publiziert: 27.01.2012 19:40 Uhr
aktualisiert: 27.01.2012 20:24 Uhr
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Landtag gedenkt der Opfer des Holocaust

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages haben der Bayerische Landtag und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Freitag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In einem Gymnasium im oberpfälzischen Weiden erinnerte Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) an die Schrecken der Naziherrschaft. „Das jährliche Begehen gibt unserer gemeinsamen Erinnerung einen Rahmen“, sagte sie. Die Erinnerungsarbeit der Schüler halte das Gedenken lebendig. Die Jungen und Mädchen hatten sich in Projekten mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt.

Trotz aller Schwierigkeiten sei sie zuversichtlich, dass der Auftrag zur Erinnerung über die Generationen hinweg weitergetragen werden könne, sagte Stamm. Erst kürzlich hätten die Neonazi-Morde schmerzlich bewusst gemacht, wie wichtig es sei, vor den ersten Anzeichen von Fremdenhass nicht die Augen zu verschließen. Im Anschluss an die Gedenkstunde wurden in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Kränze niedergelegt. Nach Angaben der Gedenkstätte Flossenbürg waren zwischen 1938 und 1945 etwa 84 000 Männer und 16 000 Frauen aus mehr als 30 Ländern in dem KZ und dessen Außenlagern inhaftiert. Um mit den Häftlingen Profit zu machen, hätten die Nazis diese gezwungen, im Steinbruch zu arbeiten.

lby
    
    

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