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Bayern

    
    

kurz & bündig: ZDF dreht Doku-Drama über Uli Hoeneß

Aufstieg und Fall von Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß (63) werden im Spätsommer als Doku-Drama im ZDF zu sehen sein. Unter dem Arbeitstitel „Uli Hoeneß – Der Patriarch“ haben in Berlin jetzt die Dreharbeiten begonnen, wie das ZDF mitteilte. Thomas Thieme (66, „Der Mann aus der Pfalz“) spielt den früheren Fußballstar. Mit szenischen Passagen, Archivaufnahmen und Interviews zeichnet der Film in 90 Minuten den Weg des Spielers und Managers nach, der wegen Steuerhinterziehung im Juni 2014 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Hoeneß ist seit fünf Monaten Freigänger. Tagsüber arbeitet er in der Jugendabteilung von Bayern München. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Mindestlohn ärgert die Bauern

Die Landwirte beklagen wenige Wochen nach Beginn der Erntesaison bürokratische Vorschriften bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes. „Die Bürokratie wächst den Bauern über den Kopf“, sagt Theo Däxl vom Bayerischen Bauernverband. Die Umsetzung sei „mit einem Riesenaufwand“ verbunden. »mehr
    
    

GARMISCH-PARTENKIRCHEN
Ausnahmezustand rund um Elmau

Die Polizei wappnet sich für gewaltbereite Gegner des G7-Gipfels in Elmau. Im Extremfall sei mit einer vierstelligen Zahl von Störern zu rechnen, sagte der Münchner Polizeivize Robert Kopp am Freitag in Garmisch-Partenkirchen. Er gehe aber davon aus, dass die allermeisten Demonstranten friedlich ihren Protest ausdrücken. Nach den Krawallen in Frankfurt zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank gibt es Sorgen, dass Globalisierungsgegner beim G7-Gipfel randalieren könnten. »mehr
    
    

Artikel vom 28. Mai 2015

    
    

kurz & bündig: BKA überprüft 10 000 Menschen vor dem G7-Gipfel

Das Bundeskriminalamt überprüft vor dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau voraussichtlich rund 10 000 Menschen. Dabei handelt es sich um alle Dienstleister, Organisatoren und Pressevertreter, die sich für den Zutritt zu einem der Sicherheitsbereiche rund um den Gipfel akkreditiert haben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Münchner Grünen-Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek hervor. Die Daten gehen auch an das Bundesamt für Verfassungsschutz und das bayerische Landeskriminalamt „zum Abgleich in dortigen Dateien“. »mehr
    
    
Luchs

 (3) CHAM
Naturschützer: Luchs-Tötungen sind schwerwiegende Straftaten

Tierökologe Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz, fordert Konsequenzen für die Tötung von mehreren Luchsen im Bayerischen Wald. »mehr
    
    
Regensburger Altbischof Müller wird begesetzt

REGENSBURG
Altbischof Manfred Müller beigesetzt

20 Jahre lang war er der Oberhirte des Bistums Regensburg - am Donnerstag nahmen die Gläubigen Abschied vom verstorbenen Altbischof Manfred Müller. »mehr
    
    

Artikel vom 27. Mai 2015

    
    

MÜNCHEN
Streit um Flughafen Memmingen

Vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof streiten seit Mittwoch der Bund Naturschutz sowie zwei Gemeinden und mehrere Anwohner gegen die geplante Erweiterung des Allgäu Airports. Auf dem ehemaligen Militärflughafen Memmingen sollen die Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter verbreitert und die Betriebszeit um eine Stunde bis 23 Uhr verlängert werden. »mehr
    
    

kurz & bündig: Nachbar stört sich an nackten Saunagästen

Weil er sich vom Anblick nackter Saunabesucher belästigt fühlte, hat der Nachbar eines Hotels im Bad Hindelanger Ortsteil Oberjoch im Allgäu geklagt. Der Saunabereich des Hotels befindet sich nämlich direkt neben der Ferienwohnung des nordrhein-westfälischen Unternehmers. Dieser beklagte außerdem, dass die vom Landratsamt erteilte Baugenehmigung für das Hotel in vielen Bereichen nicht eingehalten worden sei. Nun ging es für beide Parteien vor das Augsburger Verwaltungsgericht. Das Ergebnis: Der Saunabereich muss visuell besser abgeschirmt werden. Dafür sollen eine blickdichte Hecke und ein zusätzlicher Baum gepflanzt werden. Außerdem muss ein Abluftturm des Hotels versetzt werden. »mehr
    
    

ELMAU
Wie teuer wird der Gipfel wirklich?

