aktualisiert: 08.02.2012 18:59 Uhr
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kurz & bündig: Polizist rettet Kleinkind nach Sturz in Altmühl das Leben
Eine Passantin und ein Polizist haben einem kleinen Mädchen nach dessen Sturz in die Altmühl das Leben gerettet. Die Zweieinhalbjährige war in Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) in das eiskalte Wasser gefallen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Mittwoch berichtete. Zwei Frauen beobachteten das Unglück – während die eine den Notruf informierte, konnte die andere das Kind aus dem Wasser ziehen. Derweil eilte ein Streifenpolizist von der nahe gelegenen Polizeiwache herbei. Er beatmete das Kind so lange, bis es wieder von alleine zu atmen anfing. Inzwischen ist die Kleine wieder wohlauf.
Haushälterin findet beim Saubermachen ein totes Baby
Der Fund eines toten Babys im Landkreis Altötting gibt der Polizei Rätsel auf. Nach Angaben vom Mittwoch fand die Haushälterin einer Familie bereits vor einer Woche beim Saubermachen die Leiche des Neugeborenen. Die Obduktion ergab keine äußeren Anzeichen für einen gewaltsamen Tod des Babys. Weitere Untersuchungen in der Münchner Rechtsmedizin sollen nun klären, ob das Kind bei der Geburt noch lebte oder bereits tot war. Bei der Kindesmutter handelt es sich um die minderjährige Tochter der Familie.
Bischof Müller: Kein umfassender Missbrauchskomplex
Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat davor gewarnt, wegen des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche alle Priester vorzuverurteilen. „Wir haben keinen umfassenden Missbrauchskomplex, sondern wir haben verteilt über Jahrzehnte Einzelfälle – die schauen jetzt aus wie ein einziger monolithischer Block“, sagte Müller. In Rom arbeitet die katholische Kirche derzeit bei einem mehrtägigen Kongress den vielfachen sexuellen Missbrauch durch Kleriker auf.
Fernsehempfang: Satellit erstmals vor Kabel
Der Fernsehempfang via Satellit hat in Deutschland erstmals das Kabelfernsehen überholt. Wie der Satellitenbetreiber Astra am Mittwoch in München mitteilte, empfingen Ende 2011 rund 17,5 Millionen Haushalte ihr TV-Programm aus dem All und damit gut 200 000 mehr als via Kabel in die Flimmerkiste schauten. „Damit ist es uns in den letzten zwei Jahren gelungen, die Reichweite des Satelliten um mehr als 1,3 Millionen Haushalte zu steigern“, sagte Astra-Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Elsäßer.
Mann schüttelt Baby zu Tode: Sechs Jahre Haft
Weil er seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt hat, ist ein 22-Jähriger in Landshut zu sechs Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sprach ihn unter anderem der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Der Vater hatte das Baby im März 2011 im niederbayerischen Ergoldsbach (Lkr. Landshut) so misshandelt, dass es starb: Weil es nicht aufgehört hatte zu schreien, packte er es nach Auffassung der Kammer mit beiden Händen unter den Armen und schüttelte es mehrmals.

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