Bayern

    
    

MÜNCHEN
U-Bahn-Fahrer mit zwei Promille im Führerstand

Als er um 16.12 Uhr am Hauptbahnhof den Zug übernahm, muss er schon betrunken gewesen sein. Ein U-Bahn-Fahrer hat am Dienstag mit zwei Promille Alkohol im Blut einen Zug durch München gesteuert. An zwei Haltestellen schaffte der 46-Jährige es nicht, die Bahn rechtzeitig zu stoppen. Am Knotenpunkt Sendlinger Tor konnten die Fahrgäste deshalb nicht aussteigen, teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Mittwoch mit. Am nächsten Bahnhof habe der Zug zu spät gehalten, die Fahrgäste hätten aber ein- und aussteigen können. Die „Abendzeitung“ hatte berichtet, die U-Bahn sei ohne Halt am Sendlinger Tor vorbeigefahren und habe am nächsten Stopp so spät gehalten, dass sich die Türen nicht öffnen ließen. »mehr
    
    

kurz & bündig: Polizist rettet Kleinkind nach Sturz in Altmühl das Leben

Eine Passantin und ein Polizist haben einem kleinen Mädchen nach dessen Sturz in die Altmühl das Leben gerettet. Die Zweieinhalbjährige war in Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) in das eiskalte Wasser gefallen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Mittwoch berichtete. Zwei Frauen beobachteten das Unglück – während die eine den Notruf informierte, konnte die andere das Kind aus dem Wasser ziehen. Derweil eilte ein Streifenpolizist von der nahe gelegenen Polizeiwache herbei. Er beatmete das Kind so lange, bis es wieder von alleine zu atmen anfing. Inzwischen ist die Kleine wieder wohlauf. »mehr
    
    

NÜRNBERG/MÜNCHEN
Fotos belegen Schäden an Dürer-Bild

Im Streit um die Ausleihe des berühmten Dürer-Porträts „Selbstbildnis im Pelzrock“ nach Nürnberg bleiben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dabei: Das Bild sei nach der letzten Ausleihe nach Nürnberg vor gut 40 Jahren beschädigt gewesen. Das belegten unmittelbar danach angefertigte Fotos des hauseigenen Doerner-Instituts, berichtete Generaldirektor Klaus Schrenk am Dienstag in München. »mehr
    
    

Bayerische Sparträume

Kein Plan für verzagte Kleingeister – gut 32 Milliarden Euro will der Freistaat in nur 18 Jahren tilgen. Die Spielräume sind eng, weil das Tafelsilber längst verkauft ist und bei der Landesbank das Prinzip Hoffnung gilt. »mehr
    
    

SULZBERG
Mit dem Aufhören anfangen

Sie verspielen ihr Geld, verlieren oft aber viel mehr. Rund 200 000 Menschen leiden in Deutschland an Glücksspielsucht. In Fachkliniken finden sie Hilfe. Das Römerhaus im Allgäu war bayernweit die erste Klinik mit einem stationären Therapieangebot für krankhafte Spieler. »mehr
    
    

Artikel vom 07. Februar 2012

    
    

 (14) WÜRZBURG
BayernLB bittet Ex- Oberaufseher Naser zur Kasse

Dem Verwaltungsgericht Würzburg liegt jetzt eine brisante Klage vor: Die bayerische Landesbank (BayernLB) fordert 200 Millionen Euro Schadensersatz von ihrem früheren Oberaufseher Siegfried Naser. Eine gleichlautende Klage gegen seinen Stellvertreter Kurt Faltlhauser liegt beim Verwaltungsgericht München. »mehr
    
    

 (3) MÜNCHEN
„Irgendwie cool und mit Internet“

Die jüngsten Erfolge der Piratenpartei haben die etablierten politischen Kräfte kalt erwischt. Auch in Bayern hat die Gruppierung nach den letzten Umfragen durchaus Chancen, bei der nächsten Wahl 2013 in den Landtag einzuziehen. »mehr
    
    
Horst Seehofer

 
(1)
MÜNCHEN
Unzufrieden mit der Energiewende

Ein knappes Jahr nach dem Unglück von Fukushima entwickelt sich der im Eiltempo beschlossene Atomausstieg zur Hypothek für die Staatsregierung. In den bayerischen Kommunen herrscht mittlerweile große Unzufriedenheit über mangelnde Fortschritte und fehlende Klarheit beim Ausbau der erneuerbaren Energien. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Ude warnt vor Erpressung