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die vom Bund der Steuerzahler genannten G7-Kosten von 360 Millionen als „unverantwortliche Stimmungsmache“ kritisiert. Es handele sich um Fantasiezahlen, die jeglicher seriösen Grundlage entbehrten, sagte Herrmann am Mittwoch. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, Rolf von Hohenhau, hatte im ARD-Magazin „Fakt“ von 360 Millionen Euro gesprochen und als Grundlage Berechnungen des Bundes über einen längeren Zeitraum hin genannt. Die Bayerische Staatsregierung ging bislang offiziell von Kosten von rund 130 Millionen Euro aus. Eine Grundlage für die höheren Berechnungen sind Personal- und Überstundenkosten für Tausende Polizisten. Herrmann verwies darauf, dass die im Rahmen der Gipfelvorbereitungen angeschaffte Ausstattung wie etwa die Informations- und Kommunikationstechnik weiter Verwendung finden wird. »mehr
    
    
Wo stecken Nürnbergs Präriehunde?

NÜRNBERG
Wo stecken Nürnbergs Präriehunde?

Noch im vergangenen Herbst hatten die verspielten Nager das Zoo-Publikum begeistert, seitdem fehlt von den Tieren jede Spur: Der Nürnberger Tiergarten vermisst seine Präriehunde-Kolonie. »mehr
    
    
G7-Gegner

MÜNCHEN
G7-Treffen in Elmau: Das sind die Gipfel-Gegner

Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsnationen naht. Und damit eine Welle des Protests. Aber: Die Gruppe der G7-Gegner ist keineswegs homogen. »mehr
    
    

Artikel vom 26. Mai 2015

    
    

ARNSTORF
Tiefe Betroffenheit in Arnstorf

Die Brandkatastrophe mit sechs Toten in einem Gästehaus am Alpenrand hält den kleinen niederbayerischen Ort Arnstorf, aus dem die Opfer stammen, auch Tage nach dem Unglück in tiefer Trauer gefangen. In einem ökumenischen Gottesdienst in der Arnstorfer Pfarrkirche Sankt Georg solle am 15. Juni der Opfer des Brandkatastrophe von Schneizlreuth gedacht werden, teilte das Bistum am Dienstag mit. Den Gottesdienst will der Passauer Bischof Stefan Oster leiten. Bei den Toten, Männern zwischen 30 und 40 Jahren, handelt es sich um Mitarbeiter der Lindner Group in Arnstorf. Die Opfer starben laut Obduktionsergebnis an Rauchvergiftungen. »mehr
    
    

ELMAU
Grenzkontrollen vor G7-Gipfel

Knapp zwei Wochen vor dem G7-Gipfel in Elmau wird seit Dienstag an den deutschen Grenzen wieder kontrolliert. Das Schengen-Abkommen zum Wegfall der Kontrollen ist bis 15. Juni teilweise ausgesetzt, wie die Bundespolizei am Dienstag in München mitteilte. Es werde nicht durchgängig, sondern abhängig von der Lage kontrolliert. »mehr
    
    

kurz & bündig: Lamm Rosi nach Ausflug in Bordell zurück im Tiergarten

Im Nürnberger Tiergarten freut man sich über die Rückkehr eines verlorenen Schafes: Das vier Wochen alte Lamm Rosi ist wieder da. Das junge Schaf war vergangene Woche bei einer Razzia in einem Münchner Bordell entdeckt worden. Jetzt müsse es noch 30 Tage in Quarantäne bleiben, dann dürfe Rosi wieder zu ihren Spielkameraden im Kinderzoo zurückkehren, teilte die Stadt Nürnberg am Dienstag mit. Das Lamm sei während seines Ausflugs in das Rotlichtmilieu „ordentlich versorgt worden und sei normal entwickelt“, stellte der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau fest. Rosi war vermutlich am 11. Mai aus dem Zoo verschwunden. Die genauen Umstände sind unklar. »mehr
    
