragen

Stundenlang berichtete ein Zeuge im NSU-Prozess über seine Erlebnisse in der Jugendclique von Beate Zschäpe und die Freundschaft zum Bruder des mitangeklagten Ralf Wohlleben. Wie sich dann herausstellt, hat er manches frei erfunden. »mehr
    
    
Kriminalstatistik

 
(1)
MÜNCHEN
Bayern bleibt das Bundesland mit den wenigsten Straftaten

115 Morde, 280 Totschläge - und doch war Bayern auch 2014 im Ländervergleich das statistisch betrachtet sicherste Bundesland. »mehr
    
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