Der Streit um die 33 000 Wohnungen der Wohnungsgesellschaft GBW in Bayern, die in der Folge des Debakels der Landesbank verkauft werden müssen, nimmt an Schärfe zu: Der designierte SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, warf Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) am Dienstag Erpressung vor. »mehr
    
    

Artikel vom 06. Februar 2012

    
    
Eisige Kälte im Osten

 (7) MÜNCHEN/WÜRZBURG
Kälte hat Bayern fest im Griff

Der Dauerfrost stellt Mensch und Tier im Freistaat vor allerlei Probleme: Die Schifffahrt musste eingestellt werden, bei der Bahn gab es Verspätungen. Und eine Ente in Niederbayern war buchstäblich "gefangen im Eis". »mehr
    
    

UNTERFRANKEN
Mainschiffer eiskalt erwischt

Zwangspause: Der Dauerfrost hat jetzt auch die Schifffahrt auf dem Main zum Stillstand gebracht. Mehr als 30 Schiffe liegen zwischen Bamberg und Marktheidenfeld fest. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Bedford-Strohm: Hundert Tage Landesbischof

Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zieht nach seinen ersten hundert Tagen im Amt eine positive Bilanz. „Meine Hoffnungen sind absolut in Erfüllung gegangen. Wie ich immer wieder erlebe, interessieren sich viele Menschen für unsere Kirche und ihre Inhalte“, sagte Bedford-Strohm in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. „Manchmal müsste ich mich geradezu vierteilen, um allen Anfragen und Bedürfnissen – auch von kirchenfernen Menschen – gerecht zu werden.“ Feindlichkeit gegenüber der Kirche erlebe er nicht. »mehr
    
    

Artikel vom 05. Februar 2012

    
    
«Hallo- und tschüssfreie Zone»

 (72) PASSAU
Passauer Rektorin: Kein "Hallo" und "Tschüss" mehr

Die Passauer Rektorin Petra Seibert hat ihre Schule zur «Hallo- und tschüss-freien Zone» erklärt. «Über ein 'Grüß Gott' und ein freundliches 'Auf Wiedersehen' freuen wir uns jedoch jederzeit», ist auf einem Aushang in der Mittelschule St. Nikola zu lesen. »mehr
    
    

Artikel vom 07. Februar 2012

    
    

MÜNCHEN
BayernLB: Alles zur Krise auf einen Blick

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) steckt seit 2007 in der Krise. Eine Negativnachricht jagt seither die andere, so dass das Dilemma kaum noch zu durchblicken ist. Unsere Übersicht bringt Licht ins Dunkel. »mehr
    
    

Artikel vom 06. Februar 2012

    
    

MÜNCHEN
Rinderspacher sucht Hilfe bei Stoiber

Im Streit um die Zukunft des Pensionsfonds für Bayerns Beamte sucht SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher nach ungewöhnlichen Allianzen. In einem Brief, der dieser Zeitung vorliegt, bittet er den früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) um Unterstützung, die Abschaffung des in dessen Amtszeit eingeführten Fonds zu verhindern. »mehr
    
    

Artikel vom 05. Februar 2012

    
    
KKG

 (34) MÜNCHEN
Geht ohne Grafenrheinfeld in Bayern das Licht aus?

Ein Freund des deutschen Atomausstiegs war Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) nie. Vor allem den beschlossenen Ausstiegszeitraum von gut zehn Jahren hielt der Liberale aus Bayern stets für zu ambitioniert. »mehr
    
    

MÜNCHEN/WÜRZBURG
Toter und Verletzte nach Bränden

Mehrere Menschen sind am Wochenende bei Bränden in Bayern verletzt worden. Mindestens zwei Häuser, ein Clubheim und die Garagen eines Wohnkomplexes brannten vollkommen aus. Die Schäden liegen nach Schätzungen der Polizei in Millionenhöhe. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Müller-Brot: Vorwürfe gegen Behörden

Nach dem Skandal um Hygienemängel bei der Großbäckerei Müller-Brot steht die Lebensmittelaufsicht in Bayern massiv in der Kritik. „Es ist ein Skandal, dass das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter den Augen des damaligen Gesundheitsministers Söder zweieinhalb Jahre braucht, um die Öffentlichkeit zu informieren“, sagte die SPD-Verbrauchersprecherin Sabine Dittmar am Sonntag und forderte eine vollumfängliche Aufklärung. „Was haben die sieben amtlichen Kontrollen seit 9. Juli 2009 ergeben? Welche Beanstandungen gab es, welches Ungeziefer wurde gefunden?“ »mehr
    
