Bayern

    
    

MÜNCHEN
Seehofers tickende Zeitbombe

Es ist ja nicht so, dass CSU-Chef Horst Seehofer nicht schon im Oktober 2008 gewusst hätte, auf welches Risiko er sich einlässt, wenn er Christine Haderthauer in sein Kabinett holt. „Mit dieser Frau“, so soll er im kleinen Kreis gesagt haben, „kann jeden Tag eine Bombe hochgehen“. »mehr
    
    
Haderthauer

 (9) München (dpa)
Haderthauer kämpft ums politische Überleben

Die Münchner Staatsanwaltschaft will ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts gegen Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer einleiten. »mehr
    
    

Artikel vom 29. Juli 2014

    
    

INGOLSTADT
Affäre um Modellbaufirma

Strafanzeige und Strafantrag, die der Nürnberger Anwalt Malte Magold am 2. Mai bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt gegen unbekannt stellte – und die diese an die Staatsanwaltschaft München II weiterleitete – umfassen rund 200 Seiten. Es gehe um Betrug und arglistige Täuschung. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Haderthauer unter Betrugsverdacht

Noch vergangene Woche wiegelte Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) ab und wies alle Vorwürfe zurück. Seit gestern steht fest, dass die Staatsanwaltschaft jetzt Ernst macht und im Zusammenhang mit der Modellbau-Affäre nicht nur gegen ihren Mann, sondern auch gegen die Ministerin strafrechtliche Ermittlungen einleiten will. Haderthauer droht die Aufhebung ihrer Immunität als Abgeordnete. Es geht um den Vorwurf des Betrugs und der Steuerhinterziehung. Eine entsprechende Mitteilung der Staatsanwaltschaft München II ging nach Informationen dieser Zeitung im Landtag ein. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Ecclestone hofft auf Prozess-Ende

Bernie Ecclestone darf auf ein vorzeitiges Ende seines monatelangen Schmiergeld-Prozesses vor dem Münchner Landgericht hoffen. Die Verteidiger des 83 Jahre alten Formel-1-Chefs haben am Dienstag überraschend die Einstellung des Verfahrens beantragt und angeboten, dass Ecclestone 25 Millionen Euro an die BayernLB als Ausgleich zahlen könnte. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich offen für das Anliegen. Man könne sich „grundsätzlich mit einem solchen Angebot anfreunden“, wie ein Sitzungsvertreter nach der Erklärung der Anwälte sagte. »mehr
    
    

Artikel vom 28. Juli 2014

    
    

REGENSBURG
Mollath-Anwälte müssen bleiben

An Eigenwilligkeit steht der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate seinem Mandanten Gustl Mollath kaum nach. Nachdem sich das Zerwürfnis zwischen Verteidiger und Mandant immer weiter vertieft, wollten Strate und sein Kollege Johannes Rauwald am Montag aufgeben. Doch das Gericht entließ sie nicht aus der Verantwortung. »mehr
    
    

 (2) BURGHAUSEN
Auf Beine gezielt und Kopf getroffen

Der Polizist zielt auf die Beine, trifft aber den Hinterkopf des Mannes – diese Version des tödlichen Schusses bei einer Festnahme in Burghausen steht drei Tage nach der missglückten Aktion im Raum. »mehr
    
    

Kurz & bündig: Lebenslang für Ehemann wegen Mordes

Weil er aus Eifersucht seine Ehefrau mit dem Auto totgefahren hat, ist ein 38 Jahre alter Mann zu lebenslanger Haft verurteilt worden. »mehr
    
    
Prozess Gustl Mollath

 
(1)
REGENSBURG
Mollath: Gericht verweigert die Entlassung der Verteidiger

Nach dem Eklat um die Verteidigungsstrategie wollten die Verteidiger aufgeben - aber das Gericht war anderer Meinung. »mehr
    
    
Prozess Gustl Mollath

REGENSBURG
Eklat im Mollath-Prozess: Verteidiger wollen nicht mehr

Die Eigenwilligkeit von Gustl Mollath hat zum Zerwürfnis mit seinen Verteidigern geführt. Sie wollen am Landgericht Regensburg das Mandat endgültig niederlegen. »mehr
    
    
Bayern vor Ferienbeginn

 (2) MÜNCHEN
30 000 Schüler bleiben voraussichtlich sitzen

Der Ferienbeginn könnte so schön sein, wären da nicht die Zeugnisse. Wir verraten Ihnen, wie Sie richtig reagieren. »mehr
    
    

Artikel vom 27. Juli 2014

    
    