    
Polizei rettet Lamm aus Bordell

NÜRNBERG
Lamm Rosi nach Ausflug in Bordell zurück im Zoo

Rosi ist wieder bei ihren Spielkameraden: Aus ungeklärten Umständen war das Lamm aus dem Zoo verschwunden und in einem Bordell entdeckt worden. »mehr
    
    

Artikel vom 25. Mai 2015

    
    

MÜNCHEN
Gerd Käfer ist tot

Der Münchner Feinkosthändler und ehemalige Wiesn-Wirt Gerd Käfer ist tot. Der 82-Jährige erlag am Samstag einem lange andauernden Krebsleiden. Käfer starb im Beisein seiner Ehefrau Uschi Ackermann und seines Sohnes in seiner Wohnung. Er soll am Münchner Ostfriedhof beigesetzt werden. Der Gastronom galt als Münchner Original, zu seinen Gästen zählten neben zahlreichen Stars auch Politiker und Mitglieder von Königshäusern. »mehr
    
    

SCHNEIZLREUTH
Sechs Menschen starben bei Hotelbrand

Sie wollten einen Tag lang Rafting betreiben und Kanufahren gehen, um kurz dem Alltag im Betrieb zu entfliehen. Doch dann kommt alles anders: Sechs Menschen sterben in den Flammen eines Großbrandes am Alpenrand, sieben weitere werden schwer verletzt. Sie alle sind Mitarbeiter einer Firma aus Niederbayern, die dort in Schneizlreuth im Berchtesgadener Land gemeinsam ein schönes Wochenende verbringen wollen. Doch statt Sport und Spiel wartet auf sie eine Tragödie. Es ist das folgenschwerste Brandunglück in Bayern seit 1986. »mehr
    
    

AUGSBURG/DINKELSBÜHL
Neuer Umgang mit Vertreibung?

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sieht in Tschechien einen neuen Umgang mit der Vertreibung der Sudetendeutschen vor 70 Jahren. Immer mehr Politiker setzten sich damit auseinander, sagte der CSU-Chef am Sonntag beim traditionellen Pfingsttreffen der Sudetendeutschen in Augsburg. „Dieser Prozess ist unumkehrbar“, betonte Seehofer. Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, der CSU-Politiker Bernd Posselt, sagte in Augsburg, er rechne nun mit ähnlichen Erklärungen in anderen Kommunen. »mehr
    
    

Artikel vom 22. Mai 2015

    
    

MÜNCHEN/KARLSRUHE
Zeugen für Wiesn-Attentat gesucht

Viele Zeugen hatten sich gemeldet. Und viele, so der Vorwurf von Opfervertretern, wurden nicht ernst genommen, nicht ausreichend gehört. Das soll nun anders werden. In einem Aufruf wenden sich Bundesanwaltschaft und Bayerisches Landeskriminalamt (LKA) an die Bevölkerung: „Wer war am 26. September 1980 auf der Münchner Theresienwiese und hat das Tatgeschehen beobachtet oder kann sonst Angaben zu dem Attentat machen?“ Der Aufruf liest sich, als wäre es gerade passiert. Aber das alles liegt fast 35 Jahre zurück. »mehr
    
    

kurz & bündig: Betrunkener Autofahrer geht freiwillig zur Polizei

Eigentlich wollte er auf dem Polizeirevier nur eine Auskunft – und war wenig später den Führerschein wegen Alkohol am Steuer los. Weil er Informationen zu einem Kleinunfall wollte, erschien ein 73-Jähriger bei der Polizeiinspektion Zwiesel (Niederbayern). Wie die Polizei am Freitag mitteilte, roch der Mann stark nach Alkohol. Ein freiwilliger Test ergab 1,1 Promille. Der Betrunkene musste sofort Führerschein und Autoschlüssel abgeben und kassierte eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. »mehr
    
    
Weißblaue Löwenparade

MÜNCHEN
Weißblaue Löwenparade

In der Münchner Residenz sind die Löwen los. In den bayerischen Landesfarben Weiß und Blau hat der Wertheimer Künstler Ottmar Hörl (rechts), Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 2000 kleine Skulpturen geschaffen, die bis 21. Juni als Installation im Kaiserhof zu sehen sind. »mehr
    
    