    

Artikel vom 04. Februar 2012

    
    

KITZINGEN
Kitzinger Schule hofft auf Preis

136 Schulen aus Bayern haben sich im Schuljahr 2011/12 um den i.s.i. beworben, 23 von ihnen haben es in die letzte Runde geschafft und sind nominiert worden, darunter als einzige Schule aus dem Landkreis Kitzingen die Erich Kästner Schule aus Kitzingen. »mehr
    
    
Clinton

München (dpa)
Clinton fordert Syrien-Resolution

US-Außenministerin Hillary Clinton hat das Veto Russlands und Chinas gegen die Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat scharf kritisiert. «Es ist Zeit, dass wir uns erklären», sagte sie in München am Rande der Sicherheitskonferenz. »mehr
    
    

Artikel vom 03. Februar 2012

    
    

 (25) WÜRZBURG
Würzburgs Bischof kritisiert Asylpraxis in Bayern

Der Suizid des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar (29) in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Würzburg wirft auch ein Schlaglicht auf die bayerische Asylpraxis. In der Kritik steht vor allem die zwangsweise Unterbringung von Flüchtlingen in Sammelquartieren. Deutliche Worte dazu findet der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann auf Fragen unserer Redaktion. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Gemäldesammlung: Dürer-Porträt wurde in Nürnberg beschädigt

Der Streit um die Ausleihe des weltberühmten „Selbstbildnisses im Pelzrock“ von Albrecht Dürer von München nach Nürnberg eskaliert. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wehren sich empört gegen die Einmischung des Landtags. Generaldirektor Klaus Schrenk verwies darauf, dass das Bild bei der letzten Ausleihe nach Nürnberg 1971 beschädigt zurückgekommen sei. Alle fünf Landtagsfraktionen hatten sich für eine Ausleihe des Bildes ausgesprochen. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Grausamer Todeskampf bei Kraillinger Mord

Die kleine Chiara und ihre Schwester Sharon aus dem Münchner Vorort Krailling haben vor ihrem gewaltsamen Tod verzweifelt gekämpft. Die Kinder wehrten sich minutenlang gegen ihren Mörder, wie Rechtsmediziner vor dem Landgericht erläuterten. Der eigene Onkel soll die acht und elf Jahre alten Mädchen mit einer Hantelstange, einem Strick und einem Messer ermordet haben. Den Ermittlungen zufolge flüchtete die schwer verletzte Chiara ins Kinderzimmer und versuchte die Türe zuzuhalten, während der Täter Sharon tötete. »mehr
    
    

Artikel vom 04. Februar 2012

    
    
Kälte am Bodensee

 (3) MÜNCHEN/GARMISCH/WÜRZBURG
Kälterekord in Bayern: -27,3 Grad

Die Nacht zum Samstag war die bisher kälteste Nacht des Winters in Deutschland. Die niedrigsten Temperaturen gab es in Bayern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. »mehr
    
    

Artikel vom 03. Februar 2012

    
    

 
(1)
NEUFAHRN
Mäusekot und Speisereste: Skandal bei Müller-Brot

Bei dem Skandal um Hygienemängel in der oberbayerischen Großbäckerei Müller-Brot werden erst jetzt immer mehr unappetitliche Details bekannt. Dabei haben die Lebensmittelkontrolleure die mittlerweile geschlossene Bäckerei wegen Mäusekot und Speiseresten bereits seit zweieinhalb Jahren im Visier. »mehr
    
    
48. Münchner Sicherheitskonferenz

Berlin (dpa)
48. Münchner Sicherheitskonferenz beginnt

Die öffentliche Debatte über den Abzug des Westens aus Afghanistan ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, militärisch falsch. »mehr
    
    

Artikel vom 02. Februar 2012

    
    

 (9) MÜNCHEN
Söder verspricht Tilgung ohne Schmerzen

CSU-Fraktionschef Georg Schmid weiß schon recht genau, wie das funktionieren soll mit dem angekündigten Schuldentilgen in Bayern: „Das kann ich Euch schon sagen“, erklärt er an einem Stehtisch im Landtag – und verewigt seinen ganz persönlichen Tilgungsplan auf einem gelben Blatt Papier: 2012 – 250 plus 750 Millionen Euro. 2013 – eine Milliarde Euro. 2014 – eine Milliarde Euro. Stolz betrachtet Schmid sein Werk: „So entwirft man die Zukunft“, freut er sich über sich selbst. »mehr
    
