aktualisiert: 29.08.2010 18:53 Uhr
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MÜNCHEN
Alternativen für Olympia
Münchner Bewerbung soll gesichert werden
(ddp) Mit einem weiteren Alternativ-Plan will die bayerische Staatsregierung offenbar die Münchner Olympia-Bewerbung 2018 sichern. Für die umkämpften Flächen in Garmisch-Partenkirchen gibt es einem Bericht des „Münchner Merkur“ zufolge eine Planungsvariante, die ohne zusätzliche Grundstücke von Privatleuten im Ort auskäme. Die Nutzung eines derzeit von US-Streitkräften genutzten Golfplatzes ist demnach optional, aber nicht zwingend Bestandteil der Planung.
Staatskanzleichef Siegfried Schneider hatte dem Bericht zufolge am Wochenende Details mit Grundstücksbesitzern in Garmisch beraten. Über die Nutzung des Golfplatzes werde weiter verhandelt. Er war wegen der Weigerung vieler Grundbesitzer, Flächen abzugeben, als „Plan B“ ins Spiel gekommen, um die Bewerbung nicht zu gefährden.
Falls der Golfplatz nicht genutzt werden kann, wollen die Olympia-Planer nicht auf zusätzliche Flächen von Privatleuten angewiesen sein – es griffe ein „Plan C“, heißt es. Auf den Flächen der Gemeinde am Eisstadion, wo laut bisheriger Planung das Medien-Dorf entstehen soll, würde dann das „Snow Village“ in verkleinerter Form angesiedelt. Das Medien-Dorf soll dann in weiten Teilen aus Garmisch heraus verlagert werden. Feriendorf und neues Hotel würden dann gestrichen.
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