publiziert: 30.01.2012 13:54 Uhr
aktualisiert: 30.01.2012 14:50 Uhr
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MÜNCHEN
Millionenschaden nach Wasserrohrbruch
Genauer Grund unklar
Nach einem Wasserrohrbruch ist am Montagmorgen eine Hauptverkehrsstraße im Münchner Zentrum überflutet worden. „Da hat es eine 400-Millimeter-Leitung zerrissen. Das Wasser stand in den Geschäftsräumen und Wohnungen im Erdgeschoss bis zu 40 Zentimeter hoch“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
Mehr als 60 Feuerwehrleute waren in der Münchner Sonnenstraße zwischen Stachus und Sendlinger Tor im Einsatz und pumpten das Wasser bis zum Vormittag aus überfluteten Kellern, Tiefgaragen und Fahrstuhlschächten.
Betroffen war vor allem ein rund 200 Meter langer Wohn- und Geschäftskomplex. Gegen 1.30 Uhr hatte die Feuerwehr die Stadtwerke alarmiert. Zweieinhalb Stunden später konnte der Wasseraustritt gestoppt werden.
Bis dahin seien auf einer Länge von 400 Metern etwa fünf Millionen Liter aus der Leitung geflossen, teilten die Stadtwerke am Montag mit. Die Trinkwasserversorgung wurde über eine parallel verlaufende Leitung sichergestellt.
„Das Problem ist, dass ein Teil der Straße und des Gehwegs unterspült ist“, sagte Florian Hörhammer von der Feuerwehr München. Um ein Absacken der Fahrbahndecke zu verhindern, wurde der betroffene Teil aufgerissen und das Wasser abgepumpt.
Später soll der Untergrund wieder aufgefüllt und neu asphaltiert werden. „Die Maßnahmen dauern sicherlich noch bis Ende der Woche“, betonte Hörhammer.
Ein Teil der Sonnenstraße musste am Montag für Autos teilweise gesperrt werden. Lastwagen durften den Bereich gar nicht befahren.
Die Schadenshöhe schätzte die Feuerwehr auf mehrere Millionen Euro. Die Ursache ist nach Angaben der Stadtwerke noch unklar, ein Gutachter ermittelt am Einsatzort.
„Im Winter kommt es aufgrund der Kälte zwar immer wieder zu solchen Rohrbrüchen. Das muss hier aber nicht unbedingt der Fall gewesen sein“, sagte die Sprecherin der Stadtwerke, Bettina Hess. Es seien auch andere Ursachen wie Materialermüdung oder Untergrundbewegungen möglich.
Von den Wassermassen war auch ein Geschäft für Brautmoden an der Sonnenstraße betroffen. Dort stehen die meisten Kleider glücklicherweise auf Podesten. „Trotzdem sind ein paar Kleider am Saum verdreckt. Außerdem stand der Aufenthaltsraum unter Wasser“, berichtete eine Mitarbeiterin.
Mehr als 60 Feuerwehrleute waren in der Münchner Sonnenstraße zwischen Stachus und Sendlinger Tor im Einsatz und pumpten das Wasser bis zum Vormittag aus überfluteten Kellern, Tiefgaragen und Fahrstuhlschächten.
Betroffen war vor allem ein rund 200 Meter langer Wohn- und Geschäftskomplex. Gegen 1.30 Uhr hatte die Feuerwehr die Stadtwerke alarmiert. Zweieinhalb Stunden später konnte der Wasseraustritt gestoppt werden.
Bis dahin seien auf einer Länge von 400 Metern etwa fünf Millionen Liter aus der Leitung geflossen, teilten die Stadtwerke am Montag mit. Die Trinkwasserversorgung wurde über eine parallel verlaufende Leitung sichergestellt.
„Das Problem ist, dass ein Teil der Straße und des Gehwegs unterspült ist“, sagte Florian Hörhammer von der Feuerwehr München. Um ein Absacken der Fahrbahndecke zu verhindern, wurde der betroffene Teil aufgerissen und das Wasser abgepumpt.
Später soll der Untergrund wieder aufgefüllt und neu asphaltiert werden. „Die Maßnahmen dauern sicherlich noch bis Ende der Woche“, betonte Hörhammer.
Ein Teil der Sonnenstraße musste am Montag für Autos teilweise gesperrt werden. Lastwagen durften den Bereich gar nicht befahren.
Die Schadenshöhe schätzte die Feuerwehr auf mehrere Millionen Euro. Die Ursache ist nach Angaben der Stadtwerke noch unklar, ein Gutachter ermittelt am Einsatzort.
„Im Winter kommt es aufgrund der Kälte zwar immer wieder zu solchen Rohrbrüchen. Das muss hier aber nicht unbedingt der Fall gewesen sein“, sagte die Sprecherin der Stadtwerke, Bettina Hess. Es seien auch andere Ursachen wie Materialermüdung oder Untergrundbewegungen möglich.
Von den Wassermassen war auch ein Geschäft für Brautmoden an der Sonnenstraße betroffen. Dort stehen die meisten Kleider glücklicherweise auf Podesten. „Trotzdem sind ein paar Kleider am Saum verdreckt. Außerdem stand der Aufenthaltsraum unter Wasser“, berichtete eine Mitarbeiterin.
dpa
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