    
Albrecht Dürer

MÜNCHEN
Dürer-Bild soll nach Nürnberg

Nürnbergs größter Sohn Albrecht Dürer eint den Landtag: Alle fünf Fraktionen im Maximilianeum plädieren in Dringlichkeitsanträgen dafür, dass die Alte Pinakothek in München das weltberühmte „Selbstbildnis im Pelzrock“ für die große Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum nach Nürnberg ausleiht. Dem 1471 geborenen und 1528 gestorbenen Dürer ist damit ein knappes halbes Jahrtausend nach seinem Tod geglückt, was wenigen Lebenden gelingt: weitgehende Übereinstimmung im Landtag herzustellen. Die Dürer-Debatte in der Plenarsitzung am Donnerstag fiel allerdings aus, weil die Diskussion über die Dringlichkeitsanträge in die Landtagsausschüsse verwiesen wurde. Bislang weigern sich die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, das Bild auszuleihen. »mehr
    
    

Artikel vom 31. Januar 2012

    
    

 
(1)
MÜNCHEN
440 neue Wachleute für Bayerns Justiz

Als Reaktion auf den gewaltsamen Tod eines Staatsanwalts im Amtsgericht Dachau Anfang Januar setzt die Bayerische Staatsregierung auf mehr Sicherheit durch mehr Kontrollen in den 215 Gerichtsgebäuden im Freistaat. »mehr
    
    
Karl Freller

 
(1)
MÜNCHEN/NÜRNBERG
Streit um Dürer-Bild spitzt sich zu

Um Albrecht Dürers berühmtes „Selbstbildnis im Pelzrock“ ist ein heftiger innerbayerischer Streit entbrannt. Das Germanische Nationalmuseum in Dürers fränkischer Heimatstadt Nürnberg will das Werk für seine große Dürer-Ausstellung, die im Mai beginnt, ausleihen. Die Alte Pinakothek in München will es aber, wie bereits berichtet, nicht herausrücken. »mehr
    
    

AUGSBURG
Moore als CO2-Speicher schützen

Moore als Klimaschützer: Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat dazu aufgerufen, die Feuchtgebiete im Freistaat als wichtige CO2-Speicher zu erhalten. „Pro Hektar binden Moore im Mittel 700 Tonnen Kohlenstoff. Moore sind damit die größten terrestrischen Kohlenstoffspeicher“, teilte LfU-Präsident Claus Kumutat in Augsburg anlässlich des Welttages der Feuchtgebiete am 2. Februar mit. »mehr
    
    
Grüne Woche

MÜNCHEN
Bei Grüner Woche: 7,5 Tonnen Käse aus Bayern verzehrt

Die erstmals angemietete eigene Bayern-Halle bei der Grünen Woche in Berlin war offensichtlich erfolgreich: Geschätzte 420 000 Besucher verzehrten während der zehntägigen Messe 7,5 Tonnen bayerischen Käse und tranken 17 100 Liter Bier, 785 Liter Frankenwein und 240 Liter Schnaps, wie das Agrarministerium mitteilte. Minister Helmut Brunner ist zufrieden: Bayern habe sich als Urlaubs- und Spezialitätenland Nummer eins und „Premiummarke“ präsentiert. „Wir haben den Berlinern so richtig Appetit auf Bayern und seine regionalen Spezialitäten gemacht.“ Außerdem wurden 12 500 Weißwürste verkauft – im Schnitt aß somit jeder 30. Besucher der Bayern-Halle eine Weißwurst, obwohl diese in Berlin eine exotische Speise ist. Ausbaufähig ist dagegen der Absatz von Leberkäse: Hier wurden lediglich 620 Kilo verkauft. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Privatschulen fordern mehr Chancengleichheit

Bayerns 1256 Privatschulen erfreuen sich bei Eltern und Schülern einer steigenden Beliebtheit: So ist nach Angaben des Verbandes bayerischer Privatschulen (VBP) die Schülerzahl in den vergangenen drei Jahren um 3,2 Prozent gestiegen – während gleichzeitig an den öffentlichen Schulen 2,8 Prozent weniger Kinder unterrichtet werden. Jeder siebte bayerische Schüler besucht demnach inzwischen eine private Schule. »mehr
    
