publiziert: 31.01.2012 18:53 Uhr
aktualisiert: 31.01.2012 19:14 Uhr
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Moore als CO2-Speicher schützen

Moore als Klimaschützer: Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat dazu aufgerufen, die Feuchtgebiete im Freistaat als wichtige CO2-Speicher zu erhalten. „Pro Hektar binden Moore im Mittel 700 Tonnen Kohlenstoff. Moore sind damit die größten terrestrischen Kohlenstoffspeicher“, teilte LfU-Präsident Claus Kumutat in Augsburg anlässlich des Welttages der Feuchtgebiete am 2. Februar mit.

Durch gezielte Renaturierungen könnten Bayerns Moorflächen jährlich bis zu fünf Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) binden. Mit einer Moorfläche von rund 200 000 Hektar zählt Bayern zu den moorreichsten Ländern in Deutschland. Die Moore nehmen 2,8 Prozent der Landesfläche ein. Trockneten Moore aus, setzen sie große Mengen an CO2 und Lachgas frei, das noch klimaschädlicher sei als Kohlendioxid.

lby
    
    

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