aktualisiert: 03.07.2009 19:09 Uhr
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MÜNCHEN
SPD will eine „Offensive“ für Franken
Forderungskatalog an die Staatsregierung
(rys) Die SPD im Landtag fordert von der Staatsregierung eine „Franken-Offensive“ in der bayerischen Landespolitik: „Damit Franken im Wettbewerb der Regionen bestehen kann, braucht es spezielle Maßnahmen“, erklärte die mittelfränkische SPD-Abgeordnete Helga Schmitt-Bussinger.
Aus Anlass des „Franken-Tages“ präsentierten die 14 fränkischen Genossen im Landtag deshalb gemeinsam einen zehn Punkte umfassenden Forderungskatalog für Franken. Darin geht es neben Verbesserungen bei Verkehrsanbindung, Arbeitsplätzen oder Bildungseinrichtungen auch um die Stärkung der fränkischen Kultur. So soll die Rückgabe fränkischer „Beutekunst“ spätestens im Herbst im Landtag wieder auf die Tagesordnung. Ob Herzogschwert, Dürers „Vier Apostel“ oder der Bamberger Domschatz: „Wir bleiben da dran“, verspricht der Bayreuther SPD-MdL Christoph Rabenstein.
Zudem müsse die Geschichte und Kultur Frankens in Bayerns Schulen endlich berücksichtigt werden, fordert Schmitt-Bussinger. Auch ein eigenes Museum für fränkische Geschichte fordert die SPD. Man trage der Staatsregierung die fränkischen Forderungen „mit Selbstbewusstsein, ohne Jammern, aber mit einer klaren Erwartungshaltung“ vor, betont der Würzburger SPD-MdL Volkmar Halbleib.
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