    

kurz & bündig: 74-Jährige fährt in Schülergruppe und flieht

Eine 74 Jahre alte Autofahrerin ist am Dienstag in Bonbruck (Lkr. Landshut) in eine Schülergruppe gefahren und hat vier Kinder verletzt. Die Frau hatte beim Abbiegen die Gruppe übersehen, die bei Grün über die Straße ging, teilte die Polizei mit. Nach dem Unfall war die Rentnerin weitergefahren, ohne sich um die Verletzten im Alter zwischen neun und zwölf Jahren zu kümmern. Da sich die Schüler das Kennzeichen gemerkt hatten, konnte die Fahrerin rasch ermittelt werden. Den Polizisten sagte die Frau, die Kinder seien ja nur leicht verletzt gewesen und ohnehin wollte sie noch in die Kirche. »mehr
    
    

Artikel vom 30. Januar 2012

    
    

 (18) MÜNCHEN
Gericht: Annullierung der Taufe abgelehnt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat es abgelehnt, die Taufe eines Kindes zu annullieren. Ein Vater hatte gegen die katholische Kirchengemeinde geklagt. Die geschiedene Frau hatte die Tochter taufen lassen, ohne den Vater zu fragen. Die Richter wiesen die Klage ab und betonten, dass die Taufe als Sakrament zum Kern der innerkirchlichen Angelegenheiten zähle, die von Gerichten entweder gar nicht oder nur eingeschränkt überprüft werden könnten. »mehr
    
    
Symbolbild

MITTERFELS
Radfahrer stiehlt Diesel im Rucksack

Ein Radfahrer hat an einer Tankstelle in Mitterfels im Bayerischen Wald 17 Liter Diesel getankt und ohne zu zahlen das Weite gesucht. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Mitarbeiterin verblüfft festgestellt, dass an einer Zapfsäule für gut 25 Euro getankt worden war – „aber da war kein Fahrzeug weit und breit“. Erst die Videoaufzeichnung brachte Aufklärung: Der Dieb hatte den Sprit in einen großen Rucksack getankt und sich dann mit einem Fahrrad aus dem Staub gemacht. »mehr
    
    
Wasserrohrbruch in München

MÜNCHEN
Millionenschaden nach Wasserrohrbruch

Nach einem Wasserrohrbruch ist am Montagmorgen eine Hauptverkehrsstraße im Münchner Zentrum überflutet worden. „Da hat es eine 400-Millimeter-Leitung zerrissen. Das Wasser stand in den Geschäftsräumen und Wohnungen im Erdgeschoss bis zu 40 Zentimeter hoch“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. »mehr
    
    

 
(1)
MÜNCHEN/WÜRZBURG
CSU und SPD streiten über GBW-Wohnungen

Zwischen der schwarz-gelben Staatsregierung und der Opposition tobt ein erbitterter Streit über den Verkauf der 33 000 Wohnungen von Bayerns größter Wohnungsgesellschaft GBW. »mehr
    
    
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt

MÜNCHEN
Dobrindt will Linke verbieten lassen

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat für seine Forderung nach einem Verbotsverfahren gegen die Linkspartei Kritik aus nahezu allen Bundestagsparteien zu hören bekommen. »mehr
    
    

WÜRZBURG/WIESENTHEID
Blutproben für die Forschung

„Blut ist ein ganz besonderer Saft“, hieß es bereits bei Goethe. Am Würzburger Universitätsklinikum wird jener Saft künftig eine noch wichtigere Rolle für die Forschung spielen. Dort entsteht momentan eine von fünf nationalen Biomaterial- und Datenbanken, die eine verbesserte Früherkennung schwerer Krankheiten ermöglichen soll. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Bayern, die anderen vier sitzen in Heidelberg, Aachen, Berlin und Kiel. In einer bundesweit einmaligen Kooperation arbeitet die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank der Würzburger Uniklinik (IBDW) in Zukunft eng mit der Biobank des Blutspendedienstes (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes zusammen. »mehr
    
    

Artikel vom 29. Januar 2012

    
    
Ottfried Fischer

AACHEN
Orden wider den tierischen Ernst für Otti Fischer

Respekt für Ritter Fischer, Spott für den kneifenden Laudator Karl-Theodor zu Guttenberg: Der Kabarettist Ottfried Fischer hat für Humor und Menschlichkeit den Orden wider den tierischen Ernst erhalten. »mehr
    
    