BAD REICHENHALL
Raubmord: Verdächtiger bestreitet Tat

Nach dem aufsehenerregenden Raubmord von Bad Reichenhall sitzt ein 21-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Mann bestreite weiterhin die Vorwürfe, berichtete ein Polizeisprecher am Sonntag. „Es gibt keine neue Entwicklung.“ Der 21-Jährige war nach Veröffentlichung eines Phantombildes des Täters ins Visier der Ermittler geraten. Am Freitagabend wurde Haftbefehl erlassen. Die Ähnlichkeit mit dem Bild, das nach den Angaben des überlebenden zweiten Opfers des Räubers entstand, ist laut Polizei verblüffend. Mehrere Anrufer hatten sich bei den Ermittlern gemeldet, weil sie in dem 21-Jährigen den Mann vom Phantombild erkannt zu haben glaubten. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Unterrichtsausfall in Bayern

An Bayerns Gymnasien wurden im Schuljahr 2012/2013 fast neun Prozent der Lehrerstunden nicht planmäßig gehalten, an Bayerns Realschulen waren es sogar zehn Prozent. Darauf weist der oberfränkische SPD-Abgeordnete Klaus Adelt hin. Der Landtagsneuling aus Hof hat die Bayerische Staatsregierung im März aufgefordert, eine Tabelle über den Unterrichtsausfall an Bayerns Schulen zu erstellen; die Antwort aus dem Kultusministerium hat Adelt jetzt erhalten. Wie aus der Tabelle des Ministeriums ersichtlich ist, liegt der Prozentsatz der nicht planmäßig gehaltenen Stunden bei Grundschulen (5,6 Prozent) und bei Mittelschulen (7,6 Prozent) niedriger. Aus der Tabelle weiterhin ersichtlich ist, dass der Prozentanteil der nicht planmäßig gehaltenen Lehrerstunden zumindest bei Gymnasien und Realschulen von 2011 bis 2013 gestiegen ist. »mehr
    
    

 (8) MÜNCHEN/WÜRZBURG
Lehrer auf der Warteliste

Streit um Lehrerstellen: Wieder einmal sorgen die Einstellungszahlen von Lehrern in Bayern für Unmut. Wir werfen einen Blick hinter die Statistik. »mehr
    
    

Standpunkt: Das Kultusministerium muss aufwachen!

Während die Kritik rund um das Thema Lehrerstellen nicht abreißt, tut man im Kultusministerium so, als sei alles in Ordnung. Vielleicht glaubt man das dort tatsächlich – die bayerischen Klassenzimmer sind in den Münchner Amtsstuben eben ganz weit weg. »mehr
    
    

Artikel vom 25. Juli 2014

    
    

BURGHAUSEN
Polizist erschießt Gesuchten

Die Polizei hat im oberbayerischen Burghausen einen mutmaßlichen Verbrecher erschossen. Zwei Beamte hätten den 33-Jährigen am Freitagabend gegen 18 Uhr auf einer Straße mitten in einem Wohnviertel festnehmen wollen. Der aus Burghausen stammende Mann sei wegen eines Verbrechens mit Haftbefehl gesucht worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. »mehr
    
    

AUGSBURG
Verwandtenaffäre: Georg Schmid angeklagt

Der frühere CSU-Fraktionschef Georg Schmid muss sich wegen seiner Verstrickungen in die Verwandtenaffäre des Landtags vor Gericht verantworten. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat Anklage zum Amtsgericht Augsburg gegen den 61-Jährigen erhoben. Angeklagt ist auch Schmids Ehefrau Gertrud, 60. Der Strafprozess könnte noch in diesem Jahr stattfinden. »mehr
    
    

Artikel vom 24. Juli 2014

    
    

 (3) REGENSBURG
Gutachter schickte Mollath ohne Gespräch in die Psychiatrie

Gustl Mollath wurde 2006 in die Psychiatrie eingewiesen, ohne mit dem verantwortlichen Gutachter richtig gesprochen zu haben. Im Wesentlichen hätten sein Stellvertreter und seine Mitarbeiter mit Gustl Mollath Kontakt gehabt und Dokumentationen geschrieben, sagte der Chefarzt der Forensik des Bezirkskrankenhauses Bayreuth, Klaus Leipziger, vor dem Landgericht Regensburg. Leipziger hatte 2006 ein Gutachten über Mollath abgegeben, ihm wahnhafte Störungen attestiert und ihn als gefährlich eingestuft. Erst nach sieben Jahren war er entlassen worden. »mehr
    
    

