publiziert: 05.08.2012 21:43 Uhr
aktualisiert: 05.08.2012 22:07 Uhr
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Feinstaub: Aufatmen in Bayern

Hohe Werte in Würzburg

Die Menschen in Bayern können aufatmen: Die Feinstaubbelastung nimmt, gemessen im Jahresmittel, dem Landesamt für Umwelt (LFU) zufolge seit Jahrzehnten ab. „Auch das Jahr 2011 zeichnet aus, dass wir an allen Messstellen die Jahresgrenzwerte unterschritten haben“, sagte der Präsident des Amtes, Claus Kumutat. Die Werte seien so gering wie nie zuvor gewesen. Modernere Autos und Heizungen seien der Hauptgrund für die positive Veränderung, so der 55-Jährige.

Die Europäische Union erlaubt einen Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. In Bayern wird an mehr als 50 Stellen die Konzentration von Feinstaub in der Luft gemessen. Die größten Feinstaub-Probleme haben – trotz der positiven Jahreswerte – die Städte Würzburg, Augsburg und München.

Was die Tageswerte betrifft, wurde in Würzburg der Grenzwert von höchstens 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Jahr 2011 an 36 Tagen überschritten. Kumutat vermutet als Grund dafür Inversionswetterlagen in der Stadt. Die Europäische Union erlaubt Überschreitungen an 35 Tagen im Jahr. Dennoch liegen übers Jahr gesehen alle bayerischen Städte unter dem EU-Jahresgrenzwert.

Für dieses Jahr sieht die Lage ganz gut aus. Von den unterfränkischen Messstellen meldet das LFU für die Zeit zwischen 1. Januar und 4. August dieses Jahres folgende Überschreitungen: 15-mal an der Messstelle Würzburg – Stadtring Süd, viermal Schweinfurt – Obertor, dreimal Aschaffenburg – Bussardweg und zweimal Würzburg – Kopfklinik.

lby
    
    

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Die neuesten Kommentare

dasistmirdochzuviel (165 Kommentare) am 06.08.2012 00:55

Naja

nur noch Würzburg gönnt sich eine Europaautobahn am Kesselhang die für die nötige Feinstaubhintergrundbelastung sorgt. Bald auch noch ein paar Meter tiefer so das der Treck erst recht im Kessel bleibt.
Nur Würzburg baut einen Stadtring der eine geniale Abkürzung-und Ausweichstrecke zwischen den Autobahnen ist. Quer durch den Kessel
Da kann man nicht mehr helfen. Bin gespannt, wenn den Würzburgern verboten wird ihre Wohnungen zu heizen.
Hauptsache der Verkehr fließt durch die Stadt. Gute Nacht!
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