publiziert: 17.06.2012 19:48 Uhr
aktualisiert: 18.06.2012 10:39 Uhr
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25-Jähriger nach Sprung in den Main gestorben

Rettung nach einer Stunde Suche kam zu spät – Zahlreiche Helfer im Einsatz
  • Foto: Ralf Weiskopf
    Großeinsatz im Main: Nach einer Stunde bargen die Rettungsdienste einen Ertrunkenen. Er starb wenig später.
  • Weiskopf
    Rettungsaktion am Main.
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Ein 25-jähriger Kitzinger ist am Sonntagabend nach einem Sprung in den Main gestorben. Rettungskräfte hatten zunächst eine Stunde lang nach dem Mann gesucht. Er wurde gefunden, doch die Hilfe kam zu spät.

Zeugen hatten kurz vor 17.30 Uhr der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet, dass von der Kitzinger Nordbrücke zwei Männer in den Main gesprungen sind. Allerdings tauchte nur einer der beiden wieder auf – und schwamm ans Ufer. Ein dritter Beteiligter war auf der Brücke stehen geblieben.

Die Polizeiinspektion Kitzingen hatte die Einsatzleitung übernommen und alle zur Verfügung stehenden Hilfsorganisationen alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen, das Rote Kreuz, die Wasserwacht und des Technische Hilfswerk waren unter anderem auch mit Booten im Einsatz, um den 25-Jährigen möglichst schnell zu finden. Darüber hinaus wurde ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras für das Absuchen des Mains und der Uferzonen angefordert. Die Suche wurde von zahlreichen Schaulustigen beobachtet, zeitweise war der Schiffsverkehr auf dem Main eingesellt.

Gegen 18.25 gelang es schließlich Tauchern der Wasserwacht, den Vermissten zu finden. In lebensbedrohlichem Zustand wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er wenig später starb.

    
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Rettungsaktion
Kitzingen
17.06.2012
    


Rettungskräfte suchten am Sonntag im Main bei Kitzingen einen jungen Mann, der von einer Brücke ins Wasser gesprungen war.

(rw/micz)
    
    

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Die neuesten Kommentare

BbdE (7 Kommentare) am 20.06.2012 23:27

Riskantes Treiben ...

… hat hier wieder einmal ein junges Leben gekostet. Bei etwa 12 m Sprunghöhe (von mir aus Fotos mit darunter befindlichen Booten geschätzt) reicht die in einem Presseartikel erwähnte angebliche Wassertiefe von 3 m einfach nicht für einen sicheren Sprung aus. Für das 3-m-Brett sind 3,50 m Beckentiefe vorgeschrieben, für den 10-m-Turm 4,50 bis 5,00 m. Ob der junge Mann durch die Stauchung bei Bodenberührung oder vielleicht auch einen Kälteschock gestorben ist oder betäubt wurde, wird man möglicherweise bei der Autopsie herausfinden, ein Sprung in unbekanntes Gewässer ist immer gefährlich.
(0)
maexle (27 Kommentare) am 17.06.2012 20:27

Mein

tiefstest Beileid an die Familie, alle Angehörige,
Freunde,Bekannte,sowie alle Beteiligten !
(3)
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