MÜNCHEN
„Notwendigkeit der Gleichstromtrasse unbestritten“

Nach monatelangem Hickhack wird immer wahrscheinlicher, dass die umstrittene Gleichstromtrasse quer durch Bayern kommt, aber anders verlaufen wird als geplant. Es werde von keinem bestritten, „dass es einer Stromtrasse bedarf“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) nach einem Treffen mit seinem bayerischen Amtskollegen Horst Seehofer (CSU). Es gebe aber eine „klare Tendenz“ für einen anderen Verlauf. Nach bisheriger Planung soll die Trasse in Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt beginnen und in Meitingen bei Augsburg enden. »mehr
    
    

 
(1)
MÜNCHEN
Eine Ministerin bringt sich in Bedrängnis

Zu den politikhandwerklichen Weisheiten, über die CSU-Chef Horst Seehofer gerne ausgiebig in kleiner Runde doziert, gehört auch folgende Erkenntnis: Die meisten Spitzenpolitiker stürzen nicht über eine Verfehlung im Amt oder einen privaten Fehltritt. Meist ist es ein „Sekundärfehler“, der ihnen am Ende das politische Genick bricht – also ein völlig aus dem Ruder laufendes Krisenmanagement, das aus einem eher kleinen Problem erst eine große Tragödie macht. »mehr
    
    

Artikel vom 23. Juli 2014

    
    

MÜNCHEN
Bayern verbietet Neonazi-Netzwerk

Das bayerische Innenministerium hat am Mittwoch das rechtsextreme „Freie Netz Süd“ (FNS) verboten. Der Zusammenschluss von 20 Gruppen mit etwa 150 bekannten Rechtsextremen hat einen Schwerpunkt in Franken: Bei Demonstrationen zum 1. Mai 2010 in Schweinfurt und 2012 in Würzburg sowie einer Propagandaveranstaltung 2011 in Roden-Ansbach (Lkr. Main-Spessart) war das FNS als Mitorganisator aufgetreten. »mehr
    
    

BERLIN
Landeplätze für Hubschrauber

Hubschrauber sollen in Deutschland trotz neuer EU-Vorgaben weiter direkt an Kliniken landen können. Rund 1600 dafür genutzte Flächen sollen als „Landestellen von öffentlichem Interesse“ ausgewiesen werden, wie das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. »mehr
    
    

REGENSBURG
Mollaths Verteidiger legen Mandat nieder

Völlig überraschend haben Rechtsanwalt Gerhard Strate und sein Kollege Johannes Rauwald das Mandat für den prominenten Angeklagten Gustl Mollath niedergelegt: Offensichtlich gibt es gravierende Meinungsverschiedenheiten zwischen Mollath und Anwalt Strate, der für den eigenwilligen Nürnberger die Wiederaufnahme seines Verfahrens durchgeboxt hatte. Dies hatte sich bereits am ersten Prozesstag angedeutet und soll sich inzwischen vertieft haben. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Seehofer stellt sich hinter Haderthauer

Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich nach nur kurzer Prüfung 100-prozentig hinter seine Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (beide CSU) gestellt. Er wies den Vorwurf zurück, sie habe Ressourcen der Regierungszentrale unberechtigterweise zur Klärung privater Angelegenheiten genutzt. „Ministerin Haderthauer führt ihr Amt völlig korrekt. Sie hat mein volles Vertrauen“, betonte Seehofer am Mittwoch in einer schriftlichen Mitteilung. Eine von der CSU-Politikerin abgegebene Erklärung zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit früheren Modellauto-Geschäften des Ehepaars Haderthauer bezeichnete er als „voll überzeugend“. Seehofer ging sogar noch weiter: „Ich werde auch künftig entschieden allen Aktionen entgegentreten, die das erkennbare Ziel verfolgen, Personen herabzusetzen oder sie politisch zu vernichten“, sagte er. »mehr
    
    

Artikel vom 22. Juli 2014

    
    
Uli Hoeneß

 (11) LANDSBERG/BERG
Uli Hoeneß tauscht Knast gegen Privatklinik

Für einen Eingriff am Herzen wird der Ex-Bayern-Präsident an den Starnberger See verlegt. »mehr
    
    

Standpunkt: Enttäuschender Dialog

So sehr es sich Bayerns Schulminister Ludwig Spaenle in der Debatte um die Zukunft des Gymnasiums auch wünschen mag: Um die Beantwortung der Grundsatzfrage, ob der Weg zum Abitur künftig in der Regel acht oder neun Jahre dauern soll, kann er sich nicht mehr lange drücken. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Gericht lehnt neue Anwälte für Zschäpe ab

Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, muss ihre drei bisherigen Anwälte behalten. Das Münchner Oberlandesgericht (OLG) hat ihren Wunsch nach neuen Verteidigern abgelehnt, wie der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Dienstagnachmittag zu Beginn der Hauptverhandlung bekannt gab. »mehr
    

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