 (3) MÜNCHEN
Amtsdeutsch mal ganz verständlich

Deutsche Sprache – schwere Sprache: Darunter leiden ganz besonders Menschen mit Behinderung. Nicht selten scheitern sie am Behördendeutsch, wenn sie nur einen Antrag ausfüllen sollen. Als erster der sieben bayerischen Bezirke hat die in München ansässige Bezirksverwaltung von Oberbayern nun eine Broschüre in absolut leicht verständlicher Sprache aufgelegt. Die Sprache im Heft „Mobilitäts-Hilfe: Geld für den Behinderten-Fahr-Dienst“ verstehen künftig alle. Davon jedenfalls sind die Herausgeber überzeugt. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Ude attackiert Horst Seehofer

Die bayerische SPD und ihr Spitzenkandidat Christian Ude gehen in der Diskussion um die Zukunft der 33 000 GBW-Wohnungen (wir berichteten) auf Konfrontationskurs zur Staatsregierung. »mehr
    
    
Motorradfahrer trotzten der Kälte

THURMANSBANG
Motorradfahrer trotzten der Kälte

Mit einem Motorrad-Gespann fahren Teilnehmer auf dem Gelände des „Elefantentreffens“ im niederbayerischen Thurmansbang: 4000 Motorradfahrer aus ganz Europa trotzten am Wochenende beim 56. »mehr
    
    

Artikel vom 27. Januar 2012

    
    
Kostbarer Teppich

Augsburg (dpa)
Kein Schadenersatz für Millionen-Teppich

Im Streit um den angeblich teuersten Teppich der Welt muss ein Augsburger Auktionator keinen Schadenersatz zahlen. Die 2. Zivilkammer des Landgerichts Augsburg wies die Klage der früheren Besitzerin ab. »mehr
    
    
US-Soldatinnen in Grafenwöhr

Grafenwöhr/Baumholder/Washington (dpa)
US-Abzug aus Bayern und Rheinland-Pfalz absehbar

Der Truppenabbau der US-Armee in Europa trifft wohl Bayern und Rheinland-Pfalz: Der Abzug der Brigaden aus Grafenwöhr und Baumholder scheint beschlossene Sache zu sein. »mehr
    
    

WEIDEN/FLOSSENBÜRG
Landtag gedenkt der Opfer des Holocaust

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages haben der Bayerische Landtag und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Freitag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In einem Gymnasium im oberpfälzischen Weiden erinnerte Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) an die Schrecken der Naziherrschaft. „Das jährliche Begehen gibt unserer gemeinsamen Erinnerung einen Rahmen“, sagte sie. Die Erinnerungsarbeit der Schüler halte das Gedenken lebendig. Die Jungen und Mädchen hatten sich in Projekten mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. »mehr
    
    

 (3) MÜNCHEN
SPD: Seehofer riskiert Altersvorsorge für Beamte

Schulden tilgen oder Geld für vorhersehbare Milliardenbelastungen ansparen? Das ist die Frage, die Regierungsmehrheit und Opposition im Landtag derzeit gleichermaßen beschäftigt. »mehr
    
    

Artikel vom 26. Januar 2012

    
    

 
(1)
HASSFURT/KITZINGEN/WÜRZBURG
Positiver Trend bei Organspende

Laut Statistik der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), spendeten im vergangenen Jahr 1200 Menschen nach ihrem Tod Organe, 7,4 Prozent weniger als 2010 (wir berichteten). In Bayern sehen die Zahlen erfreulicher aus, sagt Dr. Thomas Breidenbach. Der geschäftsführende DSO-Arzt für Bayern spricht auch in einem anderen Punkt von einem sehr positiven Ergebnis. „Die Kontakte der Krankenhäuser zur DSO sind bayernweit um 15 Prozent gestiegen“, so Breidenbach. Das heißt, die einzelnen Häuser haben mehr potenzielle Organspender, also Patienten mit schweren Hirnschädigungen, an die Stiftung gemeldet als im Vorjahr. Sie sind dazu gesetzlich verpflichtet. »mehr
    
    

Artikel vom 27. Januar 2012

    
    
Auch im Innern alles aus Eis und Schnee

MITTERFIRMIANSREUT
Weißes Wunder: Die Schneekirche in Mitterfirmiansreut

In der kleinen Gemeinde Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald steht in diesem Winter eine Kirche nur aus Schnee. Die Einheimischen erinnern damit an eine Protestaktion ihrer Vorfahren. »mehr
    
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