AUGSBURG/IRSEE
Bayerische Bezirke sind empört

Im Bayerischen Bezirkstag hat sich gewaltiger Ärger aufgestaut. Das Reizwort für Präsident Josef Mederer (CSU), der mit seinem kommunalen Spitzenverband die Interessen der sieben bayerischen Bezirke vertritt, heißt „Bundesteilhabegesetz“. Im Kern geht es darum, dass geistig, seelisch und körperlich behinderte Menschen wegen ihres Handicaps nicht per se zum Sozialfall werden sollen. »mehr
    
    

Artikel vom 21. Mai 2015

    
    

MÜNCHEN
Ministerium war im Bilde

Neue Merkwürdigkeiten im Fall Haderthauer: Der Ministerialbeamte Karl-Heinz Arians, von 2005 bis 2014 im Sozialministerium zuständig für den Maßregelvollzug, in dem die Haderthauer-Firma „Sapor-Modelltechnik“ von einem Mehrfach-Mörder teure Modellautos fertigen ließ, bestätigte im Untersuchungsausschuss des Landtags, dass das Ministerium bereits beim Amtsantritt Christine Haderthauers als Sozialministerin im Oktober 2008 über die ebenso problematische wie gewinnbringende Tätigkeit im Bilde war. »mehr
    
    

COBURG
Coburg bekommt Max-Brose-Straße

Trotz vieler Mahnungen und kritischer Stimmen benennt die Stadt Coburg eine Straße nach dem Unternehmer Max Brose (1884-1968). Eine Mehrheit von 26 zu 11 Stimmen im Stadtrat entschied sich am Donnerstag für die Max-Brose-Straße. »mehr
    
    
Max Brose

 (7) COBURG
Coburger Stadtrat ehrt Max Brose - trotz NS-Vergangenheit

Selten erregte eine Stadtrats-Sitzung in Coburg so viel Aufmerksamkeit. Jetzt entschied sich das Gremium für eine Max-Brose-Straße - obwohl der Namesgeber eine NS-Vergangenheit hat. »mehr
    
    

Artikel vom 20. Mai 2015

    
    

MÜNCHEN
Zwei Lehrer sind besser als einer

Die neue Präsidentin des größten bayerischen Lehrerverbandes BLLV, Simone Fleischmann, will in Bayern ein Zwei-Lehrer-Prinzip durchsetzen. Es gehe nicht darum, zusätzliche Stellen an allen Schulen gleichermaßen zu installieren oder für alle Klassen zwei Lehrer bereitzustellen, sagte Fleischmann am Mittwoch in München. Vielmehr müsse der Bedarf an jeder einzelnen Schule und in der einzelnen Klasse die Grundlage sein. Bei dem Modell, das in Niedersachsen schon praktiziert werde, gehe es um „multi-professionelle Teams“, erklärte Fleischmann. Die zweite Kraft müsse nicht in allen Fällen ein Lehrer sein. Förderlehrer, Logopäden, Therapeuten, Heilpädagogen und Psychologen könnten die nötigen Kompetenzen mitbringen. „Wir wollen kein Gießkannenprinzip für alle. Wir wollen etwas erarbeiten.“ »mehr
    
    
Seehofer begrüßt dänisches Kronprinzenpaar

MÜNCHEN
Seehofer begrüßt dänisches Kronprinzenpaar

Das dänische Kronprinzenpaar ist am Mittwoch zu einem offiziellen Besuch in München eingetroffen. »mehr
    
    

kurz & bündig: ADAC-Studie: Ablenkung wird als Unfallursache unterschätzt

Ablenkung am Steuer wird nach einer neuen ADAC-Studie als Unfallursache unterschätzt. Auch vermeintlich harmlose Handlungen wie Essen oder Trinken beeinträchtigen die Aufmerksamkeit von Autofahrern erheblich, warnte der ADAC-Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino am Mittwoch in München. 66 Probanden (mehr Männer als Frauen) hatten für die Studie eine gesicherte Teststrecke abgefahren. Sie waren dabei mit verschiedenen Aufgaben wie einem klingelnden Handy, einem schreienden Kind auf dem Rücksitz oder Trinken aus einer Flasche konfrontiert worden. Das Ergebnis: „Die Probanden überschätzten ihre Fahrfähigkeit – Männer mehr als Frauen“, sagte Chiellino. »mehr
    
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